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Ruwen-Club hilft in Sri Lanka

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Berend Ruwen mit
Ministerpräsidenten Christian Wulff





Bat um eine Spende für ein Ticket


Berend Ruwen

Die Mitglieder des Internat. Ruwen-Clubs haben an Weihnachten 2004 die Flutkatastrophe in Südostasien verfolgt und waren sich sofort einig, eine Benefizaktion mit Taubenversteigerung zugunsten der Flutopfer zu organisieren. In den darauf folgenden 3 Monaten traf man alle Vorbereitungen für eine Benefizveranstaltung unter der Schirmherrschaft von Herrn Ministerpräsidenten Christian Wulff, bei der am 06. März 2005 110 Brieftauben versteigert wurden.

Die Benefizveranstaltung in der „Alten Weberei“ in Nordhorn, zu der man auch den Schlagerstar Monika Martin eingeladen hatte, war ein voller Erfolg. Im Internet und in der
Zeitschrift „Die Brieftaube“ wurden gleichzeitig Tauben angeboten, alles in allem erzielte man einen Erlös von 25.000,00 €.

Es fehlt in Sri Lanka an allem, davon hat sich im Anschluß an die Auktionen Berend Ruwen selbst überzeugt; sich persönlich zu engagieren und den Spendenbetrag vor Ort in Sri Lanka sinnvoll anwenden, das war seine Devise, die er auch bei zwei Reisen nach Sri Lanka (eine im Juli 2005 und eine Reise im März 2006) in die Tat umgesetzt hat.

Berend Ruwen hat es sich zum Ziel gemacht, jeden gespendeten Euro direkt vor Ort anzuwenden. Unter sehr schweren Einkaufsbedingungen in Bezug auf Hitze - Temperaturunterschiede zu Deutschland und Sri Lanka in Höhe von 41 Grad - und Staub in Colombo kamen dabei ganze Lastwagen-Ladungen zusammen: Lebensmittel und Medikamente, Rollstühle, Kühlschränke, Ventilatoren, Moskitonetze, mehrere Ballen Stoff, um Kleidung selbst anzufertigen, Nähmaschinen, elektrische Geräte usw. Insgesamt wurden dabei 2 stark flutgeschädigte Behindertenheime und 4 Behindertenheime versorgt.

Anlässlich des ersten persönlichen Besuches vor Ort erhielt eine junge behinderte Lehrerin, die nach der Flutwelle alles verloren hatte, den Bau eines neuen Hauses zugesagt. Da der Staat ihr wegen ihrer Behinderung eine Einstellung verweigert, ist nun ein Haus mit angrenzendem Raum für Englischunterricht entstanden. Nun ist die junge Frau in der Lage, sich und ihre Familie mit dem Nachhilfeunterricht zu ernähren und gibt den Kindern eine Grundlage für eine bessere Zukunft.

So sind auch mit Hilfe des bekannten Pater Marius C. Fernando aus Colombo aus der von ihm geleiteten Schule fünf der ärmsten Schüler zwischen acht und zehn Jahren mit bisher glänzenden Zeugnissen ausgewählt worden, die mit monatlich 15,00 € für Lernmaterial, Bücher usw. unterstützt werden. Es handelt sich dabei um Patenschaften für Waisenkinder, die aus flutgeschädigten Gebieten kommen. Ihnen wird nach Absolvierung der Grundschule die Möglichkeit gegeben, durch die finanzielle Hilfe ihr Studium fortzusetzen.

Tragische Schicksale einiger Flutgeschädigter führen einem immer wieder das große Leid vor Augen. So war zum Beispiel ein älterer, mittelloser Mann, der bereits ein Kind bei der Flut verloren hatte, mit einem unterernährten Kind an der Hand an Berend Ruwen mit der Bitte um eine Spende herangetreten, um seine arbeitende Frau im fernen Kuwait die Möglichkeit eines Heimfluges zu geben, seine Kinder seien allesamt psychisch krank und litten stark unter der Trennung der Mutter und auch die Mutter litt stark unter Heimweh. Zwei Kinder befänden sich in psychischer Behandlung. Die Spende für ein Ticket konnte ihm wegen begrenzter finanzieller Möglichkeiten nicht gewährt werden; jedoch übergab Berend Ruwen ihm eine kleine Spende in Form von Bargeld, um damit seinen Kindern dafür Essen zu kaufen. Nach kurzer Zeit kehrte jedoch der Mann wieder und gab die Spende zurück mit der Begründung, der Arbeitgeber seiner Frau habe den Heimflug bereits gezahlt und er möchte nicht etwas geschenkt bzw. erbettelt haben, was er nicht mehr benötigte. Natürlich durfte er die Spende daraufhin behalten. Tränen des Dankes flossen über sein Gesicht.

Diese Erlebnisse geben das unendliche Leid wieder, das dort herrscht; denn der arme Mann hatte keinen erkennbaren Grund, das Geld wieder zurückzugeben. Sein Name und sein Wohnort war mir nicht bekannt und persönlich kannte ich ihn schon gar nicht. Sein Glaube sagte ihm aber, dass er das Geld nicht behalten dürfe.

Meistens helfen aber schon viele kleine Spenden und tragen dazu bei, das Leid dort ein wenig zu lindern.

Berend Ruwen.

 

 

 


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