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10.03.2007 Pressemeldung
Erfolgreiches Jahr für den Wanderfalken.
NABU NRW: Nächste Brutsaison startet bald.

Düsseldorf – „Dem Wanderfalken in NRW geht es gut“, das war das Fazit der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz (AGW) im NABU NRW auf ihrem Jahrestreffen am vergangenen Wochenende in Recklinghausen. Die Zahlen im aktuellen Jahresbericht belegen: Auch im vergangenen Jahr konnten sich die nordrhein-westfälischen Wanderfalken weiter erholen, der erfolgreiche Anstieg in Brutpaar- und Jungvogelbestand der letzten Jahre setzte sich in 2006 fort. Der Paarbestand in NRW stieg im Vergleich zum Vorjahr um 13%, von 75 auf 85 Paare. 67 von 75 Brutpaaren waren mit ihrer Brut erfolgreich und brachten insgesamt 172 Jungvögel zum Ausfliegen, von denen 113 beringt werden konnten. „Das ist eine erfreuliche Bestätigung für die Arbeit der vor über 16 Jahren gegründeten Arbeitsgemeinschaft, die auch in 2006 vielfältige Aufgaben zum Schutz des Wanderfalken absolvierte“, so Dr. Peter Wegner, Sprecher der AG Wanderfalkenschutz im NABU NRW.

Die kräftigste Steigerung des Wanderfalkenbestandes erfolgte im Regierungsbezirk Arnsberg. Hier bildeten sich 26 Revierpaare, 3 mehr als in 2005. Davon zogen 20 Paare erfolgreich 56 Jungvögel auf, das entspricht einer Steigerung um 11 Jungvögel gegenüber der vorangegangenen Brutsaison. In den Regierungsbezirken Düsseldorf und Detmold waren jeweils zwei Paare mehr als in der Vorjahressaison erfolgreich. Im Münsterland brüteten wie in 2005 8 Paare und entließen 22 flügge Jungtiere. Lediglich im Regierungsbezirk Köln war der Vorjahreserfolg mit 30 ausgeflogenen Jungtieren nicht zu halten. In 2006 flogen lediglich 17 flügge Jungfalken aus. Dabei ließ die nasskalte, für das Brutgeschäft ungünstige Wetterlage im April und Mai 2006 zunächst für nordrhein-westfälische Wanderfalkenbruten Schlimmes befürchten. „Um so überraschter waren wir über diese erfolgreiche Brutsaison, zumal die Bruterfolge beispielsweise in Baden-Württemberg oder in den ostdeutschen Ländern tatsächlich die der letzten Jahre unterschritten hat“, erklärt Wegner.

Für die kommende Brutsaison rechne die Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz mit einem weiteren leichten Anstieg des Wanderfalkenbestandes. Insbesondere in Ostwestfalen könne nun nach bereits länger zurückliegender Initialzündung mit einer raschen Verdichtung des Bestandes gerechnet werden. Hier hätten die Mitarbeiter der AGW die dazu benötigten Wanderfalkenhorste bereits installiert. Dagegen sei bei den Beständen in den Ballungszentren nur noch mit einer geringen Steigerung zu rechnen. Hier seien nahezu alle potenziellen Reviere besetzt. Neugründungen würden zudem durch massives ´Schornsteinsterben´ erschwert.

Grundstein für die erfolgreiche Wiederansiedlung des schnellsten Vogels Europas in NRW war nach dem DDT-Verbot in den 70er Jahren das vertiefte Verständnis für die Brutbiologie der anspruchsvollen Tiere. Als ursprünglicher Bewohner von Naturfelsen nimmt dieser gerne Nisthilfen an alten Schornsteinen, Kirchen oder Brücken im Siedlungsbereich an. Diese werden von den ehrenamtlichen Mitarbeitern der AGW landesweit an geeigneten Standorten angebracht. „Damit ist der Bestand allerdings in starkem Maße von der Arbeit der ehrenamtlichen Naturschützer abhängig“, so Wegner. Würde ihre Arbeit wegfallen, so müsse man sich um den Wanderfalken bald wieder Sorgen machen. Bruten an natürlichen Felsstandorten gäbe es in NRW seit mehreren Jahren lediglich zwei, bedingt durch massive Übernutzung der Felsen durch Kletterer und Erholungssuchende. Auch der Uhu würde den Wanderfalken hier das Leben schwer machen. Eine äußerst ungewöhnliche Ausnahme bleibe die Zahl erfolgreicher Bruten sehr stressresistenter Paare auf Braunkohlebaggern.

Quelle:
http://nrw.nabu.de

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