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05.05.2003 Geflügelpest
Verbandsmitteilung - Antrag an alle Veterinärbehörden der Bundesländer.

Dieser Antrag ging an alle Veterinärbehörden der Länder und an alle Regionalverbandsvorsitzenden zur Kenntnis.


Verordnung zum Schutz vor der Verschleppung der Klassischen Geflügelpest vom 10.04.2003 sowie 1. Verordnung zur Änderung der Verordnung zum Schutz vor der Verschleppung der Klassischen Geflügelpest vom 28.04.2003 des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.

hier: Antrag auf Genehmigung zur Durchführung von Trainings-und Preisflügen von Brieftauben

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemäß § 3 Absatz 1 Satz 1 der Verordnung zum Schutz vor der Verschleppung der Klassischen Geflügelpest vom 10.04.2003 in der Fassung der 1. Verordnung zur Änderung der Verordnung zum Schutz vor der Verschleppung der Klassischen Geflügelpest vom 28.04.2003 des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (im Folgenden: Bundes-Geflügelpest-Verordnung) ist die Durchführung von Geflügelmärkten, Geflügelschauen, Geflügelausstellungen und Veranstaltungen ähnlicher Art verboten. Freilich kann die zuständige Behörde gemäß § 3 Absatz 1 Satz 2 der Bundes-Geflügelpest-Verordnung im Einzelfall die Durchführung der in Satz 1 genannten Veranstaltungen genehmigen, sofern Belange der Seuchenbekämpfung nicht entgegenstehen.
Als Präsident des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. stelle ich hiermit den Antrag, die Durchführung sämtlicher Trainings- und Preisflüge von Organisationen des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. auf der Grundlage des § 3 Absatz 1 Satz 2 der Bundes-Geflügelpest-Verordnung zu genehmigen, hilfsweise Ihre untergeordneten Veterinärbehörden anzuweisen, die Durchführung von Trainings- und Preisflügen von Brieftauben zu genehmigen oder jedenfalls zu dulden.

Ich darf den Antrag wie folgt begründen:

Die Durchführung von Brieftaubenflügen steht Belangen der Bekämpfung der Klassischen Geflügelpest nicht entgegen.
Soweit ersichtlich, verbessert sich die Gesamtsituation deutlich: In der Bundes-republik Deutschland ist erfreulicherweise weiterhin kein Fall des Ausbruchs der Klassischen Geflügelpest bekannt geworden. Die im Zusammenhang mit der Geflügelpest in den Niederlanden sowie in Belgien durchgeführten weitreichenden Bekämpfungsmaßnahmen waren und sind offensichtlich erfolgreich. Jedenfalls breitet sich in den genannten Nachbarländern die Seuche nicht mehr weiter aus.

Dabei ist selbstverständlich, dass Brieftaubenflüge nicht aus den gefährdeten Seuchengebieten in den Niederlanden sowie in Belgien gestartet werden. Der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. hätte daher auch überhaupt keine Bedenken gegen eine entsprechende Einschränkung.

Die Durchführung von Brieftauben-Wettflügen halte ich des weiteren mit den Belangen der Bekämpfung der Klassischen Geflügelpest auch deshalb für vereinbar, da die Empfänglichkeit der Aviären Influenza bei Brieftauben von der Wissenschaft allenfalls als "minimal" eingestuft wird (vgl. das als Anlage 1 beigefügte Schreiben des Leiters des Instituts für Geflügelkrankheiten an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Herrn Professor Dr. Korbel, vom 30.04.2003 - leider liegt keine besser lesbare Kopie vor -). Zum Teil wird sogar die Auffassung vertreten, dass Brieftauben überhaupt nicht mit Aviären Influenza infiziert werden könnten - und deswegen den Erreger auch weder übertragen noch ausscheiden könnten - (vgl. den als Anlage 2 beigelegten Text der Pressekonferenz des Belgischen Brieftauben-Verbandes - K.B.D.B. - vom 30.04.2003; aufgrund der auf dieser Pressekonferenz veröffentlichten Studien aus den USA sowie Belgien dürfen - selbstverständlich abgesehen von Flügen aus den unmittelbar betroffenen Seuchengebieten -Brieftaubenflüge in Belgien durchgeführt werden! -)

Nach alledem stehen der Durchführung von Brieftaubenflügen Belange der Seuchenbekämpfung im Sinne von § 3 Absatz 1 Satz 2 der Bundes-Geflügelpest-Verordnung nicht entgegen.

Ich bitte daher, die beantragt Genehmigung mit sofortiger Wirkung zu erteilen.

Ich gehe auch davon aus, dass Sie als oberste Landesbehörde diese Genehmigung erteilen können. Sollte dies wider Erwarten nicht der Fall sein, darf ich Sie bitten, Ihre untergeordneten Veterinärbehörden entsprechend anzuweisen. Auf meinen eingangs formulierten Alternativantrag darf ich für diesen Fall verweisen.

Ich gehe des weiteren davon aus, dass im Falle der beantragten Genehmigung zur Durchführung von Brieftauben-Wettflügen die in § 4 Satz 1 - 3 der Bundes-Geflügelpest-Verordnung vorgesehene tierärztliche Bestandsuntersuchung sowie die Anzeigepflicht entfallen. Dagegen würden wir unsere Flugveranstalter selbstverständlich anweisen, vor und nach jedem Brieftaubentransport die zum Transport benutzten Spezial-Fahrzeuge (sogenannte Kabinenexpresse) zu reinigen und zu desinfizieren (beides wird freilich bislang schon von den meisten Wettflugveranstaltern so praktiziert). Diese Kabinenexpresse - dies noch zur Klarstellung - werden ausschließlich für den Transport von Brieftauben genutzt.

Ich darf abschließend auch noch folgendes anregen: Soweit in § 1 der Bundes-Geflügelpest-Verordnung verlangt wird, dass (auch) jeder Brieftaubenhalter der dort näher beschriebenen Anzeigepflicht nachkommt, stünde der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter zur Verfügung, im Bedarfsfall die entsprechenden Angaben zu machen. In Anbetracht dessen, dass der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. über 60.000 Mitglieder hat, halte ich die angebotene Vorgehensweise für praktikabler. Sämtliche in § 1 der Bundes-Geflügelpest-Verordnung genannten Angaben kann aufgrund der jährlich hier eingehenden Mitgliedermeldungen auch der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. machen.

Mit freundlichen Grüßen

Horst Menzel

Quelle: http://www.brieftaube.de

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