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15.04.2003 Geflügelpest
Brieftauben aus der Sperrbezirks-Verordnung des Kreis Heinsberg ausgenommen. Aber ...

Folgende Mitteilung ist vom Kreis Heinsberg in Nordreinwestfalen und ganz unten vom Verband Deutscher Brieftaubenzüchter herausgegeben worden.

Was bedeutet die Sperrbezirks-Verordnung für den Halter?

Kreis Heinsberg. Im Zusammenhang mit dem Fall von Geflügelpest in Koningsbosch/Gem. Echt (NL) hat der Kreis Heinsberg eine Tierseuchen-Verordnung erlassen. Darin werden u.a. die zwei Sperrgebietsgrenzen beschrieben. Innerhalb des Drei-Kilometer-Sperrbezirkes sind am Montag weitere Geflügelbestände getötet worden. Dieser Bezirk umfasst Teile der Gemeinde Selfkant und Waldfeucht sowie Teile des Ortes Breberen in der Gemeinde Gangelt.

In den Zehn-Kilometer-Sperrbezirk fallen folgende Ortschaften: in der Stadt Heinsberg Karken, Kempen, Kirchhoven, Heinsberg Innenstadt, Lieck, Erpen, Aphoven, Scheifendahl, Laffeld, Pütt sowie die nordwestlichen Teile des Ortes Waldenrath, in der Gemeinde Gangelt Bigden, Schierwaldenrath, Harzelt, Langbroich, Schümm, Brüxgen, Buscherheide, Broichhoven, Kievelberg, Vintelen, Hastenrath, Kreuzrath, Gangelt, Mindergangelt, sowie Teile von Breberen und Stahe, in der Gemeinde Selfkant Kleinwehrhagen, Großwehrhagen, Höngen, Tüddern, Süsterseel, Wehr, Hillensberg, Millen, Millen-Bruch und Isenbruch, in der Gemeinde Waldfeucht Selsten, Hontem, Braunsrath, Löcken, Schöndorf, Frilinghoven, Obspringen, Haaren und Brüggelchen.

In diesen Orten gelten eine ganze Reihe von Beschränkungen und Schutzmaßnahmen. „Diese Bestimmungen gelten für alle Geflügelhalter, die Hühner, Enten, Gänse, Puter, Perlhühner, Fasane, Rebhühner oder Wachteln halten“, erklärt Dr. Franz-Josef Franken, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes des Kreises Heinsberg. „Ich möchte auf diesem Weg vor allem an die vielen kleinen Geflügelhalter appellieren, sich an die Bestimmungen zu halten“, ergänzt Dr. Franken, „denn jeder Bestand an Geflügel kann infiziert werden und damit die Krankheit weiter verbreiten, ganz gleich wie groß oder klein er ist.“

Im Zehn-Kilometer-Sperrbezirk ist Geflügel in einem geschlossenen Stall zu halten. Es darf weder Geflügel in den Bestand noch aus ihm heraus verbracht werden. Geflügelteile, Geflügelerzeugnisse (außer Konsumeier), Rohstoffe sowie Futter dürfen nur mit Genehmigung des Veterinäramtes entfernt werden. Konsumeier dürfen innerhalb des Sperrbezirks vermarktet werden. Auch andere Tiere, die Kontakt zu Geflügelbeständen haben, unterliegen einem Transportverbot.

Des Weiteren gelten weitere Einschränkungen für das Schlachten und Verwerten von Geflügel im Sperrbezirk. Letztlich gehören auch umfassende Desinfektionsmaßnahmen zu den angeordneten Schutzmaßnahmen. Behälter, Gerätschaften und Fahrzeuge, die in den Ställen benutzt worden sind, müssen gereinigt und desinfiziert werden, ebenso das Schuhwerk von Personen die Anwesen mit Geflügelbeständen verlassen. Gleiches gilt auch für die Personen, die die Ställe betreten: Auch hier ist Reinigung und Desinfektion vorgeschrieben.

Dem Aufruf der Veterinärbehörde, alle Geflügelbestände anzumelden, sind schon weit über 400 Geflügelhalter gefolgt, die dieser Pflicht bislang noch nicht nachgekommen waren. Wie ernst die Sperrbezirksverordnung zu nehmen ist, das beweist die Tatsache, dass Zuwiderhandlungen mit Bußgeldern belegt werden können. Wer beispielsweise innerhalb des Sperrbezirks Geflügel nach wie vor im Freien laufen lässt, riskiert auf diese Weise ein empfindliches Bußgeld.

Noch bis zum 9. Mai 2003 gilt im gesamten Kreis Heinsberg die Landesverordnung zum Schutz vor der Verschleppung der Klassischen Geflügelpest. Hier weist das Veterinäramt nochmals darauf hin, dass hiermit die Pflicht des Geflügelhalters verbunden ist, täglich die Gesundheit des Bestandes zu kontrollieren, zu protokollieren und Veränderungen anzuzeigen.

Über weitere Einzelheiten informiert das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Heinsberg unter 02452/133915. Der Text der Tierseuchen-Verordnung zum Schutz gegen die Verbreitung der Geflügelpest ist auch unter www.kreis-heinsberg.de - Aktuelles - Aktuelles aus dem Kreishaus nachzulesen.

Anmerkung des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter e.V

Durch die Aussprache zwischen dem Verband und dem Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes, Herrn Dr. Franken, anlässlich der Sitzung am 11. April in Düsseldorf, die Tauben aus dieser Verordnung herauszunehmen und den Brieftaubenzüchtern im genannten Landkreis seitens des Verbandes anzuraten, diesen keinen Freiflug zu gewähren (siehe Präsidiumsbeschluss), wurde auf die Einbeziehung der Brieftauben in diese Verordnung (siehe Aufzählung) verzichtet.

Quelle: http://www.brieftaube.de

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