Besuchen Sie unseren Werbepartner
Anzeige
Benutzername:  Passwort:   Registrierung! Passwort vergessen?
 Statistik  Netiquette  Disclaimer  Impressum
 
 
Home
 
Magazin
Podcast
Meisterschaft
1. Konkurse
International
Auktion
One Loft Races
Kids Corner
Preislisten
Taubengesundheit
Wetter
Photo Gallery
Forum
Office Tools
Umfragen
Verirrte Tauben
Züchter
Tauben-Shop
 
Partner Sites
Der Internet-Taubenschlag hilft!
Der Internet-Taubenschlag hilft!
 
Home  Newscenter 

Newscenter

 Newscenter 
10.02.2005 Tierseuchenbekämpfung
Verbraucherschutz- und Landwirtschaftsminister aus den Niederlanden, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen vereinbaren grenzüberschreitende Kooperationen bei der Tierseuchenbekämpfung.

Im münsterländischen Velen traf sich die nordrhein-westfälische Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn mit ihren Kollegen aus den Niederlanden und Niedersachsen, Cornelis Pieter Veerman und Hans-Heinrich Ehlen. Zentrales Thema war die Fortentwicklung der Tierseuchenbekämpfung auf Europäischer Ebene und die Vertiefung der Zusammenarbeit, insbesondere in den grenznahen Regionen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden. Die Minister kamen überein, auf Europäischer Ebene die Einführung von Schutzimpfungen gegen Tierseuchen noch stärker als bisher zu forcieren.

"Die Erfahrungen der vergangenen Jahre machen deutlich, dass wir bei der Tierseuchenbekämpfung dringend umdenken müssen. Es kann nicht richtig sein und ist auch niemanden mehr vermittelbar, wenn allein wegen der Geflügelpest im Jahr 2003 über 50 Millionen Geflügel getötet werden mussten," so Ministerin Bärbel Höhn in Velen.

Die Seuchen kennen keine Grenzen. Deshalb wurde zur besseren Vorbereitung auf künftige Krisenfälle eine vertiefte Zusammenarbeit auf allen Gebieten des Krisenmanagements vereinbart. So soll noch im Sommer 2005 eine gemeinsame Tierseuchenübung stattfinden, in die alle Ebenen der Veterinärverwaltung einbezogen werden.

Reformbedarf sahen die Minister auch im System des derzeitigen Finanztransfers bei Tierseuchenfällen. So werden die dabei auftretenden Tierverluste zur Hälfte aus öffentlichen Geldern und zur anderen Hälfte aus Beitragsmitteln der Tierhalter finanziell ausgeglichen.

"Momentan hilft der Staat finanziell bei Seuchenzügen. Gleichzeitig muss er mit ansehen, dass durch die fortschreitende Konzentration und Arbeitsteilung in der intensiven Tierhaltung großflächigen Seuchenzügen Vorschub geleistet wird. Das müssen wir ändern. Wir müssen das System der staatlichen Mitfinanzierung künftig stärker dafür nutzen, auf die Entwicklung in der Landwirtschaft auch unter seuchenhygienischen Aspekten positiven Einfluss zu nehmen mit dem Ziel, zum Beispiel geschlossene Haltungssysteme zu unterstützen, die die Seuchenausbreitung mindern, statt sie zu verstärken," stellte die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn fest. "Gerade die vergangenen Seuchenzüge haben gezeigt, dass der Viehhandel eine wesentliche Ursache für die Verbreitung von Tierseuchen ist. Das System der Zuschüsse von EG-Gelder im Rahmen der EU-Kofinanzierung für die Bekämpfung von Tierseuchen gehört dringend auf den Prüfstand. Es ist wichtig, eindeutige Kriterien bereits im Vorfeld von Tierseuchen festzulegen."

Der Tierschutz und die unter tierschutzgerechten Vorgaben erzeugten Lebensmittel rücken immer mehr in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses in großen Teilen Europas. Die Verbraucherinnen und Verbraucher machen schon heute vielfach ihre Kaufentscheidung von der artgerechten Haltung der Tiere abhängig. Deutschland und die Niederlande sind hier die Vorreiter in der Europäischen Union, stellte Ministerin Bärbel Höhn fest. Es muss aber gerade bei den Süd- und Osteuropäischen Mitgliedstaaten noch viel Überzeugungsarbeit in Sachen Tierschutz geleistet werden. Die Diskussion um die geplante Verbesserung des Tierschutzes gerade bei Tiertransporten hat dies wieder einmal deutlich gezeigt. Die Niederlande hatten hier in ihrer Zeit der Ratspräsidentschaft sehr gute und von Deutschland stark unterstützte Vorschläge eingebracht, die aber gerade von den vorgenannten Mitgliedstaaten, meist zum Schutz ihrer Transportunternehmen, leider nicht mitgetragen worden sind. Die Ministerin und ihre Kollegen werden gemeinsam weiterhin für die verstärkte Beachtung und Verbesserung des Tierschutzes auf europäischer Ebene eintreten.

Quelle: http://www.murl.nrw.de

[Home]  [Magazin]  [Podcast]  [Meisterschaft]  [1. Konkurse]  [International]  [Auktion]  [One Loft Races]  [Kids Corner]  [Preislisten]  [Taubengesundheit]  [Wetter]  [Photo Gallery]  [Forum]  [Office Tools]  [Umfragen]  [Verirrte Tauben]  [Züchter]  [Tauben-Shop]  [TaubenMarkt-Messe 2006]  [Spenden-Flug Weisse Schwinge IT]  [WM-Tipp]  [TaubenMarkt-Messe]  [Int. Ruwen-Club]  [Spenden für die Flutopfer in Südasien]  [Neues im Internet-Taubenschlag]  [Newscenter]  [Züchter der Woche]  [Jugendzüchter der Woche]  [Webepartner der Woche]  [Superstar des Monats]  [Brieftaubenzüchter helfen]  [Bannerwerbung]  [Adressen-CD]  [Newsletter]  [Statistik]  [Netiquette]  [Disclaimer]  [Impressum