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09.06.2011 Editorial RS
"Rauschende Schwingen"-Redakteur Jochen Höinghaus: Geglückter Start in die neue Saison

Zu einer ganz besonderen Wettflugsaison scheint sich das Reisejahr 2011 zu entwickeln. Konnten schon weite Teile der Monate März und April mit durchweg frühlingshaften Temperaturen und angenehmen äußeren Bedingungen die Züchterherzen erfreuen, setzte sich dieser positive Trend im Wonnemonat Mai (beinahe ohne Ausnahme) fort. Sonne und strahlend blauer Himmel aller Orten!

All dies trug dazu bei, dass die Rahmenbedingungen für den Saisonstart mehrheitlich hervorragend waren. Die künftigen Witwer konnten bestens vorbereitet und intensiv trainiert werden; wer Zeit und Muße für private Trainingsflüge hatte, fand zudem witterungsmäßig weitgehend konstante Möglichkeiten vor.

Entsprechend positiv verliefen die ersten Vorflüge in den Reisevereinigungen. Kaum ein Züchter erinnert sich in der Rückschau an einen April mit derartigen Temperaturen und milder Witterung. Dies änderte sich auch auf den Preisflügen im Mai nicht wesentlich: Windunterstützt kehrten die ersten Preistauben teilweise mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde in die heimatlichen Schläge zurück.

Lage- und eben windbedingt schaute manch erfolgsverwöhnte Züchter allerdings wiederholt "in die Röhre", denn bei derart schnellen Flügen und Flugverläufen - gerade auf den kürzeren Entfernungen - nehmen vielerlei Faktoren Einfluss auf die jeweiligen Wettflugplatzierungen.

Die jährigen Tauben konnten sich von Beginn an gut einfliegen und damit an Sicherheit gewinnen, auch wenn es in der Regel die älteren und erfahrenen Kämpen waren, die anfangs ihre vorderen Plätze in den Preislisten festigten.

Dennoch dürfte schon jetzt feststehen, dass sich das Bild in den künftigen Wettfluglisten und anstehenden Meisterschaftstabellen erheblich wandeln wird. Mit den weiteren Entfernungen nehmen die Anforderungen an die tatsächliche Taubenqualität mehr und mehr zu. Auch gesundheitliche Probleme dürften bei mangelnder Kontrolle in einzelnen Beständen nicht ausbleiben und last not least wird sich die Fütterung den wachsenden körperlichen Anstrengungen der "gefiederten Renner" anpassen müssen - kurzum: Züchter und Schlag rücken in den nächsten Wochen mit ihren Tauben und ihrer Art der Versorgung verstärkt in den Mittelpunkt, während Wind und Lage im selben Maße an Bedeutung verlieren dürften.

An Bedeutung verlieren derzeit offenkundig zahlreiche Reisevereinigungen. Beim Blick in die aktuellen Mitglieder- bzw. Schlagübersichten wird der rapide Züchterrückgang deutlich. Konkurrenzen mit weniger als 15 Schlägen sind wahrlich nicht selten, gleichwohl werden wie eh und je umfangreiche Preisfluglisten und Meisterschaftstabellen erstellt.

Vor diesem Hintergrund scheint es künftig weitgehend ohne Alternative zu sein, Strukturen und gfs. Rahmenbedingungen bei der Ausübung des Sportes intensiv auf den Prüfstand zu stellen. Das nach wie vor weit verbreitete regionale Kirchturmdenken in RV- und RegV-Grenzen scheint mehr und mehr hinderlich, wenn sportliche Ansprüche und Erfolge ernsthaft bewertet werden sollen. Denn die Aussagekraft über sportliche Qualitäten und Leistungen hängen eng mit gesetzten Taubenzahlen, flächenmäßiger Konkurrenz und entsprechender Züchterdichte zusammen.

Hier gilt es künftig, von liebgewonnenen Gewohnheiten Abschied zu nehmen - sprich: Weg von kleinen (und auf Dauer nicht überlebensfähigen) Reisevereinigungen und hin zu konkurrenzfähigen Flug- und Transportgemeinschaften oder gar neuen regionalen Zusammenschlüssen. Dies setzt allerdings die Bereitschaft der jeweiligen Mitglieder voraus, Konkurrenzen und sich wandelnde sportliche Rahmenbedingungen überhaupt akzeptieren zu wollen.

Gleichwohl: Eine Alternative zur Veränderung gibt es nicht, deshalb sollten wir uns bei der Gestaltung unserer Zukunft wahrlich nicht selber im Weg stehen . . .

Jochen Höinghaus

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