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05.09.2011 Editorial RS
"Rauschende Schwingen"-Redakteur Jochen Höinghaus: Sanktionen gegen "schwarze Schafe"

Schon häufiger stand an dieser Stelle das zunehmend an Bedeutung gewinnende Thema "Tierschutz und Brieftaubensport" im Mittelpunkt. Dies umso mehr, da gerade wir Züchter von jeher eine besondere Verantwortung für unsere "gefiederten Renner" übernommen haben. Schließlich spielen wir die Tauben von April bis Juli bzw. August bis September jedes Wochenende auf Wettflügen mit Entfernungen bis zu 650 km.

Trotz optimaler Versorgung und idealer Vorbereitung ist es gleichwohl im Einzelfall unvermeidbar, dass aufgrund von widrigem Wind und Wetter einzelne Tiere nicht zum heimatlichen Schlag zurückkehren. Jeder Verlust ist schmerzhaft und folglich sollte (eigentlich!) jede Zugeflogenen-Meldung grundsätzlich eine positive Nachricht sein. Um es vorweg zu sagen: Auf die meisten Züchter und Sportfreunde trifft diese Einschätzung zu.

Allerdings geht es auch anders. Die Fälle, in denen - vor allem Privathaushalte - mit unflätigen Kommentaren, Beschimpfungen oder Ausflüchten auf eine zugeflogene Brieftaube im wahrsten Sinne des Wortes "sitzen" bleiben, reißen nicht ab. "Was viele Tausend Züchter an positivem Image aufbauen, machen einige wenige durch ihr nicht tolerierbares Handeln unwiederbringlich kaputt", brachte es ein Verbandsfunktionär vor einiger Zeit Kopf schüttelnd auf den Punkt.

Häufig landen diese ermatteten, teilweise sogar verletzten Tauben in Tierheimen oder speziellen Auffangstationen, die darauf allerdings nur selten vorbereitet sind. Mit verheerenden Folgen für das Ansehen des gesamten Brieftaubensportes in Deutschland und jedes seiner einzelnen Mitglieder. Derlei Mißstände führen regelmäßig zu (berechtigter) Kritik und können inzwischen vermehrt auf den Internet-Seiten der Tierschutz-Organisation PETA nachgelesen werden. Ohne an dieser Stelle auf weitere Details und Einzelheiten einzugehen: Niemand darf sich ernsthaft wundern, wenn angesichts des inakzeptablen Verhaltens einiger weniger der ohnehin rückläufige Brieftaubensport um seine Zukunft bangen muss.

Es ist deshalb überfällig, Maßnahmen zu ergreifen. Maßnahmen, die deutlich machen, dass "schwarze Schafe" im deutschen Brieftaubenverband nicht länger geduldet werden. Toleranz und Verständnis sind lobenswerte Eigenschaften; allerdings nicht, wenn ein ganzer Sport dadurch ins Zwielicht gerät. Einmal mehr gilt: "Nicht der, der Unrecht aufdeckt, ist am Ende der Bösewicht, sondern immer noch der, der das Unrecht begeht!"

Beispiel gefällig? Einmütig wurde vor einigen Jahren beschlossen, das Anlegen von Telefonringen zur Pflicht zu machen, damit die Meldung einer gfs. verflogenen Taube problemlos und auf kurzem Wege geregelt werden kann. Bis heute scheren sich zahlreiche Sportfreunde einen Deut um diese Regelung, wie die zahllosen Fälle mißglückter Meldungen aufgrund fehlender Kontaktdaten in den vergangenen Wochen und Monaten belegen.

Das Präsidium scheint mit Blick auf die jährliche Wanderversammlung gut beraten, Vorschläge mit Sanktionen und entsprechend zu ergreifenden Maßnahmen in einem Antrag zu bündeln und den Delegierten sowie Regionalverbandsvorsitzenden zur Abstimmung vorzulegen.

Gleichzeitig sollte ein offener Umgang mit Tierschützern und ihrer kritischen Sichtweise selbstverständlich sein: "Schwarze Schafe" aus den eigenen Reihen dürfen nicht länger das Bild unseres Brieftaubensportes in der Öffentlichkeit prägen. Dabei stehen sich Tierschutz und Brieftaubensport keinesfalls konträr gegenüber - im Gegenteil: Größtmögliche Transparenz und persönliche Verantwortung jedes Züchters gegenüber seinen Tieren sind Grundvoraussetzungen, damit zumindest die Chance auf den weiteren Erhalt des "Kulturgutes Brieftaube" auch im 21. Jahrhundert bestehen bleibt.

Jochen Höinghaus

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