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SG Steinbrink-Livermore - hier zeigt man, wo der Hammer hängt!

9. Platz Internet-Taubenschlag 2011
2. Platz Internet-Taubenschlag 2010

Lechtingen, ein Ortsteil der Gemeinde Wallenhorst, im landschaftlich wunderschönen Osnabrücker Land gelegen, ist die Heimat der SG Steinbrink-Livermore - noch bis Herbst 2009 in der deutschen Brieftaubenzüchterwelt besser bekannt, weil bis dahin ebenfalls unglaublich erfolgreich, unter der Namensbezeichnung Steinbrink-Kortling. Eigentlich müsste von einem Trio geredet werden. Sohn Marc Steinbrink war bislang erfolgreich mit dabei (bis 2010): 1. Deutscher Jugendmeister u. a.! Derzeit haben sich seine Interessen ein wenig verlagert. Altersbedingt. Und dann läuft dann außerdem die berufliche Ausbildung beim Zoll, die vollen Einsatz fordert.

Diese Erfolgsserie ist mit dem Ende der alten Gemeinschaft keineswegs vorbei. Der Erfolgsweg scheint offenbar kein Ende zu kennen. Selbst wenn es nach Aussage von Klaus "in 2011 nicht ganz so laufen will". Nun, "nur" vier 1. Konkurse nach acht Flügen müssen auch erst mal gemacht werden. Denn hier bei uns schläft die Konkurrenz keineswegs. Im Gegenteil! Herausragende Schläge waren schon immer und allerorten regelrechte Zugpferde, die die Konkurrenz besonders motiviert. Und der SG Steinbrink-Livermore ein Bein zu stellen, das wär's doch noch. Hier gibt es viele ganz Heiße, die das liebend gern täten. Eher heute als morgen. Doch in Lechtingen ist man ganz schön verwöhnt. Erfolgsverwöhnt! Auch mit dem neuen Schlagpartner, dem 28jährigen Marc Livermore, will diese unglaubliche Erfolgsserie immer noch nicht reißen. Da scheinen sich zwei gefunden zu haben, die sich suchten und beide nur von dem einen Ziel beseelt sind - dem des maximalen Erfolges.

Der Motor hinter diesem Erfolgsgespann ist allerdings, Marc Livermore möge es mir verzeihen, der 47jährige Klaus Steinbrink. Ich darf das so sagen, weil ich Klaus seit seiner Kindheit kenne. Er ist einer, der immer, der Formel 1 - Sprache entnommen, mit mindestens 18.000 Touren dreht, einer der, wenn er Gas gibt, nicht zu bremsen ist und dabei Gefahr läuft, einen Kolbenfresser zu kriegen.

Mitunter ist das durchaus auch anstrengend für seine Umgebung. Dabei gleichzeitig aber unterhaltsam und amüsant, weil man sich bei ihm immer auf eine Überraschung und einen Spruch einstellen muss. So sind sie halt schon mal, diese positiv Bekloppten wie dieser Klaus Steinbrink. Und wenn das nur leistungstechnisch auf Kosten seiner Mitstreiter geht, dann ist das auszuhalten. Schwer zwar, weil es uns anderen immer wieder unsere Grenzen aufzeigt und klarmacht, dass gegen diese SG hier bislang noch kein Kraut gewachsen ist. Aber wir haben den Acker längst besät und arbeiten verbissen wie ehrgeizig dran, die SG zu packen.

Es ist geradezu atemberaubend, welche Taubenzüchterkarriere sich da in den letzten zwei Jahrzehnten in der RV Osnabrück v. 1911 und somit im RegV 256 entwickelt hat. Nichtkenner der hiesigen Szene werden sich sagen: da, wo Not gegen Elend spielt. Die mitunter durchaus tratschige Brieftaubenzüchterszene liegt mit diesem (Vor-) Urteil leider aber daneben. Ich empfehle diesen Schlaumeiern, sich mal die Preislisten, die Konkurszeiten und auch die Leistungsstärke dieser RV Osnabrück von 1911 im Vergleich mit der Konkurrenz der anderen RVen (teilweise sechs auf RegV Südost-Ebene) anzuschauen, in denen ebenfalls nicht Not gegen Elend antritt. Übrigens! Wir wollen euch die Beiden gern ausleihen. Egal wo in Deutschland. Doch zieht euch nur ganz warm an! Da kommt "Hard-core" auf euch zu!

Selbst unsere langjährig überaus erfolgreiche wie weit über Osnabrück hinaus bekannte, aber nun nicht mehr existierende SG Gieselmann-Meyer kann sich vor diesen unglaublichen Leistungen nur ehrfürchtig wie neidlos anerkennend verneigen.

Was steckt nun dahinter? Wie kommen solche Leistungen überhaupt zustande? Liegt das an der Lage? Sind das Geldleute, die sich alles zusammengekauft haben, um mit Schlagpfleger, Großbestand etc. den Anderen zu zeigen, wo der Hammer hängt?
Nun, für mich ist die Antwort darauf schon in der Überschrift gegeben. Oder anders ausgedrückt: Der Gute ist kein Fauler! Wer faul ist, wird niemals ein Guter! Und Taubenzüchtertalent gibt es zuhauf.
Diese Leidenschaft, diese Einsatzbereitschaft, wird Tag für Tag gepflegt und gelebt. Morgens um 5:15 Uhr findet man Klaus auf dem Schlag - also vor der Fahrt zur Arbeit. Und als ich am 20. Juni abends gegen 20 Uhr in Lechtingen aufkreuzte, da konnte ich den Reiseweibchenschwarm, klein wie Schwalben, ganz hoch am Himmel sehen. Alles unter den strengen wie wohlwollenden Augen ihrer Meister. Gegen 20:30 Uhr war's dann genug - nach insgesamt 90 Minuten. Zuvor durften die Witwer raus und ran - ebenso trainingsfleißig. Beide Gruppen zweimal am Tag. Welch zeitlicher Aufwand allein von der Beobachtung her! Dies wird aber keinesfalls als Last empfunden, eher als Lust und Spaß.
Und Arbeitsteilung ist schließlich ein weiterer Schlüssel zum Erfolg. Dieser Weg zum Erfolg, zumal dem ganz großen, ist leider ein langer. Und nur wer diesen mit Beharrlichkeit, mit Ausdauer und noch mehr Geduld und viel Arbeitseinsatz zu gehen bereit ist, kommt schließlich da hin, wo die SG inzwischen lange ist. Wenn dann noch Talent dazu kommt, umso besser.
Klaus sagt bescheiden von sich selber: "Ich bin nur ein kleiner Anstreicher." Und ich füge hinzu, weil ich ihn gut kenne: Allerdings auch dort ein unglaublich fleißiger, der sich über die Jahre so manche (damals noch) Mark mühselig und viele Überstunden klopfend erarbeitet hat, um sich von diesem Geld - was wohl? - na, Tauben zu kaufen.
Kein Feigling in dieser Beziehung übrigens, was die Beträge für zugekaufte Tiere von u. a. den Toppzüchtern Huth, Gebr. Schroll, Hardy Krüger, Dohmen oder anderen Großen angeht. Heute trägt sich das Hobby selbst. Wer Erfolg hat, großen zumal, der kann diese teuren Anschaffungen durch Jungtierverkäufe refinanzieren. Ja, es waren auch Fehleinkäufe darunter. Teure obendrein. "So ist das halt im Taubensport!", sagt Klaus, ohne den Verkäufern gram zu sein. Die wirklich Guten sind eben selten. Sehr selten. Leider! Taubensport ist eben kein leichtes Hobby. "Aber ein wunderschönes!", sagt Klaus. Dennoch gab es darunter auch die eine oder andere besonders Gute wie den 'Crack' von H. Th. Huth, dessen Linie sich bis heute in den Abstammungen der leistungsstärksten Tiere bei den Lechtingern wie auch auf anderen Schlägen verfolgen lässt.

Ja, Erfolg ist offensichtlich planbar und nicht unbedingt zufällig. Fragen dazu:

1.Meine Erfolge sind eher keine, in diesem Jahr besonders. Was würdest du mir raten, um aus dieser Erfolglosigkeit herauszukommen?
Klaus: "Du musst bereit zur Selbstkritik sein. Alles muss auf den Prüfstand. Schlag, Führung, Einsatzbereitschaft usw.! Es kann nicht immer nur an den Tauben liegen, wenn es bei dir nicht klappen will."

2. Wie war das damals bei dir? Bist du ganz gezielt vorgegangen? Mit genauem Plan?
Klaus: "Ja, gewissermaßen schon. Also! Der wirklich Erfolgreiche ist kein Fauler. Und damit: Der Erfolg fällt keinem in den Schoß. Man muss an die Supertauben ran. Das kann manchmal ganz schön schmerzhaft sein. Dann musst du möglichst viel züchten, spielen, spielen, spielen und die strenge Auslese nicht vergessen. Und wenn's nicht klappen will, dich fragen, ob die Ursache nicht hausgemacht ist. Dann brauchst du Geduld und auch ein bisschen Glück, dass ein paar echt Gute übrig bleiben. Darüber hinaus einen Toppschlag, was das Funktionieren betrifft, nicht das Aussehen. Obendrein Leidenschaft und eine Toppversorgung. Alles das zusammen bringt dich dem Erfolg näher. Keiner schafft das von jetzt auf gleich. Erfolgreicher Taubensport ist das geduldige und ausdauernde Bohren dicker Bretter."

3. Ist der Taubensport, so wie ihr ihn betreibt, da eigentlich noch Hobby? Oder artet dieser regelrecht in Last und Stress aus, zumal ihr sicherlich auch einen gewissen Erfolgsdruck habt?
Klaus: "Ich bin Brieftaubenzüchter aus Leidenschaft und Freude. Und das trotz der vielen Arbeit mit einer rund 60köpfigen Reisemannschaft (totale Witwerschaft), Zucht- und Jungtauben. Mich belastet der tatsächliche oder vermeintliche Erfolgsdruck nicht. Taubensport ist für mich in erster Linie Freude, Entspannung und Ausgleich zum stressigen Berufsalltag. Für mich gibt's nichts Schöneres!"

4. Wenn das so ist: Warum geht unser Hobby so rasant den Bach runter? Was müsste sich ändern?
Klaus: "Mit dem Gewinnen von Nachwuchs ist das so eine Sache. Was hat die heutige Jugend doch für ein vielfältiges Angebot? Warum soll sie sich da ausgerechnet mit Tauben beschäftigen? Für die, die noch dabei sind: Brieftaubensport ist ein Gemeinschaftssport. Und in diesem Gemeinschaftssport muss dem Hobbyzüchter und seinen Interessen Rechnung getragen werden.
Dazu braucht es auf vielen Ebenen Änderungen, auch auf dem Gebiet von Meisterschaften, die dem Gemeinschaftsgedanken folgen. Das heißt ganz konkret: Ich bin auf dich angewiesen, denn ohne dich kann ich nicht spielen. Und ich finde es zum Beispiel unfair, wenn Sportfreunde ab Mitte der Reisesaison die weniger erfolgreichen Tiere zu Hause lassen. Bei mir sind noch Tauben in der Mannschaft, die bis jetzt keinen einzigen Preis geflogen haben. Ich spiele sie bis zum Ende. Denn wenn alle so denken und handeln würden, dann ... Den Rest kannst du dir ausmalen."

5. Die Industrie bietet uns, den 95 % Erfolglosen, Patentrezepte als Lösung für den Weg aus diesen Misserfolgen an. Was hältst du davon?
Klaus: "Ich kann das nachvollziehen, denn die will und muss auch leben. Schließlich schafft sie auch Arbeitsplätze. Ich will und kann das also nicht prinzipiell schlechtreden. Dennoch empfehle ich jedem, sich mit Augenmaß an die Sache zu begeben und erstmal über die unter Frage 1 angesprochenen Dinge nachzudenken. Oftmals liegt der Schlüssel für Erfolg oder Misserfolg direkt vor den eigenen Füßen. Man muss ihn nur sehen und zu Änderungen bereit sein, an sich selbst arbeiten, den Ursachen für die Misserfolge auf den Grund zu gehen versuchen. Manchmal kann da auch schon ein guter Rat helfen. Das muss nicht automatisch teuer sein."

6. Apropos Industrie. Welchem Programm folgt ihr?
Klaus: "Es ist kein Geheimnis, dass wir hier seit einigen Jahren total auf Ovator setzen. Viele eurer Leser werden mich auch von den Messen her kennen, teils sicher auch aus gemeinsamen Gesprächen am Ovator-Stand."

Vielen Dank für die offenen Worte. Und Respekt vor eurer tollen Leistung. Aber passt genau auf! Wir wollen und werden euch eines Tages noch packen! Daran arbeiten wir. Wir melden uns nicht bei den Ziertaubenzüchtern an!

Hartwig Kruse

Leistungs-Übersicht 2001 bis 2012:

  • 2001:
    • 10. Verbandsmeister auf Bundesebene 2001
    • 4. BT-Championatsmeister 2001
    • 1. KV-Meister im 73. Kreisverband 2001
    • 1. Bezirksmeister im 15. Bezirk 2001
  • 2002:
    • Reise wurde nach dem 7. Preisflug abgebrochen (Katastrophenflug) bis dahin Leistungen ebenso wie 2001.
  • 2003: Richtungswechsel
    • 2. RV -Meister
    • 2 Regionalsiege von zwei durchgeführten Flügen
  • 2004:
    • 1. Nationaler Mittelstreckenmeister im Regionalverband 256
    • 1. Nationaler Weitstreckenmeister im Regionalverband 256
    • 1. Intern-Meister im Regionalverband 256
    • 1. Jähriger As- Vogel im Regionalverband 256
    • 2 Regionalsiege
  • 2005:
    • 2. Intern-Meister im Regionalverband 256
    • 2 Regionalsiege
  • 2006:
    • 4. Verbandsmeister auf Bundesebene
    • 1. Regionalmeister im Regionalverband 256
    • Die ersten neun As-Weibchen im Regionalverband 256
    • Drei ersten As- Vögel im Regionalverband 256
    • 1. Intern-Meister im Regionalverband 256
    • 3 Regionalsiege
  • 2007:
    • Ab Flug neun außerhalb der Wertung da Rechner defekt. Bis dahin Zweiter auf Bundesebene bei der jährigen Verbandsmeisterschaft.
  • 2008:
    • 1. Nationaler Allround-Meister im Regionalverband 256
    • 8x 1. Konkurs
    • 1 Regionalsieg im Regionalverband 256
    • 2. Verband-Jährigenmeister Reg. 256
  • 2009:
    • 10. Verbandmeister auf Bundesebene
    • 1. Nationaler Allround-Meister im Regionalverband 256
    • 1. Intern-Meister im Regionsverband 256
    • 1. Nationaler Allround-Meister mit Junge im Regionalverband 256
    • 2 Regionalsiege
    • 16x 1. Konkurs von 18 Flügen
  • 2010:
    • 3. Deutscher Meister
    • 2. Nationalpreis des Verbandes
    • 1. Regionalmeister des Verbandes 256
    • 1. Deutscher Verbands-Jugendmeisterschaft Kat. 3
    • In der RV wurden alle Meisterschaften errungen
    • 1. TG Meister Alt
    • 1. TG Meister Jährig (ca. 130 Schläge)
    • 4 Regionalsiege
  • 2011:
    • 1. RV-Meister / 58 von 60 mögl. Preisen
    • 1. RV-Weibchenmeister
    • 1. Reg. Meister Junge / Intern 5 Tauben
    • 1. Reg. Meister Alte / Intern 3 Tauben
    • 1. Mittelstreckenmeister RegV
    • 1. Stadtmeister von ca. 100 Schlägen
    • 1. Stadtjährigenmeister von ca. 100 Schlägen
    • RV bestes Männchen 12/12 Preise
    • RV bestes Weibchen 12/12 Preise
    • RV bestes jähriges Weibchen 12/12 Preise
    • 10x 1. Konkurs 6 Alte - 4 Junge
    • 45 erste Konkurse von 2008 bis 2011
  • 2012:
    • 8. Deutscher Mittelstreckenmeister des Verbandes
    • 4. Deutscher Jährigenmeister des Verbandes
    • 1. Mittelstreckenmeister Regional 256
    • 1. Jährigenmeister Regional 256
    • 3 Regionale Siege
    • Endflugergebnisse Regional gegen 6 RVen / Alttierreise 1., 2., 4., 5., 6., 10., 22., 24., 25., 26., 27., 34., 51., 53. usw. Konkurs

SG Steinbrink & Livermore
Karl-Arnold-Straße 12
49134 Lechtingen / Wallenhorst
Tel. (05407) 9614

 

 

 

 

 

 


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