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Spendenübergabe Kattowitz


Gedenkstätte Opfer Kattowitz


Halle Kattowitz am 18.02.2007


Axel Föllmer, Otto Immel, unser polnischer Dolmetscher Werner,
Jacek Gadzinsk, Nobert Weber, Jaroslaw Pegal, Peter Neuhaus,
Teodozja Michalczyk, Herbert Kraus und Wolfgang Rekowski

Am 28. Januar dieses Jahres jährte sich erstmals der Jahrestag des Halleneinsturzes in Kattowitz, wo anlässlich der dortigen polnischen Brieftauben-Verbandsausstellung sechs heimische Taubenzüchter diese Katastrophe teils unverletzt bzw. teilweise schwerer verletzt, aber im Gegensatz zu den damals 66 Todesopfern, zumindest lebend überstanden. Hatten sich an diesem Tag die Sportfreunde mit ihren Ehefrauen bzw. Lebenspartnerinnen schon in Netphen getroffen um dort sozusagen ihren 2. Geburtstag zu begehen, wobei mit Fotos und Filmaufnahmen Rückblick auf das Erlebte genommen wurde bzw. zu Ehren der Opfer auch eine Gedenkminute nicht fehlen durfte, so kehrten dieser Tage die betreffenden Züchter aus Polen zurück, wo sie sich vor Ort noch einmal davon überzeugt hatten, wie es momentan nach dieser Katastrophe dort aussieht.

Von der damals ca. 150 x 100 m großen Halle ist derzeit nur noch der Fußboden zu sehen d.h. also nur noch eine große freie Fläche. Auf dem Gelände der Halle wurde eine Gedenkstätte eingerichtet wo man noch einmal der Opfer gedachte und Blumen niederlegte.

Der hauptsächliche Grund dieser Reise für Wolfgang Rekowski (Bad Berleburg), Axel Föllmer (Birkefehl) die ihren Sport in der Reisevereinigung Wittgenstein betreiben, sowie die aus der Reisevereinigung Südliches Siegerland kommenden Otto Immel (Eisern), Norbert Weber (Netphen), Peter Neuhaus (Rödgen) sowie den Organisator der Tour Herbert Kraus (Allendorf) war aber Menschen zu unterstützen, die vor nun etwas über einem Jahr weniger Glück hatten, als die heimischen Taubenzüchter.

Kurz nach der Katastrophe hatte man sich entschlossen für diese Menschen etwas zu tun und hatte spontan ein Spendenkonto eingerichtet. Die Resonanz war erstaunlich gut und durch den Verkauf von gespendeten Tauben gelangten weitere Gelder auf dieses Konto. Hatte man im September des letzten Jahres schon eine Familie unweit der Netphener Partnerstadt Zagan unterstützen können, so waren es diesmal gleich drei weitere Familien denen man nochmals je einen vierstelligen Euro-Betrag zur Verfügung stellen konnte.

Durch gute Kontakte zu Taubenzüchtern im Raum Kattowitz, hatte man über diese Personen ausfindig machen können, denen man gerne vor Ort eine Spende übergeben wollte, um sicher zu gehen dass die Gelder auch in richtige Hände geraten würden. Die dortigen Züchter hatten sich große Mühe gegeben und in einem trotz aller Tragik gemütlichen Rahmen, konnte man den nach dort gekommenen Spendenempfängern jeweils einen Umschlag mit den besagten Spendengeldern übergeben.

Dies waren bewegende Momente die nichts ganz ohne Tränen in den Augen vorüber gingen.

Unterstützen konnte man die 42 jährige Teodozja Michalczyk aus Sosnowiec, die ihren gleichaltrigen Mann sowie ihren 19 jährigen Sohn bei dem Unglück verloren hatte.
Eine weitere Spende ging an den 36 jährigen Jacek Gadzinsk aus Bytom dessen nur 10 jährige Tochter ebenfalls zu den Todesopfern gezählt werden musste. Darüber hinaus war es der 22 jährige Jaroslaw Pegal aus Ruda Slaska, dem auf Grund seiner schweren Verletzung ein neues Hüftgelenk eingesetzt werden musste und er seit dieser Zeit ohne Arbeit ist.

Den Unterstützten merkte man sichtlich an, welche große Freude man ihnen doch bereiten konnte und die Teilnehmer der Reise waren daher überzeugt den richtigen Weg gewählt zu haben.

Wie schon erwähnt verbrachte man diesen Abend mit weiteren nach Kattowitz gekommenen dortigen Taubenzüchtern bei selbst zubereitenden Speisen sowie auch dem einen oder anderen Schlückchen des polnischen "Nationalgetränkes" Wodka um nicht nur Rückblick auf die Geschehnisse vor gut einem Jahr zu halten, sondern natürlich auch über das gemeinsame Hobby zu fachsimpeln, wobei man das Glück hatte, dass einige der dortigen Züchter die deutsche Sprache gut beherrschten. Der Abend ging sicher nicht zu Ende mit dem Gesichtspunkt neue Freundschaften geschlossen zu haben.

Die nächsten beiden Tage endeten mit einem Abstecher per Eisenbahn in die zuweilen als Florenz des Nordens bezeichnete altehrwürdige Stadt Krakau, die ja seit 1978 durch die UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen worden ist, um von dort nach eingehender Besichtigung der vielen Sehenswürdigkeiten sozusagen mit einem leichten touristischen Hintergrund diese dreitägige Tour zu beenden, bei der man durch weitere vier dem Taubensport nahe stehenden Mitreisenden unterstützt wurde. Mit dem dortigen Rückflug zum Dortmunder Flughafen endete diese Reise da, wo man sie auch begonnen hatte.

Herbert Kraus
 


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