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27.07.2006 NABU Pressemeldung
Giftalarm im Ländle! Vergiftung von Greifvögeln: Gefahr für Mensch und Tier.

Stuttgart – Mit großer Sorge beobachten NABU und Landestierschutzverband: immer mehr Greifvögel im Land werden mit Giftködern getötet. Die Täter können dabei bisher so gut wie sicher sein, nicht erwischt zu werden. „Dabei ist die Verfolgung mit Gift nicht nur streng verboten, sondern auch besonders grausam. Diesen kriminellen Machenschaften muss das Land mit aller Konsequenz begegnen“, fordert NABU-Landesvorsitzender Stefan Rösler.

Als Köder dient mit Nervengift präpariertes Fleisch. Die Wirkung ist fatal: die Opfer haben Bewegungsstörungen, werden von starken Krämpfen geschüttelt, erbrechen sich und ersticken schließlich qualvoll. Bereits kleinste Mengen des Giftes sind tödlich. Auch für Menschen sind die Giftköder eine akute Gefahr. So können bereits 0,1 Gramm des Wirkstoffs, der auch über die Haut aufgenommen wird, für ein Kind tödlich sein. Immer häufiger verenden geschützte Arten wie Wanderfalke oder Rotmilan an den Giftködern. Neben den anvisierten Greifen kommen vor allem Marder, Füchse, aber auch Hunde und Katzen um. „Wer so etwas tut, handelt verantwortungslos und vorsätzlich“, kommentiert der Vorsitzende des Landestierschutzverbandes, Gerhard Käfer. „Solche gezielten Vergiftungsversuche sind eindeutig tierschutzwidrig und müssen bestraft werden.“

Regional sind die Bestände von Greifvögeln schon gefährdet, wie im Raum Balingen, wo ca. 40% der Brutpaare verschwunden sind und Vogelexperten Vergiftungen als Ursache vermuten. Ohne Laboruntersuchung ist eine Vergiftung allerdings nicht sicher nachweisbar. Die Giftköder sind nicht nur ein ernstes Tierschutzproblem. Sie sabotieren auch die Bemühungen der letzten Jahrzehnte, fast ausgerottete oder bedrohte Arten bei uns wieder heimisch zu machen. „Die Täter treffen damit das Engagement unserer Gesellschaft zum Schutz gefährdeter Arten, denn solche Programme erfordern nicht nur ehrenamtlichen Einsatz, sondern kosten auch unsere Steuergelder“, so Stefan Rösler.

NABU und Landestierschutzverband haben den Verdacht, dass „erklärte Vogelfreunde“ hinter den Vergiftungen stecken. Taubenzüchter wettern seit Jahren gegen Greifvögel und setzen sich vehement für ihren Abschuss ein. Tatsächlich stehen Tauben auf dem Speiseplan mancher einheimischer Greifvögel. „Neben den Giftködern sind auch schon mit Angelhaken gespickte tote Tauben gefunden worden“, weiß Daniel Schmidt, Leiter des NABU-Vogelschutzzentrums in Mössingen. „Mancher lebendiger Ködertaube wird das Nacken- und Rückengefieder mit einer hoch konzentrierten Giftlösung bestrichen. Dann stutzen die Täter einige Flugfedern, bevor man den Lockvogel in einem bekannten Greifvogelrevier fliegen lässt. Dabei machen sich die Täter zu Nutze, dass die Greifvögel in ihrer natürlichen Auslesefunktion vor allem schwache Tiere jagen. Weil die Giftmethode aber nicht selektiv wirkt, werden damit wahllos Tiere vergiftet.“

In Deutschland fühlen sich die Behörden selten zuständig und Ermittlungen verlaufen häufig im Sande. NABU und Landestierschutzverband fordern ein konsequentes Vorgehen gegen den Tiermord und bitten Ministerpräsident Oettinger um Unterstützung. Er selbst hat die Notwendigkeit eines konsequenten Artenschutzes im Land betont. Und nichts anderes steht hier auf dem Spiel. Die Zeit drängt.

Für Fragen steht Ihnen ab ca. 15 Uhr Richard Schneider vom Vogelschutzzentrum Mössingen, Telefon (07473) 1022, gerne zur Verfügung.

Quelle:
http://www.nabu-bw.de

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