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11.10.2011 Editorial RS
"Rauschende Schwingen"-Redakteur Jochen Höinghaus: Wird mit zweierlei Maß gemessen?




Als sich am letzten Wettflugwochenende der Alttierreise Ende Juli die Mitglieder des Regionalverbandes 403 "Bochum und Umgebung" entschlossen hatten, aufgrund der zugegeben schlechten Wetterprognose auf den nachfolgenden Dienstag auszuweichen, schüttelten nicht wenige Sportfreunde in Deutschland verständnislos mit dem Kopf. Schließlich ist in der "Verbands-Bibel" (sprich: in der jährlich erscheinenden Folge 11 mit allen Bedingungen, Terminen und Flügen) deutlich und unmissverständlich geregelt, dass auf der Grundlage der geltenden Reiseordnung der Dienstag eben kein anerkannter und gültiger Flugtag ist. Folglich zählen an diesem Tag errungene Preise bzw. etwaig durchgeführte Wettflüge auch nicht für Meisterschaften bzw. die Vergabe von Verbandsmedaillen.

Hinzu kam, dass der tatsächlich an dem verlegten Datum gestartete Regionalverbandsflug ab Wels (620 km) alles andere als sportlich glatt verlief. Tief hängende Regenwolken und wenig erquickende Temperaturen sorgten für eine eher schleppende Heimkehr der "gefiederten Renner". Getreu dem Motto: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen . . .
Inzwischen scheint es eine bemerkenswerte Wendung zu geben, die bei vielen Mitgliedern und RegV-Vorsitzenden auf lautstarken Unmut stößt. Schließlich gibt es die Initiative einer am Flug beteiligten Reisevereinigung, diesen Wettflug - trotz augenscheinlich fehlender Grundlagen (vgl. Folge 11) - für alle Meisterschaften und Wettbewerbe einreichen zu können. Zwischenzeitlich sollen die entsprechenden Verrechner und Listenersteller sogar schon angewiesen worden sein, diesen 600 km-Preisflug ab Wels in ihre Wertungen mit aufzunehmen.

Angesichts dieses (erfolgreichen?) Versuches, sich außerhalb der einvernehmlich abgestimmten Regelungen ganz offensichtlich sportliche Vorteile zu verschaffen, stellt sich die Frage nach der grundsätzlichen Bedeutung eines derartigen Tun und Handelns.

Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die "Lex Drapa", als es seinerzeit darum ging, dass einzelne Reisevereinigungen bedingt durch die Einschränkungen der Vogelgrippe nicht die angedachten Meisterschaftsbedingungen erfüllen konnten. Kurzfristig wurden verbandliche Ausnahmeregelungen geschaffen, die letztlich dazu führten, dass der Pforzheimer Serienmeister einen weiteren Deutschen Meistertitel sein eigen nennen konnte.

Kolportiert wird, dass eine Reisevereinigung unter Androhung der Inanspruchnahme eines Rechtsanwaltes den in Abrede stehenden Dienstag als gewerteten Flugtag durchsetzen will. Hier stellt sich die grundsätzlich Frage, inwieweit (wieder einmal!) mit zweierlei Maß gemessen wird.

Liegt es vielleicht daran, dass der Vorsitzende des Regionalverbandes 403 "Bochum und Umgebung" ein unbestritten verdienstvoller Sportfreund ist, der jahrelang ehrenamtlich für den Verband Deutscher Brieftaubenzüchter den Versteigerungshammer geschwungen hat? Oder gar daran, dass der Vorsitzende der RV Bochum als Beisitzer in der Reiseordnungskommission (ROK) fungiert? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Gleichwohl sollten Präsidium und Reiseordnungskommission darum bemüht sein, sich mit aller Macht für die Einhaltung der gefassten Beschlüsse und getroffenen Regelungen einzusetzen, wie sie in der jährlichen Mitgliederversammlung in Dortmund verabschiedet wurden. Alles andere hätte einen "faden Beigeschmack" und würde dazu beitragen, dass bislang von den Regionalverbänden, Reisevereinigungen und Mitgliedern akzeptierte Rahmenbedingungen je nach persönlicher Befindlichkeit grundsätzlich in Frage gestellt würden.
Was für eine sportliche Horrorvision, wenn am Ende nur noch öffentliche Gerichte und findige Juristen damit beschäftigt sind, die Meister einer Saison zu ermitteln!

Jochen Höinghaus

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