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Scheckübergabe für Kattowitz-Opfer in Jasien

„Wir Taubenzüchter sind zwar eine kleine Gruppe, aber eine große Familie, die zusammenhält und sich gegenseitig hilft“, betonte Axel Föllmer vergangenen Samstag in seiner Rede bei der Scheckübergabe im polnischen Jasien. Die Deutschen wollten auf jeden Fall helfen, das hatten sich die Überlebenden des Halleneinsturz bei einer Taubenausstellung in Kattowitz am 28. Januar bereits kurze zeit später im Krankenhaus vorgenommen und ein Spendenkonto eingerichtet.


Frau Kawa mit ihrem jüngsten Sohn (links) und Axel Föllmer

Axel Föllmer, der Bad Berleburger Wolfgang Rekowski und die Siegerländer Otto Immel, Klaus-Peter Neuhaus und Norbert Weber waren zwar teilweise schwer verletzt – aber sie haben überlebt. Viele ihrer Taubenfreunde sind bei dem Unglück ums Leben gekommen. So auch der Mann von Jadwiga Kawa. „Für sie war das Unglück ein finanzieller Schock“, erzählt Axel Föllmer. „Ihr Mann war bis dahin der einzige in der Familie, der Arbeit hatte.“ „Unser Anliegen war zu helfen. Wir haben darüber beraten, wer Geld bekommen soll“.

Über Norbert Weber und den Verein „Städtepartnerschaft Netphen – Zagan“ sei der Kontakt nach Polen entstanden. „Den braucht man. Das Geld soll ja in die richtigen Hände kommen. Deshalb wollten wir es auch persönlich hinbringen.“ Die Möglichkeit ergab sich, als der Verein einen viertägigen Besuch in Zagan plante. „Da konnten wir mitfahren und von dort aus waren es noch 30 Kilometer bis Jasien.“ Einer der Verbindungsleute war als Dolmetscher im Einsatz und hat die deutschen Taubenzüchter zu Familie Kawa gebracht.

„Das waren bewegende Momente. Frau Kawa hat erzählt, dass ihr Mann von einem Eisenträger erschlagen wurde. Ein Freund von ihm habe einen Meter daneben gestanden und sei unverletzt geblieben. Er sei bis heute nicht damit fertig geworden und hätte sogar seine Tauben abgeschafft. “Alles war auch für uns wieder ganz frisch.“ Natürlich seien auch Tränen geflossen. Die verwandelten sich später in Freudentränen, als die neunköpfige Delegation einen Scheck in Höhe von 1500 Euro, der in Polen etwa vier Durchschnittsmonatslöhnen entspricht, Jadwiga Kawa zur freien Verfügung überreichte. Die Witwe und ihre zwei Söhnen haben bisher von der Caritas nur ein wenig Hilfe in Sachen Wohnungsrenovierung erhalten. Sonst nichts. Daher sind sich Axel Föllmer und seine Freunde „ganz sicher, ein gutes Werk getan zu haben.“ Jadwiga Kawa hätte die Taubenzüchter abends in Zagan angerufen und sich nochmals bedankt. „Ich glaube, sie musste das erst alles verdauen“, ist sich Axel Föllmer sicher.

“Wir wollen auch nicht nur einer Person helfen, sondern mehreren, deshalb haben wir den bisher erhaltenen Betrag aufgeteilt. Eine Familie, auf die wir noch hingewiesen wurden, und die wir als nächstes besuchen wollen, wohnt aber zu weit weg von Zagan, sodass wir sie auf dieser Fahrt nicht erreichen konnten.“

Spendenkonto Kattowitz
Kontonummer: 880 898
Sparkasse Wittgenstein
Bankleitzahl: 460 534 80

Michael Risse
 


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