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23.12.2003 Robert Koch Institut
Heimtierhaltung - Chancen und Risiken für die Gesundheit. 19. Heft der Gesundheitsberichterstattung des Bundes erschienen.

Für Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit sind unter anderem eine sinnvolle Aufgabe, ein günstiges soziales Umfeld sowie die Bewältigung von beruflichem und privatem Stress wesentlich. Das Versorgen von Tieren und der Umgang mit ihnen wird oft als sinnvolle Beschäftigung betrachtet und gibt das Gefühl, gebraucht zu werden. Sind solche positiven Auswirkungen auf die Gesundheit messbar? Welche Infektionserreger der Tiere können beim Menschen Erkrankungen verursachen? Ist eine Tierhaltung in Altenheimen möglich? Einen Überblick über den aktuellen Wissensstand gibt das neue GBE-Heft "Heimtierhaltung - Chancen und Risiken für die Gesundheit".

Das Beobachten von Tieren, Streicheln und Körperkontakt unterstützen den Abbau von Aggressionen und helfen bei der Stressbewältigung. Die Stressverminderung ist messbar in Form eines niedrigeren mittleren Blutdrucks im Vergleich zu Menschen unter ähnlichen Lebensumständen ohne Tierkontakt. Es konnte auch gezeigt werden, dass bei chronisch Kranken, die Heimtiere haben, der Medikamentenverbrauch und damit die Kosten sinken können. Bei einer Analyse der Langzeitauswirkungen auf die Gesundheit wurden im Durchschnitt zehn Prozent weniger Arztkontakte im Vergleich zu den Teilnehmern ohne Heimtiere beobachtet.

Mögliche Gefährdungen der menschlichen Gesundheit, die durch Tiere verursacht werden, sind neben Unfällen und allergischen Reaktionen insbesondere Infektionen. Einerseits ist es möglich, dass die Tiere selbst an Infektionen mit Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten erkranken, die auch bei Menschen Krankheiten auslösen können. Andererseits können auch scheinbar gesunde Heimtiere Dauerausscheider oder Träger von humanpathogenen (den Menschen krankmachenden) Erregern sein.

Zur Verringerung von Infektionsrisiken sollten Tierhalter über die Bedürfnisse der Tiere und mögliche Infektionsrisiken Bescheid wissen. So können zum Beispiel Reptilien wie Landschildkröten ein Salmonellenreservoir darstellen, und ungenügendes Händewaschen erleichtert die Übertragung des Erregers auf den Menschen. Die Autoren, Prof. Albert Weber vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und PD. Dr. Andreas Schwarzkopf, Sachverständiger für Krankenhaushygiene aus Bad Bocklet, mahnen außerdem eine ausreichende Gesundheitsfürsorge für das Tier an, unter anderem die Durchführung empfohlener Impfungen, eine artgerechte Haltung sowie die regelmäßige Reinigung des Aufenthaltsbereiches.

Chlamydophila psittaci-Infektionen: Von Vögeln auf Menschen übertragene Chlamydophila ( C. ) psittaci - Infektionen werden gemäß dem Infektionsschutzgesetz ( IfSG) unter dem Begriff Ornithose geführt. Die häufigste Infektionsquelle für den Menschen stellen inzwischen nicht mehr die importierten Papageien, sondern aus Inlandszuchten stammende Psittaziden sowie insbesondere Wellen- und Nymphensittiche, aber auch einheimische Vögel anderer Spezies dar. Aus Dänemark wird berichtet, dass bei 80 Ornithose-Erkrankungen des Menschen in 21 Fällen (26 %) Papageien und Kanarienvögel, in 11 Fällen (14 %) Tauben, in 10 Fällen (13 %) Hühner und Enten sowie in 16 Fällen (20 %) Vögel unbekannter Spezies die Ansteckungsquellen für den Menschen waren.

Das Robert Koch-Institut führt die Gesundheitsberichterstattung des Bundes in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt durch und veröffentlicht seit Anfang 2001 regelmäßig Themenhefte. Das GBE-Heft 19 "Heimtierhaltung – Chancen und Risiken für die Gesundheit" kann kostenlos schriftlich angefordert werden beim Robert Koch-Institut, Gesundheitsberichterstattung, Seestraße 10, 13353 Berlin, Fax 01888 – 754-3513, E-Mail gbe@rki.de

Das Heft als PDF herunterladen:
http://www.rki.de/GBE/HEFTE/HEIMTIER/HEIMTIER.PDF

Quelle: Robert Koch Institut Berlin
http://www.rki.de

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