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Home  Magazin  SG Michael & Dominik Brandes  Brieftauben gehen jetzt mit neuem Kabinenexpress auf die lange Reise 

Brieftauben gehen jetzt mit neuem Kabinenexpress auf die lange Reise


 

Kronau (fw): Wenn künftig die edlen Brieftauben der Züchter aus der Region auf die Reise gehen, dann reisen sie komfortabel und sind für die Anstrengungen des Heimfluges bestens untergebracht. Die Reisevereinigungen Bruchsal-Süd, Kraichgau-Hügelland und Karlsruhe-Nord weihten auf dem Gelände des Reisetaubenvereins „Heimatliebe“ in Kronau ihren neuen Kabinenexpress ein und feierten diesen Meilenstein mit einem würdigen Fest. Uwe Krämer, Vorsitzender der Reisvereinigung Bruchsal-Süd begrüßte die sehr zahlreichen Gäste aus der ganzen Region, die bei herrlichstem Sommerwetter die Festatmosphäre genossen. Er dankte auch namens seiner Vorsitzendenkollegen Wilfried Bohn und Rolf Feßler allen Sponsoren, darunter auch etliche Gemeinden der Umgebung, für die gewährte Finanzielle Unterstützung.

Die kirchliche Einweihung war für Pfarrer Thomas Röder ein Heimspiel in Herzenssache, denn als Brieftaubenzüchter wusste er um die Bedeutung des Transportmobils und die Gefühlslage eines Züchters beim Wettflug: „Es ist doch immer wieder eine Qual, bis die erste Taube zu Hause ist und man bekommt auch nach langen Jahren immer wieder eine Gänsehaut, wenn die erste Taube landet“. Nach dem gemeinsamen „Vater Unser“ sprach er für das neue Fahrzeug seine Segensbitte. Schirmherr der Veranstaltung war der Kronauer Bürgermeister Jürgen Heß, der in seinem Grußwort an die Brieftaubenfreunde auch für seine Amtskollegen, wie den anwesenden Forster Bürgermeister Reinhold Gsell sprach. „Die Taubenzucht hat auch in Kronau schon eine lange Tradition“, lobte das Ortsoberhaupt die Arbeit der Züchter mit den Tieren. Mit dem neuen Transportfahrzeug hätten die Brieftaubenzüchter nun beste Voraussetzungen für das Wohlergehen der Reisetauben geschaffen, so Jürgen Heß, der sich zuvor die technischen Finessen des High-tech Produkts erläutern lies. Abschießend dankte er Jaak Purge, dem rührigen Geschäftsführer der Fluggemeinschaft und wünschte allen Brieftaubenliebhabern weiterhin viel Freude bei ihrem Hobby und alle Zeit „Gut Flug“.

Der knapp 100.000 Euro kostende Kabinenexpress baut auf einem MAN Fahrgestell auf. Der Motor leistet 220 PS, die dann auch die Last des brieftaubenspezifischen Aufbaues zu meistern in der Lage sind. Mit der Herstellung des Aufbaues hatten die Brieftaubenliebhaber die Fachfirma Geraldy aus dem saarländischen Schmelz betraut. Insgesamt vermag das Transportfahrzeug über 3600 Tauben zu beherbergen, in insgesamt 108 Boxen zu maximal 34 Tauben. Das Fahrzeug wurde gemeinschaftlich von den drei Reisevereinigungen der Region beschafft, welche sich in einer Fluggemeinschaft organisieren. Darin umfasst sind insgesamt etwa 100 Züchter. Zuständig für die Durchführung der Beschaffung war der Geschäftsführer der Fluggemeinschaft, Jaak Purge aus Kronau, welcher auch die Finanzierung des Gefährts auf dem Weg brachte, die schlussendlich einstimmig von den verschiedenen Gremien bewilligt wurde. Auf der Reise sind zwei Fahrer für den sicheren und verlässlichen Transport der Tiere verantwortlich, ein ausgeklügeltes technisches System versorgt die wertvollen Tauben mit Wasser. Für die Brieftaubenfreunde ist es selbstverständlich, die tierschutzrechtlichen Bestimmungen strengstens zu beachteten, gerade auch was die Anzahl der Tauben in den Boxen anbelangt. Nach jedem Wettflug werden die Körbe nicht nur gereinigt, sondern auch desinfiziert. Siebzehn Mal – zu zwölf Wettflügen mit Alt- und fünf mit Jungtieren geht das Fahrzeug auf die Reise. Dazu kommen in der Regel sieben Trainingsflüge. Die Reiserichtung ist dabei immer die selbe: Es geht gen Südwesten nach Frankreich. Die Entfernungen, welche die Tauben zurück zu legen haben, liegen zwischen 100 und fast 600 Kilometern – der weiteste Rückflugspunkt liegt in der Gegend von Le Mans. Und wenn dann am „Auflassort“ sich die Klappen für die Tauben öffnen und die Tiere ihre faszinierend zielsichere Heimreise antreten, werden sie bereits zu Hause von ihren Züchtern erwartet. In der Hoffnung auf eine gute und vor allem schnelle Wiederkehr.

Frank Werner

 


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