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Home  Magazin  IT-Meisterschaft 2012  SG Faber & Matschinski 

Zum zweiten Mal in Folge Jungtaubenmeister

Schlaggemeinschaft Roland und Denis Faber und Klaus Matschinski

Hinter diesen Namen verbergen sich der 45-jährige Roland Faber, sein Sohn Denis (18) und der 59-jährige Klaus Matschinski. Die SG existiert seit 1991. Sie spielt in der Hamburger Reisevereinigung v. 1889, die mit 142 Mitgliedern und mehr als 100 reisenden Schlägen eine der größten des Verbandes ist. Entsprechend stark ist die Konkurrenz. Mehrere RV-Meisterschaften, bestgereiste Tiere und Spitzenplatzierungen auf Kreis- und Bezirks- und später auch auf RegV- Ebene in den letzten 10 Jahren machten das Trio zu einem der Spitzenschläge in der Region. Für die Erfolge mit den Jungtauben ist Denis zuständig, der in den beiden letzten Jahren der Alleinverantwortliche für den Nachwuchs der SG ist. Das geht so weit, dass die beiden anderen Sportfreunde nur sporadisch die beiden Jungtierschläge betreten, um die auf Denis fixierten Tiere nicht zu verunsichern. Der intensive Umgang mit dem Bestand spiegelt sich in der Zutraulichkeit der Tiere wider, die ihm teilweise bis auf die Terrasse nachfliegen, um sich dort auf Kopf oder Schultern niederzulassen.

2007 entschloss er sich, die älteren Jungen zu verdunkeln und setzte auch in diesem Jahr diese Praxis fort. Da jedoch mehr als 20 Schläge der RV mit verdunkelten oder früh geborenen Jungtauben spielt, war das alleine kein Garant für Spitzenplatzierungen und Meisterschaften. Vielmehr war es wichtig, dass der Nachwuchs in beiden Jahren nicht von der gefürchteten Jungtaubenkrankheit betroffen wurde. Zum einen führt man dieses auf den frühen Geburtstermin der Masse der Tiere zurück, denn beim Einsetzen der Stressfaktoren Training und Reise hatten die meisten von ihnen bereits ein Alter erreicht, in dem die Gefahr von „Kinderkrankheiten“ nicht mehr so hoch war. Da aber auch die „Spätgeborenen“ den gleichen guten Gesundheitszustand zeigten, glaubt man dieses mit dem konsequenten Einsatz von ColumSan begründen zu können, das bereits Monate vor den Preisflügen zur Anwendung kam. Ein dritter Grund war das intensive Privattraining, das man mit einigen befreundeten Sportfreunden gemeinsame bis zu einer Entfernung von 45 km durchführte. Hier einige erfolgreiche Flüge der gerade abgelaufenen Saison:

  • Neustadt, 3930 gesetzte Tauben, selbst 99/ 69 Preise, darunter 13., 14., 15a., 15b., 17a., 17b., 19a., 19b. Konkurs, insgesamt 30 Tiere mit 90 u. mehr Ass-Punkten.
  • Wittstock, 3903 gesetzte Tauben, selbst 100/ 76 Preise, darunter 3., 8., 9a.,. 9b.,9c.,9d..,13a., 13b., 15a., 15b. Konkurs, insgesamt 24 Tiere mit 90 u. mehr Ass-Punkten.
  • Gransee, 3407 gesetzte Tauben, selbst 100/ 71 Preise, darunter 1., 2., 3a., 3b., 5a., 5b., 7., 9., 10. Konkurs, insgesamt 38 Tiere mit 90 und mehr Ass-Punkten.

Hinzu kam ein freier Flug über 330 km, bei dem man sich mit Größen aus drei Nachbar-RVen maß. Und auch hier brillierte die SG mit 51/ 32 Preisen und den Platzierungen 1a, 1b, 3, 4, 5a, 5b, 7, 13, 15, 16 usw. Am Ende stand, wie bereits 2007, der 1. Platz bei der Jungtiermeisterschaft. Fünf Tiere konnten sich unter den ersten Zehn auf RV-Ebene platzieren.

Trotz Verdunkelung, Training usw.- im Mittelpunkt stehen die Tauben. Und diese stammen nicht von schlechten Eltern. In den letzten drei Jahren wurden, zusammen mit dem Zuchtgemeinschaftspartner H. J. Ohl, mehr als 20 Tiere bei John und Jan Baeck (Brasschaat) aus allen Assen des Zuchtschlages erworben. Zwei Kinder aus dem „Highlander“, aber auch Söhne und Töchter aus dem „Presto“, „Lord“, „Jakhals“, „Kibbelaar“, „Magnum“, „Nero“, „Satan“ und „“Lyncher“ traten ihren Weg nach Hamburg an. Ohne zu übertreiben kann die Zuchtgemeinschaft heute als deutsche Filiale dieses belgischen Erfolgsschlages bezeichnet werden. Hinzu kamen mehrere Enkel aus dem „Kannibaal“ von Dirk van Dyck, vier Jungtiere von André Bellens und jeweils Enkel aus dem 1. Ass-Vogel der Union Antwerpen 2005 und Söhne aus dem 1. Ass-Vogel der Union Antwerpen 1997 von Cyriel Verbeeck aus Vorselaar, der mit einer nur 12 Köpfe umfassende Witwermannschaft der Konkurrenz seit geraumer Zeit das Fürchten lehrt. Durch einen glücklichen Umstand kam man Ende 2006 an 14 Tiere von Jos und Jules Engels, aus denen man für drei Monate züchten durfte. Darunter befanden sich jeweils ein Sohn und eine Tochter des „Argenton“, Kinder des „178“, ein Sohn aus der Olympia-Taube „Marieke“, Kinder ihrer Eltern und Kinder vom „734“. Mittlerweile sitzt die Masse dieser Tiere bei dem polnischen Sportfreund Marek Rzepka, einige Tiere verblieben jedoch in Hamburg. 2007 wurden darüber hinaus u.a. Kinder des „Tieke“ bei Maurice u. Luc De Laere, des „Gladiators“ (3. nat. Asduif KBDB HF 2004 u. 2. Olympiade duif snelheid Porto 2005) bei Luc und Bart Geerinckx und sowohl vom „Figo“ als auch von dessen Bruder, dem „Keizer“ bei Antoon u. Hilde Reynaert erworben. Nicht zuletzt müssen 10 Tauben vom 2. nationalen Meisters auf Bundesebene 2005, Hans Rausch aus Döbeln, erwähnt werden, die dieser im Spätsommer 2006, also noch vor dem Verkauf des Bestandes, der Schlaggemeinschaft kostenlos überlies, stammten sie doch aus seinen besten Zuchtpaaren.
Die Nachzucht dieser Erwerbungen konnte 2007 und auf der diesjährigen Jungtierreise ihre Klasse ebenso unter Beweis stellen wie 10 Jungtiere der neuen deutschen Meister Karsten und Matthias Ploog, die im Frühjahr 2008 als Eier nach Hamburg kamen.
 


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