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1. Konkurse

Hier möchten wir hervorragende Leistung würdigen indem wir die Siegertaube und dessen Züchter exklusiv im Internet-Taubenschlag präsentieren. Die Präsentation ist natürlich kostenlos. Bitte melden Sie mögliche Kandidaten an Birgit Heldwein (wz@internet-taubenschlag.de).

 

 1. Konkurse 
24.09.2008 1. Regionalsiegerin
Investitionen brachten den Erfolg - SG Erwin und Hermann Höck, RV Kirchhain, RegV 455 "Lahn-Eder"


Investitionen brachten den Erfolg

Die Vater und Sohn-Schlaggemeinschaft Höck, wohnhaft im mittelhessischen Stadtallendorf, sorgt mit Ausnahmeleistungen in der RV Kirchhain und somit auch im Regionalverband 455 „Lahn-Eder“ immer wieder für Aufsehen. So stellte man beispielsweise in 2007 mit 296,55 As-Punkten die 1. Taube des Monats Mai mit einem Weibchen, das in diesem Wettbewerb den 11. Rang auf Bundesebene belegte. In 2008 flog die jährige Täubin 04960-07-55 gleich 2x den 1. Konkurs, wobei sie sogar den End- und Regionalflug ab Beaune (524 km) gegen 2289 Tauben gewann. Dabei konnte sie mit einer selbst erreichten Fluggeschwindigkeit von 1.181 m/min in der RV einen Vorsprung von acht Minuten herausfliegen. Ihren zweiten 1. Konkurs flog die „55“ ab Breisach mit einer Entfernung von 338 Kilometern. Zwei Halbschwestern taten es ihr beinahe gleich. Die 04960-03-278 flog ihren 1. gegen 5.665 Tauben und brachte es insgesamt auf 13/11 Preise. Die 04960-05-72 erreichte ebenfalls 13/11 Preise und flog dabei einen 2. Konkurs gegen 5.648 Konkurrenten.

Solche Ergebnisse waren in der älteren Vergangenheit nicht üblich, denn Senior Erwin Höck, über 50 Jahre aktiver Züchter und heute 69 Jahre alt, hatte durch seinen landwirtschaftlichen Betrieb viel zu wenig Zeit für sein Hobby Brieftaubensport. Sohn Hermann (43) hatte zunächst absolut nichts mit den Tauben am Hut. Er jagte lieber dem runden Leder nach und konnte dabei insbesondere als Jugendlicher seine Erfolgserlebnisse, bis hin in der Kreis-, Bezirks- und Hessenauswahl, verbuchen. Nach einer bösen Verletzung wandte er sich vom Fußball ab und den Brieftauben zu. Das war vor gut 10 Jahren, was mit der Gründung der SG in 1997 besiegelt wurde. Seither wird dieser Sport intensiver betrieben, was sich auch in den seit dieser Zeit erzielten Erfolgen widerspiegelt. Den Ehrgeiz, den Sportfreund Hermann Höck investiert, kann man daran erkennen, dass er trotz seiner körperlich anspruchsvollen Arbeit in der örtlichen Eisengießerei im Drei-Schicht-Rhythmus (auch übers Wochenende) als die Triebfeder der SG anzusehen ist.

Da der Junior sein Augenmerk auf die Schnelligkeit der Tauben richtet, begann er ganz gezielt nach solchen Tieren Ausschau zu halten und solche Exemplare herbei zu holen. Im Jahr 2000 holte er entsprechende Verstärkungen bei Wilhelm de Bryn in den Niederlanden und bei der SG Flege-Hogeback, die national einen klangvollen Namen hat. Doch das war ihm noch nicht genug und so holte er in 2001 und 2003 von dem belgischen Schlag Op de Beeck-Baetens Nachwuchs aus den dortigen Stammtauben „Bulldozer“, „Kannibaal“, „Zot“ und der As-Vögel „Chaplin“, „Charly“ und „Mon Ami“. Genau diese Einführungen sind, über ihre Nachzucht, für die Erfolge der jüngsten Vergangenheit auf dem Schlag Höck verantwortlich. Bereits in 2004 stellte man in RV, FG und Regionalverband mit dem 04960-03-198 den besten jährigen Vogel, der es in vier Jahren auf 42 Preise mit einer durchschnittlich über 840 Punkten liegenden As-Punkt-Zahl brachte. Er ist ein Kreuzungsprodukt von Tauben aus den Schlägen Flege-Hogeback und de Bryn. Mit drei Tauben der Blutführung Op de Beeck-Baetens wurde die SG Höck 1. RV-, 3. FG- und 5. RegV-Jährigenmeister sowie 5. Verbands-Jährigenmeister. Zudem stellte man im RegV den 1. As-Vogel Mittelstrecke mit 493,7 As-Punkten und den 48. As-Vogel auf Bundesebene. Auch das eingangs angesprochene Weibchen, das als Taube des Monats Mai in 2007 glänzte, war ein Op de Beeck-Baetens-Vollblut, denn es wurde aus einem Sohn des „Chaplin“ mit einer Topchter des „Zot“ gezüchtet.

Die 04960-07-55 flog in 2008 bei 13 Einsätzen 10 Preise, darunter einen 1., 1., 8., 8. und 20. Konkurs, wobei der 1. Konkurs von End- und Regionalflug Beaune besonders beeindruckte.

Die aktuell in 2008 so glänzend aufgelegten Weibchen „55“, „278“ und „72“ (siehe Absatz 1) sind allesamt Töchter des derzeit als Stammvogel zu bezeichnenden Belg 01-6043459. Dieser Vogel ist ein Kreuzungsprodukt, denn sein Vater ist ein reiner Op de Beeck-Baetens und seine Mutter holte man sich bei Dirk Van Dyck. Sie ist eine Schwester des dortigen Stammvogels „Rambo“. Der „459“ hat mit drei verschiedenen Weibchen seine Vererber-Qualitäten unter Beweis gestellt, indem er nicht nur 1.-Konkurs-Sieger, sondern auch eine ganze Reihe von Nachkommen „produziert“ hat, die zweistellige Preiszahlen ablieferten. Die „55“, die übrigens auch noch bei ihrem finalen Sieg Miterringerin der Goldmedaille ist, hat die Belg 03-6043432, die selbst in drei Jahren 31 Preise flog, zur Mutter und ist somit ein Spross aus zwei originalen Op de Beeck-Baetens.

Die Fragen nach der Taubenführung, dem System und der Fütterung sind relativ schnell beantwortet. Die Tauben werden auf dem Dachboden des Wohnhauses gehalten und nach dem Versorgungsplan von Andreas Drapa gefüttert. Dort oben stehen vier Abteile zur Verfügung. Die Sicherheit auf der Rückhand bieten die 25 Zuchtpaare, falls es einmal einen Katastrophenflug geben sollte. Die Reisemannschaft zählt zu Saisonbeginn um die 100 Köpfe, wobei an dieser Stelle schon gesagt werden muss, dass Vögel wie Weibchen in den Korb gehen. Die Anpaarung der Zucht- und Reisetauben erfolgt alljährlich in den ersten Februartagen, je nach Witterung. Dies hat den Vorteil, dass die ersten Eier der Zuchtpaare zu den Reisetauben umgelegt werden können. Wenn die, als Ammen genutzt, die Jungtiere aufgezogen haben und noch einmal kurz getrennt waren, erfolgt ihre zweite Anpaarung zu Beginn des Aprils. Nach maximal acht Tagen Brutzeit wird dann zur totalen Witwerschaft umgestellt. Auch hier auf dem Schlag Höck hat man festgestellt, dass dieses System zwar wirtschaftlich ist aber die Vögel nicht so stark wie die Weibchen fliegen. Die Tücken der totalen Witwerschaft lernte einmal mehr die SG Höck am Beispiel ihrer Super-Jährigen „55“ kennen. Sie war ursprünglich an einen jährigen Vogel gepaart, der Anlaufschwierigkeiten hatte und schließlich ausblieb. Als vermutliche Konsequenz daraus ging auch die „55“ bei den ersten drei Flügen leer aus. Dann fand sie eine neue Liebe und begann Preise zu fliegen, einen schöner als der andere, was in dem Endflugsieg gipfelte.

Auf der stetigen Suche nach der immer noch besseren Taube wurde Hermann Höck schließlich auf dem niederländischen Spitzenschlag Gerard und Sebastian Verkerk fündig. Er holte sich dort einen Vogel aus Ronevo x Shakira und ein Weibchen aus der Verbindung Picasso x Do. Diese Tauben brachten nach seiner Aussage nochmals einen Schub an Schnelligkeit und Beständigkeit. Die Prognose für zukünftig erfolgreichen Brieftaubensport im Hause Höck muss demzufolge günstig ausfallen – warten wir ab, was in den kommenden Jahren von dieser Schlaggemeinschaft zu berichten ist.

Willi Hertel

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