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22.12.2010 Editorial RS
"Rauschende Schwingen"-Redakteur Jochen Höinghaus zur DBA: "Das dürfte es gewesen sein!"

Das drohende Aus für die DBA in der jetzigen Form scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Man muss kein Prophet sein, um zu dieser Einschätzung nach einer wahrlich "desaströsen" Verbandsausstellung" (11./12. Dezember 2010) zu gelangen. Der Ansehensverlust und Imageschaden, den die Organisatoren und Verantwortlichen unseres Verbandes allein an diesem Wochenende hinnehmen mussten und angerichtet haben, wird lange und weit über diese Veranstaltung hinaus für Missmut, negative Schlagzeilen und Enttäuschung sorgen.

"Erst hatte man kein Glück und dann kam noch Pech hinzu." Vor allem den Besuchern musste dieser Spruch wie blanker Hohn vorkommen, als sie die Ausstellungshallen in Dortmund betraten. War der ausgewählte DBA-Termin an sich überhaupt schon eine krasse Fehlentscheidung, tat das eiskalte Winterwetter an diesem dritten Adventswochenende ein Übriges, um schlimmste Befürchtungen und negative Erwartungen wahr werden zu lassen.

Was sich selbst dem unvoreingenommenen Betrachter in der zusammengewürfelten Ausstellungshalle 4 bot, war - so bitter das klingen mag - unterm Strich noch nicht einmal das Eintrittsgeld wert. Nicht nur, dass zahlreiche (auch renommierte) Firmen von einer Teilnahme abgesehen bzw. ihre Messestände verkleinert hatten: Eine schier unerschöpfliche Zahl an "artfremden Ausstellern" war offensichtlich als Lückenfüller verpflichtet worden. Von einer Brillen- und Schuhreinigung bis hin zu Wasser- und Oberbettverkäufern sowie Kaminöfenproduzenten reichte die Palette der "fliegenden Händler". Großzügige Volieren mit Wellensittichen und Papageien an bester Ausstellungsfläche deuteten darauf hin, dass bei dieser DBA vor allem der Mangel verwaltet wurde.

Nun möge niemand sagen, unser Sport leide eben unter erheblichem Mitgliedermangel, steigendem Altersdurchschnitt und sinkendem Interesse! Nein, die Argumente und Gründe für dieses aller Orten frühzeitig prophezeite Desaster sind weit im Vorfeld - ohne Häme und Spott - thematisiert worden.

Was ist zu tun? TaubenMarkt-Veranstalter Uwe Kreutzfeldt, der samstags und sonntags als Gast durch die Hallen schlenderte, wird sich ob des drohenden DBA-Endes seine Gedanken gemacht haben. Auch er hat in Kassel mit vielen der o. g. Schwierigkeiten zu kämpfen, aber im Gegensatz zum "Dinosaurier Verband" entscheidet er unter wirtschaftlich und kaufmännischen Gesichtspunkten Und auf sein eigenes unternehmerisches Risiko.

Gerade hier liegt der "Hase im Pfeffer". Das mögliche Defizit (auch dieser DBA!) tragen die Verbandsmitglieder. Hallenmiete nicht eingespielt, Festabend zu teuer, Übernachtungskosten gestiegen - alles kein Problem. Die rd. 25.000 aktiven Sportfreunde zahlen stets und ohne Murren die Zeche.


  • So, wie sie in der Vergangenheit bereits die Zeche für das Deutsche Brieftaubenzentrum (DBZ) auf Essen-Zollverein gezahlt haben.

  • So, wie sie die Zeche für die bis heute immer noch nicht restlos aufgeklärten Versäumnisse rund um die verschwundenen Gelder der sog. "Köpp-Affäre" zahlen.

  • So, wie sie seinerzeit die Zeche für entwendete Spendengelder im Rahmen der Aktion Sorgenkind-Versteigerung gezahlt haben.



Apropos Spendengelder: Ein wahrlich geschickter Schachzug scheint es zu sein, die Versteigerungserlöse der für die DBA gespendeten Tauben über den Prof. Dr. Josef Kohaus-Förderverein e. V. (und nicht über die Verbandsbilanz) abzuwickeln. Dieser Verein, geführt und repräsentiert von den derzeitigen Mitgliedern des aktuellen Verbandspräsidiums, nutzt offensichtlich sich bietende (steuerliche?!) Möglichkeiten. Bleibt zu wünschen, dass die Verbandsprüfer künftig auch einen kritischen Blick auf die ordnungsgemäße Abwicklung, Rechnungsstellung und Ausschüttung der dort verbuchten Gelder nehmen. Man ist es den langjährigen Verbandsmitgliedern, die ohne Murren ihre (steigenden) Beiträge entrichten, einfach schuldig ...

Jochen Höinghaus

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