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25.12.2003 Tierseuche
Niederlande - Newcastle Disease bei Ziervögel.

Nach einem Import von Ziervögeln aus Tansania in das niederländische Wamel wurde während der Quarantäneprozedur in einem Betrieb eines Vogelhändlers die Viruserkrankung "Newcastle Disease" (ND) diagnostiziert. Das meldete gestern das niederländische Landwirtschaftsministerium. Laut einem Beschluss der europäischen Kommission mussten alle 750 Tiere getötet werden.

Quelle: Landwirtschaftsministerium der Niederlande
http://www.minlnv.nl

Beschreibung der veterinärmedizinischen Universität Wien

Newcastle Disease
Atypische Geflügelpest, Pseudo fowlpest

Hochkontagiöse Rubulavirusinfektion der Hühner mit hoher Mortalität und großen Produktionsausfällen bei chronischer Form.

Epidemiologie

Weltweit verbreitete aerogene Infektion.

Pathogen für: Hühnervögel, seltener Tauben, Gänse, Enten, auch Pinguine, Raben, Strauße, Papageien, Kanaries, manchmal Mensch (Konjunktivitis).

Infektionsquelle sind inapparent infizierte Tiere, Gefriergeflügel (- 6 Monate), Abfälle, Vektoren. Indirekte Infektion ist durch kontaminierte Ställe bis zu ca. 1 Monat möglich. Trockenei ist jahrelang infektiös!

Transovarielle Infektion möglich.

Erreger wird im Nasen- , Rachen- und Augensekret und im Ei ausgeschieden (bis 40 Tage).

Hohe Tenazität.

Klinik

Inkubationszeit: 4 - 6 Tage

Akute Verlaufsform:

Hohes Fieber (- 43°C), Apathie, Schnabel und Augen mit zähem Schleim bedeckt, Niesen, wäßriger Durchfall, Großteil der Vögel verendet innerhalb von 5 Tagen.

Legetätigkeit setzt für Wochen aus.

Zentralnervöse Störungen: Ataxie, Torticollis, Lähmungen, Manegebewegungen.

Chronische Verlaufsform

besonders bei Küken: Zentralnervöse Störungen im Vordergrund.

Hühner: Legetätigkeit setzt für Wochen aus.

Pathogenese

Nach Aufnahme des Erregers über Blutbahn zu Milz, Retikulum und Endothelzellen. Vermehrung, Virämie (an Erythrozyten angelagert), Befall der Lunge, des Darms oder ZNS.

Nekrotische Herde in der subepithelialen Darmmukosa, mit Blutungen.

Nekrosen in Milz, Leber, Gallenblase, Herz.

Hyperämie in Lunge, ZNS, Auge.

Luftsackfibrose


Diagnose

Vom klinischen Bild her schwierig, bei akuter Form "möglich".

Erregernachweis

Differentialdiagnose: ILT, Marek, Geflügelcholera

Immunität

Nach 4 - 6 Tagen N-, HAH-, KB-Antikörper, bleiben ca. 2 Jahre erhalten.

IgA im Nasensekret schützt.

AK werden über Eidotter passiv übertragen.

Bekämpfung

Anzeigepflichtig => Seuchenmaßnahmen

Prophylaxe mit
lentogenem Virus (für Küken) über Trinkwasser [schwach - bis avirulent];
mesogenem Virus (nicht unter 4 Wochen) als Aerosol oder Nadelstich [schwachvirulent];
Restvirulenz noch vorhanden - geimpfte Tiere scheiden das Impfvirus aus und können, nach Zweitinfektion, obwohl sie nicht erkranken, zum Virusreservoir werden.

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