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29.12.2011 Editorial RS
"Rauschende Schwingen"-Redakteur Jochen Höinghaus: "Und schon wieder ist Freitag, der 13."

Anno 2006: Der deutsche Brieftaubenverband steht (zum wievielten Male eigentlich?) vor einer schier unglaublichen Zerreißprobe. Im Rahmen einer Sondersitzung in Magdeburg wenige Monate zuvor war Präsident Horst Menzel (notgedrungen) an die Öffentlichkeit gegangen und hatte die persönliche Verantwortung für die sog. "Köpp-Affäre" übernommen.

Die Mitgliederversammlung an jenem Freitag, 13. Januar 2006 im "Goldsaal" der Westfalenhallen sollte Klarheit schaffen. Zum einen, wie sich Schadenssumme von rd. 389 000 im Detail zusammensetzte und zum anderen, wie sich das Präsidium aufstellen wollte, um ein ähnliches Desaster künftig verhindern zu können.

Horst Menzel hatte im Vorfeld die Befürchtung eines "schwarzen Freitags" für den deutschen Brieftaubensport formuliert. Der blieb zwar an diesem Tag aus, aber es sollten (bis heute) unruhige Jahre folgen . . .

Am Freitag, 13. Januar 2012 kommen wieder einmal die RegV-Vorsitzenden und Delegierten zur turnusmäßigen Mitgliederversammlung im "Silbersaal" der Dortmunder Westfalenhallen zusammen. Der Deutsche Brieftaubenverband hat sich zweifelsohne nicht entscheidend weiterentwickelt. Konzepte für einen auf Zukunft hin ausgerichteten Sport sind ebenso Mangelware wie eine solide Finanzplanung - im Gegenteil. Weiterhin steht mit Horst Menzel der Präsident an Deck, der seinerzeit die Verantwortung für den 389 000 Euro teuren und schmerzhaften Griff seiner Angestellten in die Verbandskasse übernommen hat. Doch wie sah seine Art der persönlichen Verantwortung aus? Rücktritt ausgeschlossen - Augen zu und durch, lautete die Devise.

Dennoch sind heute die Sorgen um den Fortbestand des deutschen Brieftaubensportes ernsthafter Natur. Formuliert aus berufenem Munde von (Noch)-Präsidialmitglied Rudolf Fitzner (vgl. "Die Brieftaube", Folge 51/2011, "Neues Sportkonzept: Ein Weg in die Zukunft", S. 1668), der am Ende seiner Laufbahn als Funktionär einen bemerkenswerten Tipp bereithält:

"Aufgrund der sich dramatisch abzeichnenden negativen Mitgliederentwicklung müssen alle, die sich für den Fortbestand des Brieftaubensportes verantwortlich fühlen, in erster Linie versuchen, einen von kameradschaftlichem Denken geprägten Sportgeist zu fördern. Nur dieser alleine kann uns im Moment helfen, den sich abzeichnenden Niedergang unseres Sportes zu verlangsamen (…)."

Wie bitte? Wenn diese Empfehlung das einzige ist, was als "Vermächtnis" eines Roland Fitzners bleibt, muss es in der Tat erbärmlich um unseren Sport bestellt sein. Aber noch schlechter um die ins Präsidium gewählten Repräsentanten, von denen einige offensichtlich jedweden Blick für die Realität verloren haben.

Und da sind sie, die Parallelen zum Krisenjahr 2006. Damals wie heute geht es nicht um den Fortbestand des deutschen Brieftaubensportes, sondern um ein Stück weit Glaubwürdigkeit, Transparenz und Ehrlichkeit im Brieftaubenverband. Im Grunde alles Selbstverständlichkeiten, um die sich jeder gewählte Repräsentant bemühen sollte. In den Reihen des Verbandspräsidiums scheint es darum schon lange nicht mehr zu gehen. "Machterhalt um jeden Preis" lautet offenkundig das ausgegebene Ziel. Manch unsägliches Schmierentheater wurde in der Vergangenheit auf der Volksbühne "Mitgliederversammlung" aufgeführt.

Man denke nur an die jeweils tränenreich initiierten Rücktritte von Präsident Horst Menzel, der wenig später wie "Phönix aus der Asche aufsteigend" den Delegierten "Besserung gelobte" - und prompt wiedergewählt wurde.

Oder an die "Amigo-Affäre" des umtriebigen Roland Fitzner, der selbst aus seiner persönlichen Nähe zu Deutschlands umstrittenen Abonnement-Meister Andreas Drapa keinen Hehl macht.

Unvergessen die beispiellosen Vorkommnisse um Verbandsprüfer Bernd Hollmann, der sich nicht auf einen Prüfbericht mit seinem Kollegen Gerd Zillekens einigen konnte und kurzerhand der Mitgliederversammlung fernblieb.

Dies alles wahrlich kein Ruhmesblatt für einen Verband, der kaum noch Kredit bei seinen Mitgliedern besitzt. Vielleicht erkennen die seit Jahren ohne Fortune handelnden Präsidiumsakteure, dass ihre Zeit tatsächlich abgelaufen ist und ein personeller Neuanfang dem deutschen Brieftaubensport eine allerletzte Chance bieten kann.

Das wäre dann mit Blick auf Freitag, den 13. Januar 2012 tatsächlich einmal eine positive Nachricht.

Jochen Höinghaus

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