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Bei uns in Frankreich: 1. International Narbonne 2010

Bernard Weishaar, 67360 Durrenbach, Frankreich


Yannick Ungerer
Bei uns in
Frankreich ...


Bernard und Bea Weishaar mit dem 1. Int. Narbonne

Bernard Weishaar, ein französischer Brieftaubenzüchter, der in einem kleinen elsässischen Dorf wohnt, hat an diesem Wochenende einige seiner Träume erfüllt. Erstens hat er einen Sieg auf der Internationalen Bühne errungen, zweitens kommt er seinen Vorbildern wie zum Beispiel die Gebrüder Schaschkow, Kipp & Söhne oder Lothar Lessmeister immer näher.

Mit diesem Sieg auf Narbonne schreibt er Geschichte in seiner Region. Denn bis jetzt ist er der einzige, der einen internationalen Flug gewonnen hat. Sie müssen wissen, dass im Elsass bis jetzt noch ganz wenig Tauben gesetzt werden und die Vogesen eine richtige Mauer für die elsässische Tauben sind. Aber am vergangenen Samstag, dem 24. Juli 2010, waren alle diese Theorien falsch, den der "Narbonne" hat es geschafft, nicht nur die Vogesen sondern auch die ganze Konkurrenz zu übertreffen.

Letztes Jahr hatte es Bernard fast geschafft, mit dem Nationalen Sieg auf Tarbes. Leider wurde er bei diesem Flug zweiter, aber immerhin erster in der Weibchen Liste. Damals hatte ich geschrieben, dass er als Trost vielleicht im Jahre 2010 einen Sieg ereichen würde. Ich glaube, das hat er als Herausforderung aufgenommen! Denn schon ist es passiert! Sein vierter Nationaler Sieg bis heute!

Ein Freund von mir aus Köln sagt, es gäbe zweierlei Brieftaubenzüchter, die Liebhaber und die Züchter. Bernard kann man als einen Züchter bezeichnen. Sein Motto "Züchten, Fliegen, Siegen"! Keine Taube wird geschont! Schon jährig müssen die Tauben zeigen, was sie drauf haben! Ein Liebhaber könnte sein Tempo nicht mithalten! Verluste bereiten ihm keine Sorgen, diese hätte er, wenn er ein Jahr keine Gute züchten würde. Das passiert aber fast nie!

In 1979 hat er mit dem Taubensport begonnen. Am Anfang hatte er, wie fast jeder von uns, die gewöhnliche RV Taube, die im Elsass Flüge von 100 bis 800 km absolvieren muss. Das hat er eine Zeit lang mitgemacht, bis ihm klar wurde, dass das nicht sein "Ding" war! So erkundigte er sich nach der Internationalen Weitstrecke, wo er bis heute tätig ist.

Sein Reiseschlag befindet sich auf dem Dachboden seiner Garage und ist gegen den Norden ausgerichtet. Die Luft kommt auf der Vorderseite unten herein und geht oben über den Zellen der Witwer und den Sitzbrettchen der Weibchen heraus. Die Be- und Entlüftung kann jederzeit reguliert werden. Für Bernard ist das sehr wichtig. Er will einen gut belüfteten Schlag haben, aber Durchzug will er vermeiden. Sein Witwerschlag beherbergt 40 Zellen und seine Weibchenschlag ebenso viele Sitzbrettchen. Beide Geschlechter werden auf Witwerschaft gespielt. Das Nestspiel hatte er mal versucht, aber es ist seiner Meinung nach zu zeitaufwendig. Und "Zeit" ist Mangelware, wie bei jedem von uns. Außer den Witwern und deren Partnerinnen besitzt er noch zirka 80 bis 100 Jungtauben und etwa 20 Zuchtpaare. Im März werden die Tauben angepaart und eine Jungtaube pro Paar wird aufgezogen.

Seine Tauben spielt er in der Vorsaison mit der IG Weitstrecke aus dem Saarland. Damit kann er seine Tauben auf Bourges, Argenton und Bordeaux setzen, bevor die internationalen Flüge anfangen. Dazu lernen seine Tauben, sich  von der Masse zu trennen, da er fast immer der einzige Elsässer ist, der diese Flüge spielt. Seine Mannschaft trennt er in zwei Hälften. Die einen fliegen Bourges, Argenton, Pau (oder Bordeaux), Tarbes, Narbonne (oder Perpignan). Die zweite Mannschaft fliegt Bourges, Argenton, Barcelona und Narbonne (oder Perpignan).

Jede Taube, ob alt oder jährig, muss das Programm von Bernard durchhalten. Die, die das nicht kann, wird entfernt. Nur die besten werden Jahr für Jahr behalten. Diese langjährige und strenge Selektion hat Bernard letztendlich zum Internationalen Sieg von Narbonne verholfen.

Es scheint so einfach zu sein, aber eins müssen Sie wissen, Bernard Weishaar ist ein außergewöhnlicher Taubenzüchter! Er hat das Wort "zufrieden" aus seinem Lexikon gestrichen. Er ist siegeshungrig! Sein Ziel: immer besser werden von Jahr zu Jahr! Er ist ein Züchter, der nicht nur die Schuld seinen Tauben gibt, wie es viele machen! Er ist ein Mann, der sich mal hinsetzen kann und seine eigene Fehler versucht zu finden, um sich selbst zu verbessern. Ich werde mich immer an eine Aussage von ihm erinnern: "die Vogesen sind kein Hindernis". Denn bei uns wird immer gesagt, dass die Vogesen daran Schuld sind! Alle haben immer gespottet. Aber jetzt ist seine Aussage war geworden, er hat allen gezeigt, dass die gute Taube jedes Hindernis überwinden kann.

Was die medizinische Begleitung anbelangt, ist nicht viel zu sagen, außer das Bernard Weishaar ein Naturmensch ist. Er denkt, dass nur eine gesunde Taube ein gutes Resultat bringen kann, und dass man mit der Natur eine Taube gesund erhalten kann. So findet man bei Ihm nur Naturmittel. Seine Tauben bekommen auch Gemüse aus dem Garten und Tees. Medizin gibt es bei im fast keine, weil er der Meinung ist, dass die Taube ihr Immunsystem stärken muss und die Bakterien selbst überwältigen muss. Eine Taube, die das nicht kann, entfernt er lieber, als ihr mit Medizin weiterzuhelfen.

Die Tauben von Bernard Weishaar sind mittelmäßig groß und sehr muskulös. Die Muskeln sind seine Anforderung. Eine Taube, die nicht muskulös ist, kommt bei Ihm nicht auf den Schlag. Sehr wichtig ist für ihn auch, wie sich eine Taube von einem Flug erholt. Die Tauben, die flach von einem Flug nach Hause kommen, hat er mit der Zeit auch entfernt.

Seine Tauben stammen von bekannten französischen, deutschen und holländischen Schlägen ab. Sie werden bei ihm Kipp & Söhne - Tauben finden, Tauben der Gebrüder Schaschkow, einige Originale von Werner Bölting, Tauben von Lothar Lessmeister und Klosset E+L und auch einige vom legendären Holländer Theo Ernest.

 

Jetzt möchte ich Ihnen einige sehr gute Tauben von Bernard vorstellen:

TARBES 2009 : « La Tarbes » gewinnt 1. National Weibchen Tarbes und 2. National Tarbes

In 2009 hätte es Bernard fast geschafft. Er war schon als Nationalsieger verkündet worden. Leider hatte der französische Verband die falschen Koordinaten des Auflassplatzes, so wurde Bernard schließlich zweiter in der Gesamtliste und erster Nationalsieger bei den Weibchen mit "La Tarbes". In der internationalen Liste wurde dieses Weibchen 26. gegen 12.849 Tauben.

Dieses wunderbare Weibchen stammt väterlicherseits von Lothar Lessmeister ab. Der Vater ist eine Kreuzung aus Tauben von Cees De Jong und Kipp & Söhne. Die Mutter ist eine Kleintochter der weltbekannten "Barcelona Diva" der Gebrüder Schaschkow.

2010 hat Bernard dieses Weibchen wieder für Barcelona vorbereitet. Auf diesem schweren Flug wurde sie 17. National. Also hat dieses Weibchen dreimal international geflogen und zweimal war sie unter den 20 ersten National.

BARCELONA 2010 : "Miss Barca" gewinnt 2. National Weibchen und 4. National Barcelona

Am 03.07.2010 ging bei Bernard um 10:13 Uhr die Post ab. Sein Weibchen 234862-07 kam zu dieser Zeit von Barcelona zurück und platzierte sich damit auf den 1. Platz Zone Ost Frankreich, 2. Nat. Weibchen, 4. Nat. und 38. International gegen 25.878 Tauben. Trotz dieser sehr guten Leistung wurde "Miss Barça" noch einmal eingekorbt für Narbonne. Auf diesem Flug erreichte sie den 230. Nat. Also 2 Preise von 2 Einsetzen für diese kleine Blaue Weibchen das man als richtiges Muskelpaket bezeichnen kann. "Miss Barça" stammt von zwei Tauben der Gebrüder Schaschkow ab. Väterlicherseits ist sie eine reine Bölting und mütterlicherseits ist es eine Kreuzung aus Tauben von Freialdenhoven & Söhne und den Gebrüdern Saya.

Auf Barcelona 2010 hat Bernard nicht nur den 4. Nat. geflogen, sondern auch den 16., 17., 91., 133., 212. und 269. Konkurs. Er macht somit in der Nationalliste 7 Preise von 15 und vermutlich in der internationalen Liste 8 von 15. In 2009 machte er 11 Preise von 15 eingekorbten Tauben auf Barcelona und erreichte somit den 4. Platz in der Coupe de Wallonie mit 8 von 10 Vorbenannten, ein Platz hinter Gerard Van Tuyl. National wurde er bei dieser Meisterschaft Erster vor den Gebrüdern Schaschkow.

NARBONNE 2010 : "Le Narbonne" gewinnt den 1. National und International Narbonne

Letztes Meisterwerk: Der Internationale Sieg von Narbonne gegen 13.531 Tauben.

Am 24 Juli 2010 wird der "Narbonne" um 18:28 Uhr mit einer Schnelligkeit von 1057,42 m/min 1. Internationaler Sieger von Narbonne. Schon auf Barcelona flog dieser Vogel den 35. in der Zone Ost Frankreich und den 211. National. In 2009 flog er den 7. Preis regional Tarbes und den 5. Preis regional Perpignan.

Von dieser Taube wird man im Elsass noch lange sprechen, denn der "Narbonne" ist die bisher einzige Taube, die einen ersten Preis International ins Elsass geflogen hat.

Väterlicherseits ist dieser blaue Vogel eine Kipp & Söhne Taube aus einer Kreuzung W. Bölting x J. Kastelijn. Mütterlicherseits stammt der "Narbonne" aus Tauben von  Klosset E+L mit Abstammung Jan Aarden.

 

Aktuelle Saison 2010

BERNARD WEISHAAR
9 rue Principale
67360 Durrenbach (Frankreich)
Tel : +33/(0)3.88.90.24.47
E-Mail:

bernard.weishaar0033@orange.fr
  • Bordeaux Interprovincial vom 20.06.2010 veranstaltet von IG Weistrecke
    • Zone Frankreich gegen 535 Tauben: 10, 11, 14, 16, 18, 23, 29, 21, ...
  • Barcelona International vom 02.07.2010
    • Zone Ost Frankreich gegen 230 Tauben : 1, 5, 6, 21, 28, 36, 40
    • National gegen 2814 Tauben : 4, 16, 17, 91, ...
    • International gegen 25878 Tauben : 38, …
  • Tarbes International vom 11.07.2010
    • Zone Ost Frankreich gegen 227 Tauben : 3, 5, 10, 12, 20, 35, 40
  • Narbonne International vom 24.07.2010
    • National gegen 1958 Tauben : 1, 65, 70, 89….
    • International gegen 13531 Tauben: 1, ...

Zu guter letzt möchte ich Bernard für seinen Empfang danken und ihm viel Glück wünschen für die kommenden Flüge und Meisterschaften.

 

Es berichtet aus Frankreich:

Yannick UNGERER
Vertreter J.P Teekontor Werlte in Frankreich
3 Ile du moulin 67150 Erstein, France
Tel : +33 (0) 6.76.66.50.20
E-mail : yannick.ungerer@orange.fr

 


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