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Internationales F.C.I.-Rennen 1998

Tausende Züchter besuchten Argentinien

Die Ergebnisse

Buenos Aires: Die riesige Metropole am Rio de la Plata war der Austragungsort des internationalen F. C. I.-Rennens 1998. Taubensport "Rauschende Schwingen" war Ende November in Argentinien, um das populäre Derby zu verfolgen. Neben der F. C. I.-Veranstaltung stand ein weiterer freier Jungtaubenwettflug auf dem Programm, an dem jeder Züchter aus der Welt teilnehmen durfte. Es ist seit einigen Jahren zu einer Tradition geworden, daß einer dem internationalen F. C. I. angeschlossenen Verbände jährlich ein internationales Derby durchführt. Jeder Verband darf hierzu kostenlos 25 Tauben einsenden.


Große Schilder wiesen auf die
F. C. I.-Veranstaltung hin.

Nach einer gelungenen Veranstaltung 1997 in Portugal war nun Ende November 1998 der argentinische Verband mit dem Sitz in Buenos Aires Veranstalter. Stadtpaläste und neoklassizistische Bürohochhäuser erinnern an die längst vergangenen goldenen Zeiten, als Argentinien noch nicht von Krisen überschattet wurde, zum dem Zeitpunkt, als der Agrarexport noch funktionierte.

Täglich strömen noch Hunderte von Einwanderern aus den Nachbarstaaten Chile, Bolivien oder Paraguay in die 14-Millionen-Einwohnermetropole Buenos Aires mit dem Ziel, Arbeit zu finden. Dieser Wunsch ist allerdings längst Illusion geworden, da die Arbeitslosenrate unaufhaltsam steigt und sich die Armutsviertel wie ein Gürtel um die Stadt ziehen.


Gespanntes Warten auf die Ankunft der Tauben.

Buenos Aires ist eine Stadt der extremen Gegensätze. Gleich neben den luxuriösen Einkaufspalästen in der Innenstadt findet man alte Geschäfte oder Werkstätten, in denen nach alter Tradition hergestellte Dinge verkauft werden. Argentinien ist die zweitgrößte Stadt Südamerikas. Es liegen 3700 km zwischen der nördlichsten und der südlichsten Stadt des Landes. Zwischen der weitesten Entfernung vom Osten zum Westen liegen 1400 km.

Die Veranstaltung

Delegationen aus fast allen Erdteilen waren zu Gast, um diesen sogenannten "Weltmeisterschaftsflug" mitzuerleben. Die angereisten Gäste waren über die außerordentliche Gastfreundlichkeit des argentinischen Verbandes sehr positiv überrascht. Zusammen mit den Präsidenten der latein- und südamerikanischen Länder (Kuba, Peru, Chile, Kolumbien, Brasilien, Uruguay, Argentinien usw.) wurden wir in der Geschäftsstelle des Verbandes zu einem offiziellen Empfang eingeladen. Neben den latein- und südamerikanischen Vorständen waren auch der amtierende F. C. I. Präsident Guy Barrett aus England sowie der internationale Vizepräsident Carlos Marquez Prats aus Spanien zu Gast.


Das Militär riegelte die nähere
Umgebung des Schlages ab.

Der chinesische Brieftaubenverband sandte den Vizepräsidenten und gleichzeitigen General-Sekretär Herrn Wang Baosheng nach Argentinien, da die Volksrepublik China im Jahre 2000 das offizielle F. C. I.-Rennen durchführen wird. Gleichzeitig wird zu diesem Ereignis auch ein freier Wettflug veranstaltet. Über diese Vorhaben werden wir unsere Leser natürlich rechtzeitig informieren. Wir sind davon überzeugt, daß dieses Rennen sicherlich in die Geschichte eingehen wird. Die internationalen Delegierten sprachen in Buenos Aires über große Vorhaben im Bereich des Taubensports. Ein wesentlicher Bestandteil ist hierbei die internationale Völkerverständigung in einer Zeit der weltweiten Zusammenarbeit und des Friedens. Immer mehr kommt es zu Fusionen, schließlich wohnen wir in einer Welt.


Das Festzelt während der Mittagszeit.

Die vielen internationalen Brieftaubenwettflüge zeigen, daß der Brieftaubensport an Bedeutung gewinnt und die globalen Verbindungen sich festigen. Seit der Tagung in Buenos Aires spricht man von einer neuen Weltmeisterschaft, die so aussieht, daß in fünf verschiedenen Ländern jeweils Jungtaubenrennen durchgeführt werden sollen und der beste Schlag auf den fünf Flügen zum Weltmeister ernannt werden soll. Sicherlich wird erst nach der Olympiade in Blackpool Näheres darüber zu erfahren sein.

Das Rennen

Die meisten der dem F. C. I. angeschlossenen Verbände übersandten im Sommer 1998 ihre Tauben nach Buenos Aires. Nach einem harten Trainingsprogramm blieben noch ca. 600 Tauben für den Endflug über eine Entfernung von 550 km übrig. In einem großen Festzelt versammelten sich am Flugtag ungefähr 2000 Menschen. Wir waren überrascht darüber, daß so viele Taubenzüchter aus allen Teilen Latein- und Mittelamerikas vor Ort waren, um dieses Rennen mitzuerleben.

Die Verteilung unserer Zeitschrift während der Veranstaltung in Buenos Aires löste bei den südamerikanischen Züchtern so große Begeisterung aus, daß wir uns schon jetzt entschlossen haben, zum F. C. I.-Flug 1999 in Mexiko eine erhöhte Auflage mit dem Schwerpunkt Südamerika zu drukken. Das F. C. I.-Rennen in Buenos Aires hatte einen recht positiven Verlauf genommen.


Die Schlaganlage in Buenos Aires
wurde nur für ein Rennen gebaut.

Aus Deutschland waren insgesamt 25 Personen vor Ort, um das Rennen der internationalen Verbände in Buenos Aires und den freien Wettflug in der Provinz Cordoba zu besuchen. Die deutschen Gäste waren allerdings enttäuscht über den deutschen Brieftaubenverband, denn dieser sandte keinen Abgeordneten nach Argentinien, auch war von den teilnehmenden Tauben kein einziger Züchter in Buenos Aires vertreten. Auch einzelne der anwesenden Delegierten der anderen Länder waren über das Fehlen des deutschen Verbandes enttäuscht. Leider ist auch nicht verständlich, nach welchen Kriterien die deutsche Taubenmannschaft ausgesucht wurde.

Unser Tip: Wäre es nicht sinnvoll, wenn sich die Züchter um die Teilnahme bewerben könnten, um anschließend dann 25 Sieger bzw. Teilnehmer per Los zu ermitteln. Mit diesem System würde sicherlich dafür gesorgt werden, daß auch deutsche Teilnehmer vor Ort wären. Sicherlich würde dies einen besseren Eindruck machen, als wie wir es jetzt in Argentinien erlebt haben. Hinsichtlich der Gastfreundlichkeit und Bewirtung konnte man dem Veranstalter nur ein großes Lob aussprechen.

Während man auf die Ankunft der Tauben wartete, wurde im Festzelt ein tolles Menü mit mehreren Gängen serviert; für die Gäste auf dem Gelände standen mehrere Imbiß- und Getränkestände zur Verfügung.


Unser Redakteur Rolf Schlömer im Gespräch
mit Herrn Wang Baosheng, dem Vizepräsidenten
des chinesischen Verbandes, sowie mit Guy Barrett,
dem amtierenden internationalen
F. C. I. -Präsidenten aus England.

In einem Nebenzelt stellten verschiedene Firmen Produkte rund um den Taubensport zum Verkauf aus. Verschiedene TV-Sender filmten auch die Highlights des Fluges, welche im argentinischen Fernsehen ausgestrahlt wurden. Am Ende des Flugtages stand ein gewaltiger Galaabend auf dem Programm, bei dem die Gäste nicht nur kulinarisch verwöhnt wurden, sondern auch Folklore-Vorführungen zur Stimmung beitrugen.

Zwischendurch versteigerte der Auktionator die erste zehn Siegertauben, die Tiere brachten einen Erlös zwischen 500 und 2000 US-Dollar. Besonders begehrt waren die Tauben aus Europa und Asien. Unser Aufenthalt in Südamerika hat gezeigt, daß der Brieftaubensport immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Die Redaktion


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