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15.05.2003 Geflügelpest
Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn: Maßnahmen zur Eindämmung der Geflügelpest haben sofort und erfolgreich gegriffen.

Die Maßnahmen zur Eindämmung des ersten Falls von Geflügelpest in Nordrhein-Westfalen wurden schnell und sachgerecht umgesetzt. Das haben sowohl die EU-Kommission als auch der Bund-Länder-Krisenstab bestätigt. Sofort nach der Feststellung von klinischen Symptomen und den labordiagnostischen Untersuchungen wurden durch den Amtstierarzt auf einem Hof in Schwalmtal (Kreis Viersen), dessen Masthähnchen nicht im Freiland gehalten wurden, am Donnerstag, 8. Mai 2003 alle erforderlichen seuchenhygienischen Maßnahmen ergriffen. Dazu gehörte die Einrichtung eines Sperrgebietes im Umkreis von zunächst einem, später drei Kilometern sowie Desinfektionsmaßnahmen, so dass das Risiko einer möglichen Verbreitung der Seuche drastisch reduziert werden konnte.

Die Tötung der Tiere begann am Freitag Morgen, den 09. Mai 2003. Zunächst wurde ein Elektrobetäubungsgerät eingesetzt, dass sich unter Tierschutzaspekten als die schonenste Methode herausgestellt hatte, und üblicherweise auch auf Schlachthöfen angewendet wird. Dieses Gerät ist darauf ausgelegt, ca. 6000 Tiere pro Stunde töten zu können. Dieses Verfahren hatte sich vorher in Feldversuchen bewährt. Es zeichnete sich aber wegen der besonderen Bedingungen vor Ort ab, dass nicht die vorhergesehene Zahl von Tieren in der zur Verfügung stehenden Zeit getötet werden konnten. Deshalb wurde zusätzlich auf die Tötung mit CO2 zurückgegriffen. Innerhalb von drei Tagen wurden so insgesamt 84.000 Tiere getötet.

Bereits am Montagabend hatte das Landwirtschaftsministerium per Erlass die Ausdehnung des Restriktionsgebietes um den betroffenen Hof von 10 auf 20 Kilometer verfügt. Seitdem dürfen dort bis auf strikt begrenzte und genehmigte Ausnahmen keine Transporte von Lebendgeflügel, Bruteiern, Geflügelmist und -gülle durchgeführt werden.

Direkt nach bekannt werden eines Verdachtsfalles in einem von NRW 60 Kilometer entfernten Hof in der niederländischen Provinz Gelderland am 1. März 2003 hatte das Landwirtschaftsministerium im Einklang mit den niederländischen Maßnahmen die Lieferwege nach NRW verfolgt und 45 Betriebe in Nordrhein-Westfalen gesperrt. Laboruntersuchungen dieser Tiere ergaben keinen Verdachtsfall in NRW. Ab dem 9. April 2003 wurde in sämtlichen angrenzenden Kreisen zu den Niederlanden ein Aufstallungsgebot für Freilandgeflügel verhängt.

Forderungen nach einer 10 Kilometer-Pufferzone an der Grenze zu den Niederlanden und Belgien wurden einvernehmlich von dem Bund-Länder-Krisenstab, der sich aus Vertreterinnen und Vertretern aller Bundesländer zusammensetzt, abgelehnt. In einer solchen Pufferzone hätte sämtliches Geflügel getötet werden müssen. Zu diesem Zeitpunkt wären diese Maßnahmen weder sinnvoll noch unter Tierschutzaspekten verhältnismäßig gewesen. Zudem hätte diese Maßnahme im konkreten Fall überhaupt keinen Erfolg gebracht, weil der Hof außerhalb der 10 Kilometer-Zone liegt. Das zeigen auch die Ergebnisse der Untersuchungen auf den anderen Höfen im 10 Kilometer-Bereich um den betroffenen Betrieb, durch die kein weiterer Verdachtsfall festgestellt wurde.

Der Übertragungsweg des Virus nach Nordrhein-Westfalen ist nicht hundertprozentig nachzuweisen. Es könnte sein, dass ein Futtermitteltransporter aus Belgien das Virus eingeschleppt hat. Die belgischen Behörden haben vorbeugend die Tiere auf den belgischen Betrieben getötet, die von diesem Futtermitteltransporter außerdem beliefert wurden.

Quelle: http://www.murl.nrw.de

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