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Home  Magazin  Bundesarbeitsgruppe Stadttauben Teil 1 

C.01: Die Felsentaube, die Stammform aller Haustaubenrassen
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Die Felsentaube (Columba livia) ist der alleinige Vorfahre aller Haustauben und deren verwilderter Form, der Stadttaube.

Charles Darwin: " .. .. wir können mit Gewißheit annehmen, daß alle unsere Hausrassen Abkömmlinge der Felsentaube (Columba livia) und deren geographischen Unterarten sind. "

Zur Geschichte:
Die ersten Felsentauben entwickelten sich wahrscheinlich vor einigen Millionen Jahren in Südasien im Bereich des heutigen Indien. Von dort aus kolonisierten sie
Westeuropa und Nordafrika. Fossile Funde der Felsentaube zeigen, daß sie bereits vor etwa 310 000 Jahren am Jordan und in Palästina vorkam.
Während ihrer Entwicklungsgeschichte hat sich Columba livia in 14 Unterarten aufgespalten, die sich im Zeichnungsmuster, in der Tönung des Gefieders, der
Körpergröße und der Schnabelform unterscheiden.

Der Lebensraum:
Die Felsentaube ist ein Felsenküstenbewohner und kommt heute noch an den Küsten der Britischen Inseln, am nördlichen und südwestlichen Mittelmeer und in
Südasien vor. Wegen ihrer großen Anpassungsfähigkeit und ihrer Intelligenz ist ihr zwar auch die Besiedelung extremer Lebensräume möglich, bevorzugt werden aber zerklüftete Felsenküsten mit Höhlen, Grotten und tiefen Rissen im Gestein.

Das Verhalten
Zur Nahrungssuche fliegen die Tauben bis zu 20 km ins Landesinnere (offenes Brach-und Kulturland). Dabei halten sie einen bestimmten Tagesrhythmus ein : Sie sammeln sich in der Morgendämmerung bis etwa 8 Uhr. In Schwärmen von 20 bis 120 Tieren -der Schwarm bietet Schutz vor Beutegreifern -fliegen sie zu ihren Nahrungsgründen. Gegen 15 Uhr kehren sie in kleinen Trupps zu ihrem Brutfelsen zurück.

Als typische Hartkörnerfresser nehmen sie Getreidekörner und verschiedene Samen von Wildkräutern und Gräsern auf. Gelegentlich fressen sie auch Würmchen und Nacktschnecken , ausnahmsweise auch Grünfutter.

Felsentauben leben in dauernder Einehe mit starker Bindung an den Partner und an den Brutplatz. Sie brüten in Felsenhöhlen, Nischen, auf Simsen in Grotten, meistens im Halbdunkel. Gemeinsam bauen die Partner ein einfaches Nest aus Ästchen, kleinen Zweigen und Wurzeln.

Vier-bis fünfmal pro Jahr legt die Täubin zwei Eier, die von beiden Elterntieren abwechselnd 17 -18 Tage bebrütet werden. Dabei übernimmt der Täuber von ca . 10-16 Uhr, die Täubin die restliche Zeit das Brutgeschäft. Von Oktober bis November wird die Brutaktivität eingestellt (Rückbildung der Hoden und der Eierstöcke), um für die futterarme Zeit die Anlage von Winterfett zu begünstigen, welches Überlebensgrundlage ist.

Die ausgeschlüpften Jungen sind typische Nesthocker, die von Täuber und Täubin mit einer Art Milch gefüttert werden, die durch das Hormon Prolaktin in der Kropfschleimhaut produziert wird. Sie bildet während der ersten fünf Lebenstage die ausschließliche Nahrung. Danach wird in steigenden Anteilen im Kropf aufgeweichtes Körnerfutter beigemischt. Die Produktion der Kropfmilch endet nach 10 Tagen. Sie dient nicht nur der Ernährung, sondern vermittelt den Nestlingen im Verdauungstrakt eine lokale Immunität gegen Krankheitserreger. Nach sieben Monaten sind die Jungtiere erwachsen und geschlechtsreif und suchen sich einen Partner.

Die Entwicklung vom Ei zum Jungvogel

 1. -17. Tag  Die Elterntiere bebrüten abwechselnd die Eier
 18. -22. Tag  Die Nestlinge werden mit Kropfmilch gefüttert
 ab 23. Tag  Die Nestlinge erhalten zusätzlich aufgeweichte Körner
 24. Tag  Die Federscheiden stoßen durch die Haut
 ab 38 . Tag  Die Nestlinge picken im Nestbereich nach Futter
 ab 45. Tag  Die Nestlinge verlassen den Nestbereich und unternehmen erste
 Flugversuche
 ab 52. Tag  Die Nestlinge sind von den Eltern unabhängig

Die Sterblichkeitsrate bei Felsentauben ist sehr hoch.
Von 8 -10 gelegten Eiern kommen etwa 4 -5 Junge zur Flugfähigkeit. Die Mortalität
Im ersten Lebensjahr bewegt sich in einer Größenordnung von 85 -88%.

Ursachen: extremer, karger Lebensraum, Feinde.

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