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03.05.2003 Geflügelpest
Fragen und Antworten zur Geflügelpest.

1. Was ist Geflügelpest?

Die Geflügelpest ist eine besonders schwer verlaufende Form der Aviären Influenza oder Vogelgrippe. Sie kann alle Geflügelarten befallen, am schwersten erkranken Hühner und Puten. Die Krankheit verläuft sehr rasant mit deutlichen Krankheitszeichen und führt innerhalb weniger Tage zum Tod der Tiere.

Erreger der Geflügelpest sind hochpathogene, d. h. stark krankmachende, aviäre (=Vogel-) Influenzaviren, die zum Subtyp H5 oder H7 gehören. Aviäre Influenzaviren anderer Subtypen (es gibt insgesamt 15) sind geringpathogen und verursachen nur leichte grippeähnliche Erkrankungen beim Geflügel. Sie gelten nicht als Geflügelpest.

Die Geflügelpest ist sehr ansteckend. Kranke Tiere scheiden mit Kot, Speichel und Tränenflüssigkeit, also allen Körperausscheidungen, massenhaft Virus aus. Die Ansteckung von Geflügel erfolgt durch direkten Kontakt mit kranken Tieren oder deren Ausscheidungen oder durch Kontakt mit infiziertem Material wie Dung, Transportkisten, Eierkartons, Gerätschaften, Fahrzeuge. Bei starker Staubentwicklung ist auch eine indirekte Ansteckung über die Luft möglich. Häufig verschleppt der Mensch mit seiner Stallkleidung, dem Schuhwerk o.ä. den Erreger. Auch Wildvögel können sich anstecken und den Erreger weitertragen, dabei müssen sie nicht unbedingt selbst erkranken.

2. Ist Geflügelpest ansteckend für den Menschen?

Obwohl Influenzaviren auch beim Mensch und verschiedenen Tierarten wie Pferd und Schwein vorkommen und Grippeerkrankungen hervorrufen, handelt es sich nicht um einen einheitlichen Erreger, der ohne weiteres von einer Spezies auf die andere übergeht. Am ehesten ist noch ein Wechsel zwischen Mensch und Schwein möglich.

Ein direkter Übergang eines aviären Influenzavirus auf den Menschen und Auslösung einer Allgemeinerkrankung ist ein sehr seltenes Ereignis und bisher nur in wenigen Fällen in Hong Kong vorgekommen. Die erkrankten Patienten hatten vorher sehr engen Kontakt zu erkranktem Geflügel. Eine weitere Ansteckung von Mensch zu Mensch erfolgte nicht. Die nachgewiesenen Erreger gehörten zu den Subtypen H5 oder H9.

Die zur zeit in den Niederlanden grassierende Geflügelpest wird durch ein Influenzavirus vom Subtyp H7 hervorgerufen. Auch der Seuchenzug in Italien 1999/2000 und andere länger zurückliegende Seuchenausbrüche in Europa wurden durch H7 verursacht. Dabei sind niemals Erkrankungen bei Menschen aufgetreten.

In den Niederlanden wurden allerdings bei einer Anzahl der Beschäftigten, die zur Tötung der erkrankten und Beseitigung der verendeten Tiere eingesetzt waren, eine milde Bindehautentzündung am Auge ausgelöst. Um dem vorzubeugen, werden solche Arbeiten derzeit nur noch mit Schutzbrille und Mundschutz ausgeführt.

Insgesamt ist einzuschätzen, dass der in den Niederlanden vorkommende Geflügelpesterreger kein erhöhtes Risiko für die Gesundheit des Menschen darstellt.

3. Wie können Geflügelhalter eine Ansteckung ihres Geflügels vermeiden?

Da die Geflügelpest nicht nur durch direkten Kontakt von erkranktem zu gesundem Geflügel übertragen wird, sondern auch durch mit dem Erreger verschmutzte Gegenstände wie Stallgeräte, Tranportkisten, Eierpappen, Futter, Mist, Fahrzeuge und den Menschen (Kleidung, Schuhe) weiterverbreitet wird, müssen solche Kontakte vermieden werden.

Alle seuchenvorbeugenden Maßnahmen wie regelmäßige Reinigung und Desinfektion, Wechsel der Kleidung und Schuhe bei Betreten des Stalles, kein Austausch von Geräten u.ä. zwischen verschiedenen Gefügelhaltungen, Minimierung des Personen- und Fahrzeugverkehrs usw. müssen strikt eingehalten werden.

Alle Kontakte zu erkranktem Geflügel sowie zu Menschen, Geräten und Fahrzeugen, die damit in Berührung gekommen sind, sind zu vermeiden.

4. Kann man noch Geflügelfleisch, Eier und andere Geflügelprodukte essen?

Alle im Handel befindlichen Geflügelprodukte können bedenkenlos verzehrt werden, da sie nur von gesunden Tieren aus gesunden Beständen stammen.

Der Erreger der Geflügelpest hat über die Ernährung keinen Einfluß auf die menschliche Gesundheit.

Um der Weiterverbreitung der Seuche auf andere Geflügelbetriebe vorzubeugen, werden dennoch nicht nur die erkrankten, sondern auch die ansteckungsverdächtigen Tiere getötet und unschädlich beseitigt.

5. Darf man Geflügel gegen Geflügelpest impfen und ist es sinnvoll?

Es ist in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft verboten, gegen Geflügelpest zu impfen und es gibt derzeit auch keinen spezifischen zugelassenen Impfstoff.

Die Prüfung von Impfstoffen hat gezeigt, das durch Impfung zwar eine Erkrankung verhindert werden kann, das Seuchenvirus sich aber dennoch im Tier vermehrt und auch ausgeschieden wird, allerdings in geringerem Maße. Das könnte zu einer unerkannten Weiterverbreitung des Seuchenvirus führen und die Seuche bei uns heimisch machen.

Das Ziel der Bekämpfung ist jedoch die Tilgung der Seuche und des Erregers.

Quelle: Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
http://www.verbraucherministerium.de

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