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Neues im IT

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20.06.2017 Rolf Schlömer stellt vor
Marleen, Jan und Niels Broeckx, Oud Turnhout-Belgien
1.Olympiataube in der Kategorie C in Brüssel 2017


Wir besuchten die Schlaggemeinschaft Broeckx aus Oud-Turnhout. Diese belgische Züchterfamilie, bestehend aus dem Vater Jan Niels, seiner Ehefrau Marleen sowie Sohn Jan, gehört seit ein paar Jahren zu den aufstrebenden Schlägen in Belgien. Im Jahre 2013 errangen sie ihren ersten provinzialen Sieg sowie neun Platzierungen unter den TOP TEN auf provinzialen Flügen. Auf der diesjährigen Olympiade in Brüssel stellen sie die beste belgische Taube in der Kategorie C (über 500 km).



Das Ehepaar Marleen und Jan Broeckx zeigt uns hier ein Pärchen ihrer Toptauben. Im Hintergrund ist die wunderschöne Schlaganlage zu sehen.


Geschichte
Jan Broeckx ist der Sohn von Leo und Maria Broeckx-van Hees, die in Belgien schon lange bekannt sind. Mit Hofkens- und Meulemans-Tauben haben die Eltern ziemlich alles gewonnen. Sie waren Gewinner der „Gouden Duif“, fünfmaliger Meister im Hafo-Turnhout (500 Mitglieder), Olympiateilnehmer in Basel und Gran Canaria sowie Gewinner von vielen ersten Preisen. Zunächst spielte Jan Broeckx mit seinen Tauben in Baarle-Hertog (Baarle-Nassau), wo er zusammen mit seiner Frau Marleen eine sehr große Bäckerei unterhielt. An diesem Standort stand über viele Jahre das Bäckerhandwerk im Vordergrund, die Tauben waren zu diesem Zeitpunkt noch reines Nebenwerk. Im Jahre 2012 wurde die Bäckerei verkauft, gleichzeitig erfolgte der Umzug ins neue Eigenheim nach Oud-Turnhout, wo natürlich auch eine große und komfortable Schlaganlage errichtet wurde. Am neuen Standort wollten sich Marleen und Jan so richtig auf die Tauben konzentrieren. Am Anfang wurde hier auf den Namen des Sohnes Niels gespielt, da Jan noch Mitglied in Baarle-Hertog war. Im Jahr des Umzuges 2012 konnten die Jungtauben schon am neuen Standort gespielt werden. Aber so richtig los ging es erst im Jahre 2013. Es wurden direkt neun Topplatzierungen gewonnnen, wie diese Liste zeigt:
1. Bourges (BE12-6130497), 2. Vierzon (BE12-6130441), 4. Bourges (BE11-6130127), 6. Châteauroux, 6. Brive, 7. Orange, 9. Gueret (BE12-6130384) 20/15 Preise, beginnend mit dem 7. national, 9. Salbris.

Die Schlaganlage
Die errichtete Schlaganlage ist 27 Meter lang und ungeheuer praktisch. Der lange Flur ist etwa einen Meter breit und kann geöffnet werden, um seine gesamte Länge zu sehen. Alle Zellen und Fußböden sind mit Kotbändern ausgestattet Mit dem Drücken einer Taste, dauert es genau 50 Sekunden und alle Schläge sind gesäubert. Die Anlage beherbergt etwa 250 Tauben, davon 50 Zuchtpaare (einschließlich der Ammenpaare). Die Tauben auf den Schlägen sind eine Mischung aus ihrem eigenen Stamm, die aus dem Bestand des Vaters Leo Broeckx und Mutter Maria Van Hees stammen. Weitere Tiere folgten von Bart und Nance Van Oeckel, Bart Geerinck mit Van Ostayen, Paul Foot, Gaston Van de Wouwer und Luc Van Mechelen. Die Toptauben fallen in der Regel aus den Kreuzungen mit dem alten Bestand, hierzu gehörte auch der Vogel Belg-12-6130497, der 2013 den provinzialen Sieg von Bourges gewann.


Hier ein Blick in den Reiseschlag. Die Schläge sind alle mit den deutschen Hermes-Zellen inklusive Kotbändern ausgestattet.



Der Jungtaubenschlag kann komplett geöffnet werden, so dass die Jungtauben die Sonnenwärme genießen können.



Diese Rassetauben dienen als Locktauben, damit die Reisetauben am Flugtag schneller in den Schlag einspringen.


Olympia-Taube 2017 in Brüssel
Das Weibchen Belg-14-6031306 „Olympic 306ke“ platzierte sich als beste belgische Taube in der Olympiaklasse C Weitstrecke (500 bis 700 km), gleichzeitig wird sie 9. nationale As-Taube (Eintages-Weitstrecke) bei den Jährigen. Sie gewinnt den 2. Montlucon (580 km) gegen 4.841 Tauben, den 2. Chateauroux (555 km) gegen 2.030 Tauben, den 4. Gueret (617 km) gegen 2.892 Tauben, den 9., 62., 70. Chateauroux gegen jeweils mehr als 5.000 Konkurrenten. In der Nationalliste sehen die Preise so aus: 3. Montlucon gegen 16.982 Tauben, 14. Chateauroux gegen 25.710 Tauben, 14. Gueret gegen 16.262 Tauben und den 15. Chateauroux gegen 6.850 Tauben. Ihr Vater ist der Belg-10-6031825 von Gaston van de Wouwer und ihre Mutter ist die Belg-11-6125831 „Runner“ von Paul Voeten. Die beiden Tauben bilden das Stammpaar des Schlages Broeckx.





Reisesystem
Zum Einsatz kommen 22 Witwervögel und 80 Reiseweibchen. Mit diesen Tauben wird die traditionelle Witwerschaftsmethode gespielt. Jetzt fragt man sich, ob hier 80 Witwervögel nur zur Motivation der Weibchen eingesetzt werden. Nein, dem ist nicht so. Nach der Winterzucht und der Frühjahrszucht der Zuchttauben, werden die Reiseweibchen fast komplett an die alten Zuchtvögel verpaart, dies erst sehr kurz vor dem Start der Flugsaison. Die Weibchen werden nur ein paar Tage verpaart und dann geht es auch schon in den Korb. Zwischen dem 1. und 20. April werden private Trainingsflüge zwischen 40 km und 80 km Entfernung durchgeführt. Zum 1. Mai steht der erste 250 km Flug auf dem Plan. Von da an werden die Weibchen wöchentlich gespielt. Die Paare sehen sich allerdings nur am Flugtag, wenn sie vom Wettflug heimkehren. Die Weibchenabteile sind so konzipiert, dass sich die Weibchen nicht verpaaren können, die Böden sind zusätzlich mit Rollstangen ausgestattet. Auf dem Programm stehen in erster Linie Flüge über 400 und 500 km, man spricht hier von der Eintages-Weitstrecke. Natürlich werden im Frühjahr auch einige Fahrten zum Tierarzt unternommen. Der Bestand wird immer von Tierarzt Raf Herbots untersucht. Auch verschiedene Ergänzungsfuttermittel von Familie Herbots werden hier seit Jahren eingesetzt.

Wie sieht die Fütterung aus?
Das Fütterungssystem ist relativ einfach gehalten. Es kommen fast ausschließlich die “Galaxy”-Mischungen aus dem Hause Beyers zum Einsatz. Während der Mauserzeit und im Winter wird “Mauser-Nr. 2” und “Mauser-Galaxy” von Beyers gefüttert. Die Zuchttauben erhalten nur “Galaxy-Kweek”. Anders sieht es in der Reisezeit aus: Am Heimkehrtag besteht das erste Futter aus der Mischung “Galaxy-Energy”, danach wird zum Wochenanfang also am Montag und am Dienstag die leichte Mischung “Premium Vandenabeele” eingesetzt. Erst zur Wochenmitte, entweder am Dienstagabend oder am Mittwochmorgen wird 50 % “Premium Vandenabeele” und 50 % “Galaxy-Energy” gefüttert, ab Mittwochabend dann aber 100 % “Galaxy-Energy”, hinzu kommen noch Sämereien. Und nur am Abend vor dem Einkorben werden frische geschälte Sonnenblumenkerne gefüttert, bis die Tauben absolut satt sind.

Das Jungtaubenspiel
Etwa 300 Jungtiere werden gezogen. Diese werden vom 15. Mai bis zum 10. Juni verdunkelt und anschließend belichtet. Ende Mai beginnen auch hier die ersten Flüge. Alle Jungtauben werden im Spätsommer komplett bis Chateauroux (450 km) durchgespielt. Jungtauben, die bis dahin nicht mindestens 15 Toppreise gewonnen haben, werden nicht in den späteren Reiseschlag übernommen. Das ist eine harte Auslese, aber anders kann man in einer harten Konkurrenz nicht erfolgreich reisen. Besonders bei Kopfwindflügen zeigen die Broeckx-Tauben übrigens ihre besondere Stärke.

Reiseerfolge 2015
1. Allgemeiner Meister im Fondclub Turnhout
1. As-Taube der Eintages-Weitstrecke, Jungtauben, Union Antwerpen
6. nationaler Meister der Eintages-Weitstrecke, Jährige
15. nationaler Meister der Weitstrecke, Jungtauben
9. und 15. nationale As-Taube Eintages-Weitstrecke, Jährige
10. nationale As-Tauben Weitstrecke, Jungtauben
1. provinzialer Meister mit Alttauben
3. provinzialer Meister Weitstrecke, Jungtauben
3. provinziale As-Taube bei den Alten und Jährigen

Reiseerfolge 2016
1. Allgemeiner Meister im Fondclub Turnhout
1. provinzial Libourne
1. Olympiataube Kategorie C, Olympiade in Brüssel

Einige der Asse im Einzelbild:







Niels Broeckx
Steenweg op Oosthoven 137
B-2360 Oud-Turnhout
Telefon: (00 32) 479 904221
E-Mail: jan.marleen.broeckx@outlook.com



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