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10.01.2012 Editorial RS
"Rauschende Schwingen"-Redakteur Jochen Höinghaus: "Abgebrannter Verband" ringt um die Menzel-Nachfolge



Selten hat ein angekündigter Rücktritt für derart viel Erleichterung und Aufatmen gesorgt, wie der des langjährigen Verbandspräsidenten Horst Menzel. Geradezu quälend lang tickte die Zeit herunter, die er sich für seine Entscheidungsfindung gelassen hatte, ehe er sich tatsächlich in Folge 1/2012 des Verbandsorgans "Die Brieftaube" - gewohnt blumig wie wortreich - erklärte.

Spätestens seit diesem Tag tobt die Auseinandersetzung um die mögliche Nachfolge im Präsidium und Präsidentenamt - und wie sie tobt: Schließlich gehen die meisten RegV-Vorsitzenden und Delegierten davon aus, dass nun der lang erwartete "Befreiungsschlag" gelingt und eine komplett neue Führungsriege die Chance für einen personellen (und inhaltlichen) Neuanfang bietet.

Der bisherige Vize-Präsident Richard Reiss - von Horst Menzel im internen Kreis zuvor als ein möglicher Wunschkandidat genannt - ging als erster in die Offensive und plante, sich zum Jahreswechsel mit einem entsprechenden Beitrag in der Zeitschrift "Die Brieftaube" zu präsentieren. Dieses Vorhaben stieß auf massiven Widerspruch der übrigen Präsidialmitglieder, die zuvor von Horst Menzel via e-mail nach ihrer Einschätzung befragt worden waren.

Insbesondere Roland Fitzner und Sebastian Büscher sparten nicht mit harscher persönlicher Kritik und ließen Richard Reiss unmissverständlich wissen, dass eine mögliche Mitarbeit in einem neuen Präsidium unter seiner Führung keinesfalls in Frage komme.

Das hinderte den ambitionierten Vize-Präsidenten nicht daran, sich in einem persönlichen Schreiben direkt an alle RegV-Vorsitzenden zu wenden und für seine Ideen (und die Unterstützung seiner Kandidatur) zu werben.

Auch Sebastian Büscher hat erkennbare Ambitionen auf eine erneute Amtszeit im Präsidium durchblicken lassen. Allerdings haben diese einen erheblichen Dämpfer erhalten, seitdem das ursprüngliche Vorhaben von Horst Menzel scheiterte, lediglich für zwei Jahre zur Wiederwahl antreten zu wollen. Als Vize und "Kronprinz" - so die damalige Planung - war für den Fall Sebastian Büscher vorgesehen, der als ausgewiesener "Menzel-Günstling" anschließend ins Präsidenten-Amt rollieren sollte.

Dieser angestrebte "Kuhhandel" sorgte auch und gerade bei den Mitgliedern des Jugendarbeitskreises für helle Empörung; schließlich hatten sie in einem Schreiben an das Präsidium am 18. November 2011 deutlich gemacht, wie unzufrieden sie in den zurück liegenden Jahren gerade mit der Unterstützung und Zusammenarbeit des für die Jugendarbeit zuständigen Präsidialmitgliedes gewesen seien: Eben Sebastian Büscher.

Mitte Dezember - Horst Menzel hatte tags zuvor vor ausgewählten Vertretern des Sportausschusses im kleinen Kreis seinen Rückzug angekündigt - trafen sich rd. 20 RegV-Vorsitzende in Gelsenkirchen, um ihrerseits ein mögliches Personaltableau für ein künftiges Präsidium zu erarbeiten. Nach intensiver Diskussion entschied man sich dem Vernehmen nach einvernehmlich für eine Kandidatur von Dr. Hans-Hermann Wöbse (RegV 252), der im Vorfeld verschiedentlich als Bewerber für das Präsidium gehandelt worden war.

Insbesondere Rainer Püttmann, umtriebiger RegV-Vorsitzender und als Herausgeber der Zeitschrift "Brieftaubensport international" einer der Meinungsbilder (und verbandlichen Kritiker) konnte seinen ehemaligen Schulfreund offensichtlich die Bereitschaft zu einer Kandidatur entlocken.

Die RegV-Vorsitzenden in Gelsenkirchen ließen keinen Zweifel daran, dass ein grundsätzlicher personeller Neuanfang erforderlich und keinesfalls eine Einbindung von Horst Menzel - in welcher Funktion und Position auch immer - erwünscht sei. "Niemand errichtet ein neues Gebäude auf den Grundmauern eines zuvor abgebrannten Hauses", brachte es ein Teilnehmer treffend auf den Punkt.

Rd. zwei Wochen später hat sich Dr. Hans-Hermann Wöbse offensichtlich schon weit von diesen Vorstellungen seiner Mentoren aus dem Ruhrgebiet entfernt. Wie sonst es zu erklären, dass am vergangen Samstag (07.) Horst Menzel und Sebastian Büscher im Rahmen eines mehrstündigen Gespräches in seinem Privathaus weilten? Unmissverständlich gilt: Wer künftig in irgendeiner Form noch auf die "Karte Menzel" setzt, dürfte kaum berechtigte Chancen haben, die Mehrheit der Stimmen in der Mitgliederversammlung zu gewinnen. Zu groß sind vieler Orten die Ressentiments gegen den scheidenden Verbandspräsidenten, der im kleinen Kreis nie einen Hehl daraus gemacht hat, weiterhin und nur zu gern für die ein oder andere (gut bezahlte) verbandliche Tätigkeit bereit zu stehen.

Fazit: Am kommenden Freitag (13.) läuft es auf einen Showdown zwischen zwei Kandidaten hinaus. Gelingt es Richard Reiss, die Stimmen der Regionalverbände aus den neuen Bundesländern auf sich zu vereinigen, ist er u. U. ein ernstzunehmender Kandidat, selbst wenn Dr. Hans-Hermann Wöbse den Bonus des angestrebten "personellen Neuanfangs" besitzt.

Viel wichtiger wird am Ende sein, dass mit einem neuen Präsidium und Präsidenten an der Spitze wieder (verloren gegangene) Offenheit und Transparenz Einzug in das Deutsche Brieftaubenzentrum (DBZ) hält. Eine Ringpreis-Erhöhung darf so lange kein Thema sein, bis die tatsächliche finanzielle Situation (einschließlich der zu bereinigenden Bilanz 2010/2011) schonungslos auf dem Tisch liegt. Schon von daher verbietet sich von vorne herein eine "Ehrenmitgliedschafts-Garantie" für jedes ausscheidende Präsidialmitglied.

Häufig ist die Rede davon gewesen, dass in der Vergangenheit zahllose Chancen auf einen Neuanfang im Brieftaubenverband vertan wurden. Soviel Zeit bleibt also nicht mehr, um noch auf eine weitere Chance zu warten . . .

Jochen Höinghaus

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