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Home  Magazin  Horst und Frank Sander  Pekinkreise 2003 

Pekingreise 2003

Auch im Jahr 2003 war die Schlaggemeinschaft Gisela u. Hermann Schilling wieder bereit, eine Reise nach Peking (China) zu organisieren, nachdem die Einladung sowie der Wunsch weitere Deutsche Taubenzüchter kennen zulernen und Tauben für das "Internationale China-Race" zu sammeln, bereits beim Besuch 2002 ausgesprochen war.

Nachdem die Annonce in der Brieftaubenzeitung veröffentlicht war, kamen 30 Anmeldungen für die Reise und etliche Zusagen für die Teilnahme an dem Taubenrennen an. Da aber das Jahr 2003 mit Hindernissen, wie Geflügelpest und SARS geprägt war, reduzierte sich die Reisegruppe auf zehn und die Taubenzahl auf 90 Tauben von 20 Züchtern.

Aber nachdem alle Hindernisse überwunden waren, trafen sich die 10 Teilnehmer am 13.10.2003 gut gelaunt in Frankfurt am Flughafen, um gegen 20 Uhr die Reise in das Reich der Mitte anzutreten.


Sissi mit Ihrem Vater, Herrn Xu

Einige Züchter waren bereits 2 oder 3 mal dem Ehepaar Schilling, die bereits 6 mal in China waren, gefolgt und konnten von Ihren Erlebnissen erzählen. Die Neulinge wurden sofort freundschaftlich in die vertraute Gemeinschaft aufgenommen und so kam man nach einem ruhigen 9-stündigem Flug glücklich in Peking an, wo wir von "Sissi" und ihrem Vater Herrn Xu herzlich empfangen wurden.

Auf der Fahrt zu unserem 4-Sterne Hotel erfuhren wir, dass der vorläufige Finalflug, der wegen schlechtem Wetter verschoben werden musste, an diesem Tag stattfand und der deutsche Züchter Hardy Krüger den 1. Konkurs erringen konnte. Die SG Zimmermann konnte den 10. und Josef Franke den 11. Platz erringen. Alle freuten sich mit den Züchtern über das Ergebnis.

Um 18 Uhr fand ein Begrüßungsabend statt. Der Gastgeber Herr Xu begrüßte das Ehepaar Schilling sowie die mit angereisten Gäste aus Deutschland auf das herzlichste und wünschte der Gruppe einige angenehme und erlebnisreiche Tage in seiner Heimatstadt Peking.
Herr Schilling begrüßte Herrn Xu und einige Ehrengäste und überbrachte Grüße aus Deutschland. Er und die SG. Zimmermann konnten den Gastgeber je mit einem Gastgeschenk erfreuen. Der Abend verlief mit chinesischen Gerichten, diversen Getränken und angeregter Unterhaltung wie im Flug.


Die Reisgruppe am "Platz des Himmlischen Friedens"

Nach einem ausgedehnten, reichhaltigen "Europäischen" Frühstück, das keine Wünsche offen ließ, wurden wir von einem deutschsprachigen Reiseleiter mit einem Kleinbus abgeholt, der uns zum berühmtesten Stück der 5000 km langen chinesischen Mauer brachte, wo sich Menschen aller Nationalitäten treffen. Wir besuchten die Dreizehn-Ming-Gräber, den Sommerpalast und standen auf dem Platz des Himmlischen Friedens, der einem Blumenmeer glich. Künstlerische Nachbildung der chinesischen Mauer mit echten Blumen und Buchs beeindruckten die Besucher. Durch das Himmelstor, an dem ein riesiges Bild von "Mao" hängt betraten wir den Kaiserpalast und waren beeindruckt von dieser überwältigten Kultur dieser Tempelanlage, die auch als "Verbotene Stadt" bezeichnet wird.

Abgerundet wurde der Tag durch das Abendprogramm, wie Akrobatik sowie einer Lichterfahrt in die berühmten Einkaufsstraßen, der Garküche, wo chinesische Spezialitäten piksauber angeboten werden und zurück über die Lichterstraße ins Hotel.

Dort erwartete uns eine unerfreuliche Programmänderung. Herr XU bedauerte sehr, dass der für 17.10.03 geplante Finalflug in dem 500 km nördlich gelegenen Anshan verschoben werden musste. 

So fuhren wir am nächsten Tag mit dem Zug in die 400 km südlich gelegene Stadt Liao Cheng. Am Bahnhof wurden wir von Herrn Zhang herzlich mit Blumen empfangen und mit einer Polizeieskorte fuhren wir zu unserem Hotel. Am Abend fand uns zu Ehren ein Empfang statt. Der Vizeoberbürgermeister Herr Ma begrüßte die Deutschen Gäste sowie zwei Holländer, die sich inzwischen uns angeschlossen hatten, auf das herzlichste. Hermann Schilling überbrachte Grüße der Deutschen Züchter und Geschenke wurden ausgetauscht. Nach einem reichhaltigen Essen verbrachte man noch einige Stunden bei Musik, Tanz und Karaoke.


Die Schlaganlage

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Schiff auf einem künstlichen See durch eine Bogenbrücke entlang auf einem Kanal und besichtigten einige Kulturstätten der Stadt. Nach kurzer Fahrt hielten wir vor einem imposanten mit leuchtend roten Ziegeln gedeckten Gebäude. Stolz verkündete uns Sissi, dass dies das Bürogebäude von dem neuen Internationalen Brieftaubenzentrum von ihrem Papa und Herrn Zhang ist. Die 70 m lange Schlaganlage über dem Fluß für die Jungtauben konnten wir im Rohbau besichtigen und ein weiterer gleichgroßer Schlag für die Zuchttauben wird noch gebaut. Die Eröffnung dieser Anlage soll im März 2004 stattfinden und eine Einladung, hier im nächsten Jahr am Wettkampf teilzunehmen wurde bereits an die Deutschen Züchter ausgesprochen.
Nachdem wir am Abend in einer lustigen Runde das Feuertopfessen genießen konnten, überraschte uns Herr Zhang mit einem Besuch in einem Massagesalon, worüber alle begeistert waren.

Ein weiterer Höhepunkt in unserem geänderten Reiseprogramm war der Besuch des über 1545 m hohen Tai Shan, bedeutendster der fünf heiligen Berge, den wir bis zur Hälfte mit einem Bus und den Rest mit der Seilbahn erreichten. Auf der Gipfelregion stehen zwei Straßenzeilen mit Restaurants und Gasthöfen. Viele Treppen führen durch den Tempel der Tai-Shan-Mutter, vorbei an kuriosen Felsformationen hinauf zum höchsten Punkt, dem Tempel des Jadekaisers. 

Auf der Rückfahrt ins Hotel wurden die Erlebnisse des Tages verarbeitet und nach einem gelungen Abschiedsessen verließen wir am nächsten Morgen die Stadt Liao Cheng, um mit dem Bus nach Peking zu fahren. Schnell bemerkten wir, dass wir vor Tagen in ca. 5 Stunden mit dem Zug, aber mit dem Bus die doppelte Zeit brauchten, um an unser Ziel zu kommen.

Der Abend in Peking stand im Zeichen des Abschieds. Man bedankte sich für die erlebnisreichen Tage bei Herrn XU und den chinesischen Taubenfreunden sowie bei Sissi, ohne die eine Verständigung unmöglich wäre und versprach ein "Wiedersehen" beim Wettkampf 2004.

Am 21.10.2003 flogen wir mit unserer "Super Gruppe", die leider den Finalflug nicht miterleben konnten, jedoch in allen Situationen harmonisch parierten, zurück nach Deutschland.

Bereits wieder im Alltagstrott, erreichten uns die Ergebnisse des am 31.10.2003 stattgefundenen Finalflugs in Anshan von 500 km mit einer Beteiligung von 1450 Tauben, wo von 49 gesetzten Deutschen Tauben folgende in den Preisrängen zu finden waren: 

SG G. u. H. Schilling 4., 72. und 91. Preis
Eckert Karl  33. Preis
SG M. u. G. Mack 41. Preis
Stahl Josef 57. Preis
SG Waldhaus / Heindorf 64. Preis
Wenzel Dieter 77. Preis
SG. W. u. G. Zimmermann 83., 86., 100. und 115. Preis
Zuchtstation Stellermann 94. Preis
Kindlein Franz 125. Preis
Hardy Krüger 137. Preis

42 Deutsche Tauben waren am nächsten Morgen bis zur Versteigerung zurückgekommen und wurden alle mit versteigert, so dass die Deutschen Teilnehmer laut Abrechnung, die wir von Sissi erhalten haben, fast alle noch einige Euros bekommen werden. 

Gisela Schilling


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