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Hatty und Adriaan Roest, Tijnje

Seit der Jahrtausendwende schreibt Hatty Roest seine monatliche Kolumne für das Expertenmagazin "Brieftaubensport International" und beinahe immer sind die Tauben das Thema! Die Praxis, die ist es, die ihn am meisten interessiert, ja, sie ist seine schönste Beschäftigung. Der tägliche Umgang mit seinen Tieren, die Zucht, die Vorbereitung auf den Flug und darin der Flug selbst, die Spannung, bis die erste Taube auf das Schlagbrett fällt, und während der Konkurs noch läuft, beginnt schon die Vorbereitung auf den nächsten Flug!

Es war auch im Jahr 2000, als der damals 10jährige Sohn Adriaan ebenfalls Interesse an den Tauben bekam. Probeweise bekam er die Versorgung für ein paar Tauben übertragen, und das klappte prima! Daraufhin bekam er einen eigenen Schlag und Adrian konkurrierte erfolgreich mit der Jugend! Er gewann auf provinzialer Ebene viele 1. Konkurse und Meisterschaften. Auch national gingen viele Ehrenpreise nach Tijnje!
Seit 2006 spielen Vater Hatty und Sohn Adriaan zusammen in einer Schlaggemeinschaft. Nun, seit 2008, ist die Begeisterung von Adriaan durch Arbeit, Studium und andere Interessen ein wenig abgeklungen. Aber noch immer hilft er fast jeden Tag bei der Versorgung und ist meistens auch dabei, wenn die Tauben nach Hause kommen.

Geschichte

Seit 1997 vertrat der Schlag Roest die Niederlande reit 7 Tauben auf verschiedenen Olympiaden, jeweils in der Standardklasse. Schöne Tauben also, aber es waren auch Tauben, die 1. Konkurse flogen und für Meisterschaften sorgten!
Und wie lief es in den letzten Jahren in Tijnje? 2006 war ein Topjahr. Es war das Jahr mit den vielen Flügen bei NO-Wind. Im Rayon (RV) wurden 6 Astaubentitel geholt. Das gab es noch nie, und das gegen 140 aktiv reisende Schläge, die mit 2.822 Tauben in die Saison einstiegen.
2007 war cin Jahr mit so ziemlich immer westlichen Winden. Das ist für Hatty und Adriaan nicht gerade günstig, denn die Flüge verlaufen dann zu leicht. Jeder bekommt dann Tauben, obendrein wohnen sie auch noch im Nordwesten ihres Rayons.

Reiseschlag, vorne der für die Zuchttauben

Der Schlag für die. Jungtauben

Die Reiserichtung ist Südwest. Aber trotzdem wurden in der Abteilang 11 (1.200 aktiv reisende Schläge) noch folgende Meisterschaften errungen: 1. Meister Kurzstrecke (nicht Benannte) 2. Keizer Kurzstrecke (Benannte und nicht Benannte) 5. Meister Natour (Benannte) 5. Generalmeister (Benannte) und 6. Keizer.
Doch dann kam das Jahr 2008. In den Monaten April, Mai und in der ersten Hälfte des Juni gab es oft harte Flüge mit Winden aus den Richtungen Nord bis Ost. Zum Ende der Alttiersaison drehte der Wind dann wieder auf westliche Richtungen.
Ab dem ersten Flug lieferten Hatte und Adriaan gute Preislisten. und das wurde durchgehalten. Eigentlich dürfen sie wohl jede Preisliste der Alttier-reise "sehen lassen". Die eine Preisliste noch schöner als die andere! Vier 1. Konkurse im Rayon, viele Preise im ersten Prozent der gesetzten Tauben und zwei Teletekstmeldungen. Leider sind aber auch eine Anzahl an Tauben verloren gegangen, auch gute!
So blieb der "Zwarte Harm", in 2006 und 2007 noch 4. und 12. Astaube im Rayon, auf dem Feld der Ehre. Auch "Alfred", ein Topper auf der Eintagesweitstrecke, den die SG von Alfred Kahrels aus Kampe bekommen hatte, kehrte nicht mehr zurück. Beide von scheinbar leichten Flügen. Dazu wurden auch acht Jährige verloren, wahrscheinlich die Folge des zu leichten Programms für die Jungtauben 2007, denn damals wurden sie jede Woche nach Haus geblasen.
Von den 57 Tauben, mit denen die die Saison 2008 begonnen wurde, sind also noch 47 auf dem Schlag.
Dazu Hatty: "Mit Verlusten kann ich schlecht umgehen. Ich kreide mir diese immer selbst an. Natürlich ist das nicht immer richtig, aber ich korbe sie schließlich ein! Adriaan ist aus dem gleichen Holz geschnitzt. Eine Preisliste ist für uns erst gut, wenn wir sagen können: "Alle sind zu Hause!"

NL 07-1174645

NL 07-1174679

"Bert" NL 06-1564036

"Vechter" NL 05-1903664

Tauben unterschiedlicher Herkunft

Von einem echten Stamm kann auf dem Schlag Roest keine Rede sein. Bis 1987 war alles ein ,.Mischmasch". In den Jahren kamen sie auf schlecht verlaufenden Flügen immer zu spät. Gab es unterwegs Regen, waren die Preislisten schlecht.
Im Jahr 1987 erfüllte sich Hatty dann einen Jugendtraum! Er besuchte die Gebrüder Janssen in Arendonk und kaufte ein paar Junge.
Auch in den Jahren danach kamen immer wieder Janssen-Tauben nach Tijnje. Diese wurden mit den eigenen Tauben gekreuzt. Das brachte zwar nicht auf Anhieb eine Erfolgsexplosion, aber dank der gekreuzten Janssen bekam Hatty fortan auch frühe Tauben auf Regen Flügen! Komisch, denn den Janssen-Tauben eilt doch der Ruf voraus, dass sie bei hellem Wetter am besten fliegen. In Tijnje zeigen sie sich aber auch bei schlechtem Wetter!
1994 wurde erstmals Jos De Klak besucht, fortan dann (bis 2003) regelmäßig. Dazu kamen im Jahr 2000 auch Tauben vom Freund Rainer Püttmann, voll Gerard und Bas Verkerk und von Ferry van Loo. In den letzten Jahren wurden noch Tauben bei Louis Van Loon, Peter van de Merwe, Klaus Stieneker und den Gebr. Borgmans geholt. Natürlich verstärken auch noch andere Topflieger den Zuchtschlag.
Alle diese Tauben wurden untereinander gekreuzt. Man kann also sagen, von einem homogenen Stamm ist hier keine Rede. Was Hatty und Adriaan dazu holen, paaren sie an ihre besten eigenen Tauben. So wissen sie in zwei bis drei Jahren, was die Neulinge bringen.

Methode und Versorgung

Über seine Methode hat Hatty Roest so ziemlich alles in seinen ,;Tipps zur Jahreszeit" geschrieben. Darum hier eine gekürzte Version.
Geflogen wird mit 26 Paaren und einigen zusätzlichen Täubinnen nach der Totalen Witwerschaft. Im Prinzip gehen alle Tauben jede Woche mit. Aber man weiß ja, wie das geht, eine kommt mal einige Tage später nach Haus. eine andere hat sich verletzt und im Laufe der Saison fallen auch einige aus, die einfach nicht fliegen wollen.
Gepaart wird Anfang Januar und alle Tauben bringen ihre Jungen hoch. Wenn die Jungen 18 Tage alt sind, geht eines davon mit den Täubinnen auf den Jungtierschlag. Hat ein Paar nur ein Junges, dann bleibt es beim Vogel. Ende Februar beginnt dann die Witwerschaft. Hier werden sowohl die Jungen als auch die Alten ab Ende Februarverdunkelt, die Nacht ist dann 14 Stunden lang.
Die Alten werden bis Anfang Mai verdunkelt. Das wird gemacht, damit sie die Schwingen länger festhalten. Die Vögel und Täubinnen sehen sich erst Ende März wieder, wenn das private Training beginnt. Die Saison beginnt Mitte April. Vor dem Einkorben dürfen sie, je nachdem wie fortgeschritten die Saison schon ist, bis zu einer Stunde zusammen. Sind sie schön ruhig, kommen sie in den Korb. Nach den Flügen, abhängig von der Entfernung, der Schwere des Fluges und vom Zeitpunkt des Eintreffens, bleiben sie für einige Stunden bis manchmal zum nächsten Morgen beieinander.

Sitze im Weibchenabteil

... und auf dem Boden Roste.

Ab dem Moment, wo die Temperaturen am Morgen über 10 C liegen, trainieren sie zweimal pro Tag, vorher nur am Nachmittag. Zwischen den Flügen wird nicht gefahren. Die Dauer des Trainings wird bis auf 1,5 Stunden per Trainingseinheit gesteigert, sobald die Flüge über 500 km beginnen. Dazu Hatty: "Man kann den Taubensport auf diese Manier nur ausüben, wenn man den ganzen Tag zu Hause sein kann. Ich habe meine Arbeit zu Hause und kann mir meine Zeit daher selbst einteilen. Jemand, der arbeiten muss, kann das nicht und er kann den Taubensport auf diesem Niveau vergessen. Rechne nur mit: 2x die Vögel je 1,5 Stunden, 2x die Weibchen je 1,5 Stunden und dazu die Jungtiere auch 1,5 Stunden, das sind 7,5 Stunden Training pro Tag!
Wenn die Tauben trainieren, steht die Fahne! Zu Beginn, damit sie fliegen, später als Signal. Sind sie nicht gut drauf, kann man die Fahne hissen wie man will, sie setzen sich dann trotzdem hin."
Gefüttert werden in Tijnje die Mischungen von Versele und Mariman. Bei der Heimkehr bekommen sie da-von eine reichhaltige Mischung und dürfen fressen, was sie wollen. Ani Sonntagmorgen kommt "Powerplay" über das Futter. Am Sonntag, Montag, Dienstag und Mittwochmorgen gibt es eine Mischung von "Gerrv", "Superstar", "Champion" und "Mariman Witwerschaft". Sie bekommen dann genug, aber sie müssen wohl gehorchen. Aber sie gehorchen hier auch mit einen vollen Kropf, denn das ist eine Frage des Auffütterns. Nie dürfen sie sich am Schlag herumtreiben, das geht schon wegen der Raubvögel nicht. Ab Mittwochabend bis Freitagmorgen gibt es eine Mischung aus 1/3 "Superstar", 1/3 "Champion" und 1/3 "Energy" plus Tovo, das über das Futter verabreicht wird. Zu den vier letzten Mahlzeiten dürfen sie soviel fressen, wie sie wollen, die Taubinnen allerdings nur die drei letzten Mahlzeiten. Aber es muss alles aufgefressen werden! Bei der letzten Mahlzeit am Freitagmorgen dürfen sie aussuchen. Uni 13:00 Uhr werden dann die Reste weggeräumt. Das alles gilt für Flüge mit einer Nacht Aufenthalt im Korb und Einsetzen ans Freitag. Wird aber schon am Donnerstagabend eingekorbt, verschiebt sich alles um einen Tag noch vorne und die Tauben dürfen sich schon ans Dienstagabend vollschlagen."

Belüftung im Reiseschlag

Witwerschlag während der Natourflüge.

Medizinisches

Der Taubendoktor bei Hatty und Adrian ist Dr. Nanne Wolf. Nach der Mauser wird gegen Salmonellen gekurt. Anfing Dezember geht es zur Untersuchung zu Dr. Nanne Wolf. Findet dieser etwas, dann werden die Tauben gesund gemacht. Findet er nichts, wird auch nichts gegeben! Das gilt auch für die vielerorts üblich, Trichomonadenkur während des Brütens. Einen Monat vor den Flügen wird Nanne Wolf erneut besucht. Während der Saison fährt man dann monatlich zum Taubendoktor. Vorbeugend bekommen die Tauben nur etwas nach Flügen mit zwei Tagen Korbaufenthalt, und zwar abwechselnd dir zwei Tage einen Ornithose-Mix oder eine Trichobehandlung. Nach der Saison gibt es noch einen letzten Besuch beim Doktor.
Die Besuche beim Doktor sind eine reine Vorsichtsmaßnahme, denn Medikamente werden eigentlich nur nach seinen Anweisungen gegeben. Dazu Hatty: "Wohnten wir näher bei Nanne Wolf, dann würden wir sicher öfter zu ihm fahren und neben der Salmonellenkur vorbeugend gar nichts mehr geben. So können wir ziemlich immer klares Wasser geben, denn Vitamine gibt es hier auch nicht. Im Frühjahr haben wir aber immer zwei Medikamente gegen den Adeno-Coli-Komplex vorrätig. Zeigt sich in dieser Beziehung etwas, müssen wir direkt eingreifen können. Auch gegen Tricho und Ornithose haben wir Kapseln hier. Die sind für Tauben, die erst nach einigen Tagen heimkommen, oder für solche, die ein nasses Auge haben.

Die momentanen Toptauben:

Hatty und Adriaan Roest
Ulesprong 4
8406 AH Tijnje / Niederlande
Tel. (00 31) 513 571 719
www.roestpigeons.com

NL 04-1356013  "Heertje" (V): Rasse Ferrv van Loo x Roest: bisher 48 Preise, 1. Astaubc im Rayon 2006, 7. Astaube im Rayon 2007, 1. Astaube ins Rayon 2008 und (. Orleans (637 km) gegen 689 Tauben.
NL 04-1356075 "Triple" (W): Rasse Gebr. Janssen x Roest, bisher 45 Preise, u. a. 1. Boxtel gegen 3.357 Tauben, 1. Duffel gegen 1.593 Tauben, 1. Duffel gegen 1.744 Tauben, Astaube Kurz-strecke im Rayon 2008
NL 04-1356317 "Rinskje" (W): Rasse De Klak x Rainer Püttmann, bisher 57 Preise, 2. Astaube im Rayon 2006. 5. Astaube im Rayon 2008.
NL 05-1353657 "Johan" (V): Rasse De Klak x Rainer Piittmann, bisher 36 Preise, 15x im 1. Prozent der eingesetzten Tauben, u. a. 1. Maaseik gegen 1.760 Tauben.
NL 05-1903664 "Fechter" (V): Rasse Janssen x Roest, bisher 36 Preise, 2. Astaube Mittel-strecke im Rayon 2008.
NL 06-156403 6 "Bert" (V): Rasse Louis Van Loon x De Klak, bisher 26 Preise, 2. Astaube im Rayon 2008.
NL 07-1174645 (W): 100 % Verkerk, Enkelin "Intuition", 2008 Kopfpreise auf der Mittelstrecke und der Eintagesweitstrecke, u. a. 1. Pithiviers (603 km) gegen 919 Tauben, 5. Duffel gegen 2.374 Tauben.
NL 07-1174679 (W): 100 % Verkerk, Enkelin "Olympic Ronaldo", 2008 Kopfpreise auf der Mittelstrecke und der Eintagesweitstrecke, u. a. 4. Orleans (637 km) gegen 639 Tauben, 9. Pomnieroeul gegen 2.054 Tauben.

von Jan Borremans

 

 


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