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Gevaert-Van Schoorisse, Ronse

Erste Preise gewinnen, darum geht es eigentlich doch immer. Selbst etwas mindere Leistungen verlieren an Bedeutung, wenn mit dem 1. Konkurs geprunkt werden kann. Auch der größte Meister schaut zuerst, wer die Liste anführt. Der Nachteil bei diesem Schielen nach dem 1. Konkurs und dem darauf aufgebauten Spiel ist, dass es eigentlich nur immer einen 1. Konkurs gibt. Und das macht die Sache nun wirklich nicht leichter, vielmehr wird sie immer schwieriger.

Über der oft dafür verantwortlich gemachten Qualität des Liebhabers, des Schlages und der Versorgung steht aber immer noch die Taube, denn sie spielt einfach die wichtigste Rolle. Niemand wird hier widersprechen. Und dass es auch so ist, zeigt die Erfolgsgeschichte von Jean-Pierre Gevaert und Carinne Van Schoorisse.

Zu Beginn der 90er Jahre hatte Jean-Pierre die Nase voll von der bloßen Mitspielerei und selektierte so hart, dass nur ein Vogel dieses knüppelharte Vorgehen überlebte. Dieser Vogel war der "Zwarte Ketelair" (B 86-4109737) aus der Linie Achiel Leus x Medard Baute, den er von seinem Sportfreund und Dorfgenossen Lieven De Ketelair bekommen hatte. Natürlich konnte Jean-Pierre mit dieser Taube allein auch nichts anfangen, weshalb er viele Listen und Berichte genau analysierte. Das Ergebnis davon war, dass er sein Auto Richtung Rumbeke lenkte und an die Haustür von Andre und Jenny Dierick klopfte.

Angesichts dessen, dass die Saison schon weit fortgeschritten war, konnte er keine Jungen mehr bekommen, wohl aber die letzten Eier aus den Zuchttauben. 40 Eier, damit sollte es doch glücken.
Wie gesagt, so getan, der Deal wurde perfekt gemacht. Und dieser Ankauf wurde der Kauf seines Lebens, denn von dem einen auf den anderen Tag wurde aus dem gewöhnlichen Mitspieler ein großer Meister. Es ist deshalb auch logisch, dass in den Folgejahren noch verschiedene Dierick-Tauben nach Ronse umzogen und oft sehr erfolgreich in den Stamm eingebaut wurden. Wie schon bei so vielen anderen Spielern zeigte sich auch hier die Linie des "Sultan" mit durchschlagendem Erfolg!

Stammtauben

Stammtauben des Schlages Gevaert-Van Schoorisse sind ohne Zweifel:
"Witkop" (B 90-4353491), als Ei bei Andre Dierick angekauft. Er kommt aus dem "Geschelpten Enkel Crack" und der "Enkelin Sultan". "Witkop" wurde Vater von 't Vuil" und "Schwester 't Vuil", zwei Täubinnen, die getrost als Stammweibchen des Schlages beschrieben werden dürfen. "'t Vuil" war meistens mit dem "Zwarte Ketelair" gepaart, die zusammen die Eltern der gefürchteten "Bol"- und "Plekke"-Linie sind. Diese zwei Linien sorgen noch heute für die großen Erfolge von Gevaert-Van Schoorisse und sind reichlich in den hier angebotenen Jährigen vertreten.
"Lia" (B 90-4353464), als Ei bei Andre Dierick angekauft: Sie ist eine Tochter des "Blauwe Lionel" und der "Geschelpte Tochter Sultan". "Lia" gab mit verschiedenen Partnern echte Topper, denken wir nur an den "De Favoriet" (8x 1. Konkurs), "Bruder Favoriet", "Grote Bol" usw.!
"Lia" ist ebenfalls Großmutter des "Poupol", dem Nationalsieger Bourges 2006 gegen 12.257 Tb., der auch die schnellste aller gestarteten 49.955 Tauben war!
"Klare Sultan" (B 93-3352996), original Andre Dierick: Er kommt aus dem weltberühmten "Sultan" (B 83-3033379) x "Blauw Vermeulen"!
Der "Klare Sultan" wurde ein außergewöhnlicher Vererber und beispielsweise Vater des "Slimme Sultan" (10x 1. Konkurs), "Schone Sultan" (3x 1. Konkurs), "Sultan 401", "Zwarte Sultan" usw.!
"Late Schelpe" (B 92-3364285), original Andre Dierick. Er war ein Spätjung aus dem "Geschelpte Sultan" (Sohn des "Sultan") und der "Pruts¬ke" (Tochter des "Schicht"). Und wieder war es super, denn der "Late Schelpe" wurde Vater von "Sproetje Schelpe", "Driebander Salto", "Klare Salto" usw.!

 

 

Referenzen Gevaert-Van Schoorisse

Natürlich gibt es auch in Deutschland schon eine Menge Liebhaber, die von den rasend schnellen Tauben der belgischen Kolonie Gevaert-Lian Schoorisse profiitieren. Stellvertretend möchten wir hier Fred Sauerbier vorstellen, der in Wiefeistede und damit in der Nähe von Oldenburg lebt und reist.
Bei seinem Neubeginn vor einigen Jahren machte sich Fred Sauerbier auf die Suche nach den ganz schnellen Tauben, mit weniger wollte er sich nicht zufrieden geben. Im Laufe seiner Recherchen traf er immer wieder auf den Namen Gevaert-Van Schoorisse. Fred: "Diese Leute habe ich dann besucht und wurde dort aufs herzlichste empfangen. Ich merkte sofort, die Chemie stimmte! Meine ersten Jungtauben holte ich dann in `06. Mit den nächsten Jungen, die ich in `07 bekam, habe ich gereist. Die Ergebnisse waren überwältigend. Hier ein paar Beispiele: 25.08.07 gegen 2.405 Jungtauben aus 61 Schlägen: 5., 7., 9., 15., 30., 37., 39., 52., 53., 54., 57., 58. Preis usw., mit original Belgiern! Oder beispielsweise am 01.09.07 gegen 1.717 Tauben aus 45 Schlägen: 3., 5a., 5b., 7., 13., 14., 17., 22., 52., 61a. 61b. Preis usw., wieder mit original Belgiern.
Doch nicht nur diese Originaltauben flogen das Blaue vom Himmel. Schon sehr schnell stellte sich heraus, die Kreuzungen taten es noch besser! Ich hatte die ideale Sorte zum Einkreuzen gefunden. Sicherlich hat das etwas damit zu tun, dass die Sorte Gevaert-Van Schoorisse ein durchgezüchteter Stamm ist, eine Art Janssen-Taube, aber im Gegensatz dazu ständig auf Leistung selektiert!"

Leistungsübersicht 2009:

Daß Fred Sauerbier den richtigen Weg eingeschlagen hat, beweisen die aktuellen Meisterschaften 2009: 1. RegV-Meisterschaft A, 1. RegV-Meisterschaft B, 1., 3., 19., 20., 25. und 26. As-Vogel im RegV, 20. und 63. As-Vogel auf Bundesebene, 60. Verbandsmeister, 1. und 2. Konkurs Regionalflug Heddesheim (400 km) gegen 12.023 Tauben, 1. RV-Meister des Verbandes (RV), 1. Stadtmeister, Bester Vogel der RV, Bester jähriger Vogel der RV usw.!
17 Tauben fliegen "zweistellig" und es wurden drei 1. Konkurse (Alttierflüge) errungen! Unter diesen Assen zeigten sich natürlich auch einige Originale von Gevaert-Van Schoorisse, so der B 07-4355832 mit 13/11 (jährig schon 8/5), der B 07-4355829 mit 13/10 usw.! Als besondere Spitzenflieger erwiesen sich der B 07-4355847 (aus dem Asvogel "Zwarte Superbol" x Tochter Reiseas , Jojo") mit u. a. 7./1.397 Tb., 10./1.607 Tb., 23./2.157 Tb., 49./888 Tb. (Endflug, über 600 km) und der B 07-4073175 mit u. a. 7./2.114 Tb., 8./2.068 Tb., 1./1.999 Tb. usw.! Dieses As flog auch schon in `08 einen 1. Konkurs gegen 1.607 Tauben! Ein Sohn dieses "3175", der 07273-08-141, fliegt schon als Jungtier 4/4 mit 1./2.198 Tb., 4./1.495 Tb. usw.!
Als künftiges Zuchtas legt der B 07-4073162 schon jetzt seine Spuren, denn zwei Kinder von ihm flogen jung 5/5, nachdem er selbst schon mit einem 9. Konkurs gegen 1.409 Tauben überzeugt hatte!
Auch einige Nachzuchttiere dieser konkurrenzlosen Rasse möchten wir noch vorstellen:

  • Der 07273-07-21 fliegt in `09 13/11 mit 8./1.772 Tb. (333 km), 8./888 Tb. (621 km), 15./1.397 Tb. (333 km), 16./1.999 Tb. (333 km), 17./ 1.607 Tb. (333 km), 26./2.157 Tb. (176 km) usw.!
  • Der 07273-07-22 fliegt in 2009 13/10 Preise.
  • Der 07273-07-46, ein typischer Vertreter der Rasse Gevaert-Van Schoorisse, fliegt in `08 als Jähriger 12/11 und ist Miterringer der 1. RV-Meisterschaft. In `09 überzeugt er dann mit diesen Spitzenpreisen: 5./1.409 Tb., 14./1.772 Tb., 28./1.607 Tb. usw.!

Auch sein Bruder 07273-07-802 tat es ihm gleich und überzeugte mit 13/10 in `09. . Das sind zwei Söhne des B 06-4332977, aus zwei Halbgeschwistern gezogen, nämlich aus "Zwarte Plekke" x "Bolleke", die beide die "Dochter Straaloog" (B-97-3304346) zur Mutter haben ("Straaloog" kommt von Andre Dierick und flog 4x 1. Konkurs). Aber auch die beiden Großväter des "2977", der "Plekke" mit 8x 1. Konkurs (u.a. 1. Chateauroux gegen 5.862 Tauben) und der "Bol 410" mit 7x 1. Konkurs, sind keine unbeschriebenen Blätter!

Auch schon 2008 waren die Ergebnisse bei Fred ähnlich sensationell. Müßig zu erwähnen, dass auch hier die 1. RV-Meisterschaft geholt wurde. Stellvertretend haben wir einmal zwei ganz besondere Flüge ausgesucht: Regionalflug Offenburg (526 km) am 28.06.08 gegen 8.246 Tauben: 2., 3., 5., 10., 21., 22., 48., 49., 65. usw. (61/40) Achern (506 km) am 12.07.08 gegen 1.479 Tauben: 1., 2., 4., 21., 37., 48., 54., 56. usw. (31/21)!

Spezialist für Tribünenflüge

Manfred Kock aus Castrop-Rauxel hat sich aus gesundheitlichen Gründen den Tribünenflügen verschrieben, hier besonders den Nord- und Ostseerennen! In 2003 ersteigerte er in Neustadt den von der SG Gevaert-Van Schorisse zum Ostseerennen eingesetzten Blauscheckvogel "Pierre" (B 03-4312224)! Manfred Kock hierzu: "Ich kenne keinen Zuchtvogel, der für diese Flüge bessere Tauben brachte. Für seine Kinder werden auf den Versteigerungen Höchstgebote erzielt. Hier einige der Ergebnisse seiner Nachzucht: Sylt 2004: 11. Konkurs; Neustadt 2005: 17. Konkurs; Sylt 2005: 4. Konkurs; Sylt 2006: 17. Konkurs; Neustadt 2006: 13. Konkurs; Sylt 2007: 17. Konkurs; Neustadt 2008: 2. Super-Cup! Im Finale des Nordseerennens 2009 fliegen Kinder und Enkel von diesem Vogel den 7., 13., 16., 33. und 36. Preis!"
Der "2224" stammt übrigens aus einem Sohn "Bleke Dobbelaere" mit einer Tochter des "Rambo 2"!

Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift "Brieftaubensport International" - Folge 11 von 2009


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