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Home  Magazin  Hartmut Will  Pekingreise 2004 

Pekingreise 2004

Die Reisegruppe 2004
Die Reisegruppe 2004 am Platz des Himmlischen Friedens...

Auch 2004 organisierte das Ehepaar Gisela u. Hermann Schilling wieder eine Reise nach China. Am 26.10.2004 war es dann soweit. Die 31 Personen trafen sich um 18 Uhr in Frankfurt am Flughafen, um die 9-tägige Reise in das Reich der Mitte anzutreten. Nach einem ruhigen Flug trafen wir nach 9 Stunden in Peking ein.

Herr XU und Tochter Sissi, die bereits seit 4 Jahren in Deutschland studiert, perfekt Deutsch spricht und durch die wir

eigentlich 2000 das erste Mal nach China reisten, begrüßten die Gruppe recht herzlich. Der weitere Ablauf der Reise war von Ihr und Ihrem Vater organisiert worden. Ein Bus brachte uns durch den regen Verkehr von Peking in unser 4-Sterne Hotel. Nach einer notwendigen Ruhepause fand um 18 Uhr ein Begrüßungsabend statt. Viele bekannte chinesische Taubenzüchter sowie der Vizepräsident des chinesischen Taubenverbandes waren dazu eingeladen. Herr XU begrüßte die Reisgruppe aus Deutschland sowie die 4 Züchter aus der Schweiz recht herzlich. Er freute sich über die große Beteiligung und er wünschte der Gruppe schöne erlebnisreiche Urlaubstage in seinem Heimatland.

auf der großen Mauer...
Franziska Zetzl, Jan Verbeeten, Gisela Schilling
und Johann Zetzl auf der großen Mauer...

Hermann Schilling begrüßte Herrn XU, den Vizepräsidenten sowie die chinesischen Taubenzüchter, bedankte sich für die Einladung und überbrachte Grüße aus Deutschland. Er freute sich, dass wieder so viele Taubenzüchter, teils mit ihren Frauen hierher gereist sind, um das Land, die Kultur und auch chinesische Taubenzüchter kennen zu lernen. Nachdem die üblichen Geschenke verteilt waren, erwartete uns vorzügliches Abendessen mit diversen Getränken und dem bekannten chinesischen Reisschnaps und der unvergessene Abend endete feuchtfröhlich.

Am nächsten Tag (Donnerstag) fuhren wir zur großen Mauer, die 5000 km lang ist. Dort trifft man Menschen aller Nationalitäten. Viele hundert Stufen führen nach oben und von dort hat man einen wunderschönen Blick auf das Bergpanorama.

beim Abendessen mit dem Bürgermeister...
Hermann Schilling, der Bürgermeister von Liao Cheng und
Wolfgang Zimmermann beim Abendessen
anläßlich des offiziellen Empfangs.

Nach einem reichhaltigen Mittagessen fuhren wir zu den „13 Minggräbern“. Eine riesige Parkanlage, wo die Kaiser der Ming Dynastie ihre letzte Ruhe fanden.

Zurück im Hotel erfuhren wir am Abend, dass der für Samstag, den 30.10.04 geplante Finalflug einen Tagvorverlegt wird, da für das Wochenende schlechtes Wetter vorhergesagt war. Also fuhren wir am nächsten Morgen, Freitag 29.10.04 mit gemischten Gefühlen um 10 Uhr von Peking mit dem Zug nach dem 450 km südlich gelegenen Liao Cheng, wo der Finalflug am gleichen Tag stattfand. Um die 5-stündige Bahnfahrt zu überbrücken, wurden die Züchter zu einer privaten Wette animiert. Kaum war diese abgeschlossen, kam schon ein Anruf, dass die ersten 10 Tauben eingetroffen sind. Der Finalflug wurde von den geplanten 500 km auf 400 km verkürzt, da man kein Risiko eingehen wollte, denn es fehlten von den angelieferten Tauben bereits mehr als 2/3. Es kamen nur noch 369 Tauben beim Finalflug zum Einsatz. In ganz China klagten die Veranstalter über extrem hohe Verluste, die ein hinzugezogener Experte selbst nicht erklären konnte.

Nun kamen ständig Anrufe, die Tauben trafen zügig ein, sodass der Preisflug nach 45 Minuten zu Ende war. Die erste Deutsche Taube Platz 7 hatte Klaus Wüstefeld, der auch gleich beglückwünscht wurde.

Inzwischen lief der Zug in den Bahnhof der Millionenstadt Liao Cheng ein. Ein Bus brachte uns mit einer Polizeieskorte direkt zum Taubenschlag, wo noch einige Züchter versammelt waren. Nach einer lauten Begrüßung, denn viele kannten sich schon, konnten wir noch etliche Tauben in den 70 m langen Jungtierschlag bei ihrer Rückkehr einfliegen sehen.

bei der Siegerehrung...
Hermann Schilling mit erfolgreichen chinesischen Züchtern.
Erfolge, die mit Tauben der SG Schilling errungen wurden...

Am Abend fand ein Empfang beim Bürgermeister mit einigen Regierungsleuten statt. Sie freuten sich, eine so große Gruppe Europäischer Taubenzüchter in Ihrer Stadt begrüßen zu können. Nachdem Hermann Schilling Grüße von Deutschland überbracht hatte, wartete ein ausgezeichnetes Essen mit den diversen Getränken auf die ca. 100 geladenen Gäste.

Die Stadt hatte am nächsten Tag eine Stadtbesichtigung, eine Bootsfahrt auf einem künstlichen See sowie die Besichtigung der Musikhalle, nachgebaut nach der Music-Hall von Sydney, organisiert. Inzwischen hatten sich uns noch weitere Taubenzüchter angeschlossen, die unter dem „Team Decken“ 9 Tauben mit nach China geschickt hatten. Sie waren auf einer China-Rundreise und waren nach Lioa Cheng gekommen, um den Finalflug der Tauben live mitzuerleben. Die Enttäuschung war groß, doch die Chinesen lassen sich immer etwas einfallen. Es gab an diesem Abend nochmals ein Empfang zu Ehren der neuen Gäste und wir alle waren natürlich auch dabei.

Als wir am Sonntag aufwachten und gegen den Himmel schauten, mussten wir den Organisatoren, die den Flug vorverlegt hatten, recht geben, denn es regnete und die Versteigerung , an der ca. 400 chinesische Taubenzüchter teilnahmen, fand in einem großen Saal eines Hotels statt.

Nach der Begrüßung des Veranstalters wurden die ersten 3 Sieger geehrt. Dazu hatten die SG. Schilling, Wolfgang Zimmermann u. Wim Muller je 1 Pokal gestiftet, die sie den Siegern selbst überreichten.

Der Finalflug ist für Deutsche, Schweizer und Holländische Züchter hervorragend verlaufen. Von 56 am Flug teilnehmenden Tauben konnten 21 in die Preise gelangen. Die Sieger waren:

  • 7. u. 83. von Klaus Wüstefeld, 
  • 15. u. 19. Theodor Backs, 
  • 20. Carsten Töteberg, 
  • 21. u. 116. Team Senne, 
  • 24. Team Decken, 
  • 27. Dieter Siebert, 
  • 33. u. 153. G.u.H. Schilling, 
  • 42. Wim Muller, 
  • 44. u. 139. Eijerkamp u. Söhne, 
  • 56., 137. u. 147. W.u.G. Zimmermann, 
  • 93. Bernd Paul, 
  • 126. Fiebich, 
  • 140. Helmut Linden

Dann begann die Versteigerung. Die chinesischen Tauben gingen gar nicht oder nur zögerlich weg. Bei den Europäischen Tauben u.a. Eijerkamp. Wim Muller, Zimmermann u. Schilling wurde die Sache interessant für die Chinesen, denn es waren gleich mehrer Züchter, die diese Tauben haben wollten. Es war ein voller Erfolg für uns, denn ca. 45 Tauben, die zurückgekehrt waren, wurden mit versteigert und 50 % von der Versteigerungssumme bekommt der Züchter.

Ein guter Grund zum Feiern beim Abschiedsabend in Liao Cheng, denn am nächsten Morgen ging es zurück nach Peking. Unterwegs besuchten wir noch das größte Taubenzentrum von China. Herr XU ist einer der zwei Investoren des JULONG PIGEON RACE CITY, das ca.90 km von Peking entfernt liegt, und erst in diesem Jahr eingeweiht wurde. Wir waren begeistert von der großzügigen Anlage und hoffen, dass wir im nächsten Jahr dort mit unseren Tauben den Finalflug erleben dürfen.

Zurück in Peking, um noch einen Tag auf Besichtigungstour zu gehen. Wie immer begleitete uns der Reiseleiter Andreas, der auch auf all unsere Wünsche einging, damit dieser Tag zum Erlebnis wurde. Zunächst fuhren wir zum Platz des Himmlischen Friedens, wo das Denkmal der Volkshelden und das Mao Mausoleum stehen. Durch eine Unterführung kamen wir auf die andere Straßenseite und gingen durch das Himmelstor, an dem ein riesiges Bild von Mao Zedong hängt, direkt in den Kaiserpalast. Wir waren beeindruckt von dieser überwältigten Kultur und der riesigen Tempelanlage, die auch als „Verbotene Stadt“ bezeichnet wird. Wir gingen durch den Kaiserlichen Garten, wo wir alte Bäume und riesige Steinskulpturen bewundern konnten. Noch ganz im Bann der Kaiserzeit führte uns Andreas in ein altes Viertel von China, wo die Menschen am Rande des Existenzminimum leben. Sie ziehen die Rickschas mit den Touristen durch das Viertel, um sich ein warmes Essen zu verdienen.

Nach einem reichhaltigen Mittagessen fuhren wir zum Sommerpalast, ein Magnet für die Touristen, mit einem riesigen Künstlichen See, Tempelanlagen und einem Marmorschiff. Wir gingen durch den 700 Meter langen künstlerisch bemalten Gang umgeben von einem imposanten Park mit uralten Bäumen.

JULONG PIGEON RACE CITY JULONG PIGEON RACE CITY

Das Taubenzentrum JULONG PIGEON RACE CITY,
ähnlich dem belgischen WPC, nur sehr viel größer!

Nachdem wir noch kurz eine Perlenfabrikation besichtigten und so mancher einige Geschenke erwerben konnte, fuhren wir ins Theater zur Akrobatikshow. Diese war für alle ein kurzweiliges Erlebnis. Danach fuhren wir mit dem Bus durch das beleuchtete Peking zu der berühmten Garküche, wo Spezialitäten piksauer angeboten werden. Als wir ins Hotel zurückfuhren, waren wir zwar erschöpft von den vielen Erlebnissen des Tages, doch man war sich einig, dass es sich gelohnt hat. Doch der Abend war noch nicht vorbei, den Herr Xu hatte wie alle Jahre, einen Abschiedsabend vorbereitet. Er bedankte sich bei der Reisegruppe für Ihren Besuch und würde sich freuen, wenn er viele Europäer auch im nächsten Jahr begrüßen dürfte.

Am nächsten Tag fuhren wir um 10 Uhr zum Flughafen, um etwas verspätet, die Heimreise anzutreten. Beeindruckt von dieser Erlebnisreise, trennte sich die harmonische Reisegruppe in Frankfurt.

Gisela Schilling

 


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